Beiträge von silvi-p

    Huuuch...
    Was war denn das für ein Berater? Würde er den Hund für euch ausbilden? Denn sonst kenne ich das nicht, dass man die Hunde mit 8-10 Monaten übernimmt...? Noch nie gehört. Eine Ausbildung bei Fremden wäre mir eher suspekt, muss ich sagen. Beim Hund hängt viel daran, wie die Bindung aussieht, ansonsten kann das mit den Befehlen beim Käufer auch ganz ganz mau aussehen. Auch wie gut du und deine Frau sich durchsetzen können, ist da unheimlich wichtig. Also mir wird dieser Berater immer suspekter, haste mal nen Link oder so?

    Wolfshunde werden im Allgemeinen schon eher als sanfte Riesen beschrieben, eher zurückhaltend.
    Ich finde nicht, dass nur "riesige" Hunde da was hermachen - ein Spitz, der kläfft, knurrt und Lefzen zieht wie ein Irrer, beeindruckt auch mächtig...
    Was ist mit nem Riesenschnauzer?

    Der große weiße Teddy, war da ein Owtscharka gemeint? Der geht in die gleiche Richtung wie der schon genannte Kangal...
    Und wie isses denn jetzt mit dem Familienanschluss? Was sagt der "Berater" denn dazu?

    Viele Grüße
    Silvia

    Huhu,
    naja, man müsste euch auch mal auf dem Platz erleben.
    Wenn du innerlich über die Clownereien deines Hundes lachst, kann das auch irgendwie nix werden... Er merkt das doch! Dein Grinsen (und deine positive Ausstrahlung in dem Moment) könnte seine Bestätigung sein!
    Es stimmt sicherlich alles, was geschrieben wurde, Taco wird austesten, hat Blödsinn im Kopf, vielleicht fühlt er sich auch nicht wohl, sicherlich sitzen die Kommandos noch nicht so, wie sie sollten (nachdem du selber geschrieben hast, dass es draußen auch Übungsbedarf gibt - normal in dem Alter!).
    Aber frag dich mal selber, ob du mit Konsequenz und in "Arbeitsstimmung" an die Sache rangehst.
    Ich würde solche Blödeleien nicht dulden, aber ich bin wahrscheinlich auch anders drauf. Ich würde jede Eigenbespaßung unterbrechen und konsequent die Ausführung verlangen. Im Notfall vielleicht etwas weiter von den anderen weggehen. Den Hund besser auf mich konzentrieren, gibt es denn garnix, worauf er richtig abfährt...?
    Andererseits kann er auch "unerkannt sensibel" sein, wie bei Jennys Beispiel, und vielleicht baust du zuviel Druck auf...

    Es ist halt sehr schwer, da nen Grund rauszukriegen, wenn man es nicht gesehen hat.

    Viele Grüße
    Silvia

    Hi Minde,
    naja, sieh es mal so. Hier in diesem Forum halten die Leute Hunde, weil sie diese Tiere an sich gerne haben, und sozusagen als Freizeitpartner. Die wenigsten haben sich einen bestimmten Hund für einen besonderen Zweck ausgesucht, das gibt es nur noch sehr selten außerhalb des Polizeidiensts und ein wenig Schafe hüten oder jagen (und Jäger, Schäfer und Polizeihundeführer sind hier glaube ich sehr sehr dünn gesät).
    Jetzt schreibst du vor allem vom Zweck des Hundes, von seiner Aufgabe, und gleichzeitig, dass du dem Hund wenig vertrauen würdest hinsichtlich deiner Tochter. Das kommt halt etwas seltsam rüber, weißte?

    Ich würde auch als erstes an einen Spitz denken. Allerdings ist deine Frau hier ausschlaggebend. Wie ist ihr Charakter, kann sie sich gut durchsetzen, wie ängstlich ist sie bezüglich eurer Tochter, kann sie sich überhaupt vorstellen, einen größeren (und damit auch automatisch stärkeren!) Hund zu erziehen und anzuleiten (im Fall eines TS-Hundes), oder hat sie eventuell jetzt schon Respekt?
    Der Hauptteil der Arbeit wird an ihr hängen bleiben, wie sieht sie das denn? Ist sie bereit, in den Hund zu investieren? Geht eure Tochter schon in den Kindergarten oder in die Krippe, oder müsste sie zuhause bleiben, während deine Frau sich mit dem Hund beschäftigt? (Von einem Spaziergang mit einem Hund, der im worst case ein bissel Jagdtrieb hat und noch unerzogen ist, hat ein kleines Kind glaube ich nicht so viel... Also mein Mann hatte da keinen Bock drauf ;) )
    Auch ob ihr einen Welpen oder einen älteren Hund aus dem TS nehmt, würde ich von ihr abhängig machen. Ein Welpe ist ja nun nicht sofort "einsatzbereit", und vor allem könnt ihr außer vielleicht bei Spitzen ;) nicht sicher sein, ob er die gewünschten Eigenschaften entwickelt. Ein älterer Hund kann den Vorteil bieten, dass er besser mit dem Kind klarkommt, aber dafür wieder andere Baustellen haben.

    Schreib doch mal was von ihr, oder sag ihr, sie soll sich anmelden.
    Grüßle
    Silvia

    Waaaah ist die goldig!!
    Ich seh da eher was jagdhundartiges drin, lange Ohrwatschel und die Figur sieht auch so brackig aus, oder? Und vielleicht kommt daher die verkürzte Rute? Ist natürlich aber völlig hypothetisch. Wie groß ist sie denn, so 40-45cm SH?

    Viele Grüße, RESPEKT und viel Spaß mit den dreien!
    Silvia

    Huhu,
    schließe mich Betty komplett an. Ich verfahre genauso.
    Manchmal, wenn ich einfach keinen Bock habe und die Situation es hergibt, wechsel ich einfach kommentarlos und ruhig die Straßenseite, wenn mir an der Straße freilaufende Hunde begegnen.

    Eins noch: Nase zu Nase beschnuppern ist nicht friedlich. Ein Hund, der frontal gleich auf deinen zugeht und direkt vor ihm stehen bleibt, so nahe, dass die Nasen fast aneinander sind, ist hündisch gesehen sehr, sehr dreist. Da wäre ich schonmal aufmerksam geworden.

    Viele Grüße
    Silvia

    Naja, jetzt mal langsam.
    Das Bild ist von sonem "Leserreporter". Das heißt, da ist irgendne Privatperson mit rumgestanden und hat dieses Bild gemacht. Da kann weder die Frau noch Bild was dafür. Bild bezahlt seinen Leserreportern Geld, ja, aber mit der konkreten Situation haben sie erstmal nix zu tun.

    Immer Bälle flach halten. Bild ist schlimm genug, aber nicht sooo schlimm!
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich denke, dass ein Hund mit Kontrollzwang stetig die Umgebung oder bestimmte Situationen auf (eigebildete oder echte) Gefahren abscannt und dann eben handelt, um die Gefahr abzuwenden. Sei es durch das Splitten (Männer sind ja sowas von gefährlich), sei es durch Besuch anbellen/anknurren, wenn er sich bewegt (das ist ein Eindringling, der reglementiert werden muss).
    Das Hinterherlatschen ist vielleicht nicht immer Kontrollzwang (mein Hund hat mich infolgedessen noch nie versucht zu maßregeln), bei Welpen würde ich gar nicht sagen, dass es was mit Kontrolle zu tun hat.

    Daher ist es auch logisch, dass die Hunde einen draußen nicht so beachten. Es gibt viel zu viel zu scannen; logisch wäre eher eine übersteigerte Schutzreaktion oder eben "unentspannt sein" bei zufälligen Menschenbegegnungen. Bei meinem Hund merkt man es draußen daran, dass er, wenn uns Fremde nahe kommen, diese unbedingt anschnüffeln muss, sein Gesichtsausdruck kommt dann immer richtig "besorgt" rüber.

    Grüßle
    Silvia