Beiträge von silvi-p

    Also bei meinem Hund hat das Durchführen, mit dem Knie helfen etc NICHT zu einem korrekten Slalom geführt. Er hat es einfach nicht begriffen, dass das Ganze EIN Gerät ist, das er in einem gleichmäßigen Rhythmus selbständig abarbeiten soll.
    Es ist sehr schwierig beim Durchführen, vor allem bei Hilfe mit der Hand, dann auch die Seite zu wechseln. Die Hilfen werden immer schlampiger, obwohl die gerade bei steigender Geschwindigkeit besonders genau sein sollten, damit der Hund immer noch eine sichere "Bank" hat.

    Ich baue gerade neu auf, mit Gasse im Garten, und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Kein Glotzen mehr nach mir, sondern endlich ist es EIN Gerät.

    Viele Grüße
    Silvia

    Ja,
    genau, und dieser Unterschied drinnen/draußen treibt mich noch in den Wahnsinn.
    Es ist bei weitem nicht mehr so schlimm wie früher, er ist auch gut abrufbar/ansprechbar, ich kann auch Dinge von ihm verlangen; aber trotzdem merkt man einfach, dass da so ein gewisser "Fokus von mir weg" da ist, und dass ich da bei weitem nicht höchste Prio bin. Das gibt mir häufig zu denken, dieser Unterschied, und deswegen nehme ich mir häufig vor ( :ops: ) ihn daheim etwas mehr einzuschränken.
    Naja, aber ich bin wahrscheinlich zu weich, um da wirkliche Verbesserungen zu erzielen.

    Grüßle
    Silvia

    tuundto: gerne, Kaffee immer gerne! Ich nehm den auch im Stehen an der Tür, wenn sich Tom aufführt ;)

    Jajaa...

    ich bin der Meinung, dass eher unsichere Hunde zum Kontrollieren neigen. Souveräne Hunde fühlen sich auch so wohl bzw. die können mit allen Situationen umgehen. Ein unsicherer Hund MUSS regeln/kontrollieren, da er unsicher ist, was sonst mit ihm/mit HF passiert. Für mich passt das gefühlsmäßig auch so zusammen.

    Mein Hund kontrolliert durch Splitten wie Tom. Anfangs sehr massiv, hat sich schon sehr gebessert. Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass Ignorieren da hilfreich ist, nachdem wir (jedoch leider gemeinsam) zunächst so schwer von Begriff waren wie tuundto's Mann (durch Dominanzgequatsche, mein Hund darf mich nicht anknurren-Gequatsche etc. pp). Anbinden wäre hier eine noch bessere Lösung, aber dafür hat weder mein Mann noch ich das Herz *schäm*
    Kontrolliert wird auch gerne Besuch. Vor allem Männer, die groß sind, eine laute Stimme haben und sich schnell bewegen. Ganz übel. Hund wird hier meist weggesperrt/im Garten angeleint, da ich mich bei Besuch nicht auf ihn konzentrieren kann - der Besuch ist für Übungen etc nicht zu haben.
    Beim Alleine bleiben bin ich nicht sicher, ob das Kontrolle ist, auf jeden Fall muss er immer aus dem Fenster gucken. Qietschen/jaulen/bellen ist aber kein Thema mehr. Das manage ich eher durch Aufräumen/Räume ohne interessante Fenster wählen.
    Hinterhertapern haben wir immer weniger. Anfangs bei jeder Bewegung, jetzt hat er es langsam von selber geschnallt, dass über den Tag nix Interessantes passiert.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    also einmal war ich sehr stolz auf meinen Hund.
    Ich war immer mit den gleichen Leuten beim Gassi unterwegs. Eine davon hatte zu einer Zeit eine kleine schwarze Pflegewelpin. Das Welpi läuft rum, freut sich des Lebens, ist einfach nur goldig. Sie war da schon etwas größer als mein Hund. Wir kommen da also so lang, da taucht ein "parkbekannter" Stänker, der nur an der Flexi ohne jegliche Ansprache gassi geführt wurde, auf. Der Stänker legt sich hin (provozierend - machte er immer) und will dann auf das Welpi zuschießen. Mein Hund stellt sich ihm in Sekundenschnelle quer in den Weg, mit gewölbtem Rücken und drohendem Gesichtsausdruck. Der Stänker hat's dann gelassen, meiner ist weitergegangen. Mir ist da echt das Herz aufgegangen, weil ich dachte, dass mein Hund eigentlich überhaupt nicht an anderen Hunden interessiert ist.

    Da er ja intakter Rüde ist, freue ich mich auch über jede "korrekte" Rüdenbegegnung. Sogar mit einem Pinscherkollegen, der viele Probleme mit intakten Rüden hatte, hat er sich wie im Lehrbuch seitlich beschnüffelt, dann haben beide den Kopf etwas weggedreht, dann sind sie zusammen pinkeln gegangen und das war's. Das hätte ich echt mal aufnehmen sollen.

    Oder wie er mit den beiden Zwergwelpen gespielt hat - hat sich auf den Boden gelegt, die beiden durften auf ihm rumturnen und versuchen, sein Stöcki zu klauen, und wurden nur sanftestens zurechtgewiesen, die haben nichtmal Schiß gekriegt. Sooooo süß!

    Hach mein Hasi :)
    Grüßle
    Silvia

    Mei,

    du hast doch bis November Zeit.
    Mach dir nicht so viele Gedanken um die Leckerlies, wieviele das jetzt sind, ist völlig wurscht.
    Ich würde an deiner Stelle erstmal daran arbeiten, dass dein Hund SPASS an der Sache hat, dass er heiß drauf wird, mit dir zu arbeiten. Ist völlig egal, wie oft dabei die GS abfällt.
    Ich kenne es zB von einigen so, dass sie mit dem Hund auf den Platz gehen, 2min spielen mit voller Aufmerksamkeit, Konzentration, Zergeln, zusammen rennen, Hauptsache, der Hund bleibt kopfmäßig bei dir, und dann wieder vom Platz gehen. Fertig für heute.

    Was mag denn dein Hund lieber als Belohnung? Ball oder Futter? Worauf ist er gierig?
    Der Ball wird erst dann fad, wenn du immer dasselbe mit dem Ball machst... Wirf ihn doch einmal, kick ihn einmal weg, dreh dich um, lass ihn fallen und renn dann weg... Wenn dein Hund Futter lieber mag, probier's mit einem Futterdummy.
    Lerne selber spielen, sei konzentriert, voller Spannung und mit Spaß bei der Sache. Du wirkst in deinen Posts sehr unsicher, da ist es kein Wunder, dass dein Hund sich erstmal für andere Dinge interessiert.

    Zum Klicker: auf keinen Fall klicken, wenn sie in die Welt guckt. Warte dann, bis sie dich anschaut. Du willst ja bestätigen, was richtig ist, und in die Welt gucken ist ja nicht richtig.
    Grundsätzlich hat dein Hund die Bedeutung von FUSS noch nicht verstanden, würde ich sagen. Somit kannst du dieses Kommando erstmal weglassen, bringt eh nix. Durch Wiederholen/lauter/sssss wird's auch nicht besser. Für die GS eignet sich zB als Sichtzeichen ein seitliches Klopfen auf den Oberschenkel. Grundstellung solltest du daheim üben, mit einem Stück Futter/Ball schon in der Hand, sodass sie das sieht. Sie soll merken: GS bedeutet, da oben ist was Wichtiges. (Guck: http://www.youtube.com/watch?v=HFEbdeBzsmw)
    Beim Abbauen kannst du den Ball immer ein bissel mehr verstecken, sodass sie ihn fast noch sieht, oder du packst ihn gleich in die Tasche und belohnst in dem Moment, in dem dein Hund dich "irritiert" ansieht "Frauchen wo ist denn heute der Ball??". Wenn du es mit Futter machst, immer die Zeitspanne weiter ausdehnen, bis Futter kommt. Klicker genauso. Wortkommando würde ich erst wieder einführen, wenn sie weiß, was sie tun soll (durch Körperhaltung und Sichtzeichen).
    Merke, das war jetzt eher auf GS bezogen. Fußlaufen kommt erst ne ganze Weile später. Wurde ja schon beschrieben, GS+1 Schritt, klick, GS+2 etc.

    Aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum dir dein Trainer das nicht so erklären kann, das sind so grundlegende Dinge...? Was sagt denn der so?

    Viel Erfolg
    Silvia

    Huhu,
    na, ich denke, mit ~3% bewege ich mich noch im Rahmen.
    Ein kleiner Denkfehler ist mir aber trotzdem aufgefallen...

    Zitat

    Wenn man doppelte Menge Fleisch füttert sind es zwar trotzdem nur 16-21 % aber trotzdem doppelte Menge an vRp

    --aber auch doppelte Menge an allem anderen! Im Verhältnis ist es doch dann wieder korrekt!
    Also ich fütter fettig genug, keine Sorge, das ist kein reines Muskelfleisch.

    Ich gehe völlig konform mit deiner Angabe, dass man zum Zunehmen nicht die (Muskel-)Fleischmenge erhöhen sollte, sondern über Fett/Getreide/KH ergänzen sollte, steht ja schon in meinem ersten Post. Trotzdem werde ich nicht noch mehr Fett füttern, nur damit ich die reine Menge verringern kann. Da passt dann die Fleischmenge nämlich mE nicht mehr.

    Grüßle
    Silvia

    bernertante...
    ich weiß nicht, aber ich finde, man kann die Mengen nicht so verallgemeinern. Mein Hund wiegt etwa 9,5kg und ist super in Form (Sporttraining/Radfahren etc.). Er braucht, um sein Gewicht zu halten, täglich etwa 270gr barf PLUS 65gr Trofu (=Frühstück).
    Wenn ich mir vorstelle, dass ein Hund von 43(?) kg dasselbe bekommt, denke ich, irgendwas haut überhaupt nicht hin!!

    Allerdings sind 270gr ~3%, und das Trofu-Frühstück ist das eher energiearme Markus Mühle, wo ich denke, das ist Zusatzbedarf, weil er eben mit Training, Turnieren usw einen erhöhten Bedarf hat.
    Die Züchterin hat von meinem Hund auch gesagt, er gehöre bei ihr zu denjenigen, die etwas mehr brauchen, ist einfach in der Linie/bei dem Typ Hund so. Sie hat ein sehr eiweißhaltiges Futter von RC gefüttert, RC 4800 oder sowas.

    Also ich finde, die Relation ist nicht falsch. Jetzt klär mich auf... Dir muss ja bei der Menge die Luft wegbleiben?

    Viele Grüße
    Silvia

    Zitat

    Die einzige, die an der Situation was ändern möchte bin wohl ich, denn von den anderen gibts nur dumme Kommentare, die Mühe, etwas ändern zu wollen machen sie sich aber nicht.

    Dann kannst du's fast vergessen.
    Wenn du dich hundgerecht verhältst, also konsequent, freundlich und berechenbar, wird er bei dir vermutlich annehmbarer sein, also wenn er mit dir alleine ist, aber beim Rest der Familie weiterhin machen, was er will. Hunde können sehr wohl unterscheiden, wer ihnen was zu sagen hat und wer nicht.

    Das, was du zum Spielen geschrieben hast, ist aber terrier-typisch, ich kenne viele, die für ihr Leben gerne "zergeln", also mit Herrchen um ein Beutespielzeug kämpfen. Viele Besitzer machen sich einen Spaß daraus, ihre Jackies am Spielzeug hochzuziehen (hochzuheben), die Hunde lassen nicht gerne los. Achte du darauf, dass du erstmal nur "gewinnst", also dass am Ende immer du das Spieli hast.

    Der feste Platz ist absolut wichtig, um ihm zu zeigen, dass er kein Familienmitglied zu maßregeln hat (das macht er mit dem Anknurren). Notfalls dort anleinen.

    Ich denke, dem Hund isses wurscht, wo der Napf steht. Mit diesem Futterneid kommt's halt drauf an, ob ihr das entspannter haben wollt oder ob es euch wurscht ist. Ich sehe es schon so, dass ein Hund ein Recht auf ungestörtes Fressen hat, aber andere möchten gerne, dass der Hund auch da den Allmachtsanspruch des Besitzers anerkennt und alles mit sich machen lässt. Entspannen könnt ihr die Situation, indem ihr jedes Mal, wenn ihr am gefülllten Napf vorbeigeht, ein Lecker fallen lasst.

    Zum Spazieren gehen kann ich leider nix sagen, das hört sich sehr komisch an.

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    einfach garnix kochen. Wieso überhaupt kochen?
    Beinscheibe ist auch Knochen, verhält sich genau wie alle anderen Knochen. Nur ist es so ein harter Knochen, dass die Hunde davon meistens sowieso nicht wirklich was fressen, weil sie nix abgeknabbert kriegen. Allerdings besteht die Gefahr, dass sie sich den "Ring" um den Unterkiefer stülpen und nicht wieder runterbekommen.

    Dann bin ich ja mal gespannt, was die HT so sagt.
    Grüßle
    Silvia