Beiträge von silvi-p

    Hallöle,
    schön, ein Sportler mehr :)

    Zu deinen Fragen:

    1. Sprunghöhe: *für jetzt* reichen die 15cm. Dein Hund sollte nur lernen, DASS er springen muss, es muss für ihn nicht gleich "anstrengend" werden. Ich denke, gegen Ende des Kurses werdet ihr eher auf voller Höhe trainieren. Die Sprunghöhe für Hunde bis 35cm ist normalerweise 20cm, in den höheren Klassen vielleicht 25cm (da bin ich aber nicht sicher. meiner ist ein Midi.)

    2. Bogen: wie von yoschi beschrieben, üben viele Agility-Leute ein "Handtarget" ein. Laufe mit einem Spielzeug oder Futter in der Hand; belohne das Anstupsen deiner Hand auf Kommando. So wird Hundi sich auf die Hand konzentrieren. SPÄTER reduziert sich das, und Hund schwenkt um auf Hüfte, Blickrichtung, Fußhaltung, um zu erfahren, wo es hingeht. Wenn dein Hund "abdriftet", kann es auch sein, dass du nicht genug Action machst. Feuer ihn an, sprich mit ihm, lauf schneller, dann konzentriert er sich wieder auf dich.

    3. Freude...: das kommt ganz darauf an, es ist schwierig, den Hund genügend zu "deckeln", sodass er lernt, dass Alleingänge nicht erwünscht sind, aber dennoch genügend Motivation zu erhalten, sodass er im kontrollierten Lauf trotzdem voll Stoff gibt. Das ist meiner Meinung nach eine der größten Herausforderungen in diesem Sport: Kontrolle, aber trotzdem volle Geschwindigkeit. Es hängt auch sehr vom Charakter des Hundes ab, wie selbstsicher er ist.

    4. Das war schon ganz gemischt. Momentan trainiere ich in Fortgeschrittenen-Gruppen, da sind keine Kinder mehr dabei. Obwohl ich von einem Kind auch schon was gelernt habe!

    5. Schon beschrieben, viele Vereine betreiben mehr Turniersport. Ich kenne jedoch auch welche, die Agility nur zum Spaß anbieten, jedoch ist das nicht unbedingt "besser", da manchmal die Ausbilder zu wenig Grundlagen haben und auch gesundheitliche Aspekte außer Acht gelassen werden (ist doch nur so ein bißchen Hüpferei). In der Hundeschule kann man auf sehr gute bis sehr schlechte Trainer stoßen, und meist ist es viel teurer als im Verein. Wenn ich neu suchen müsste, würde ich einen Trainer suchen, der selber auf Turniere geht. Ohne die Wettkampferfahrung fehlt mE etwas, auch in punkto Professionalität der Ausbildung, insbesondere schonendes Führen und sicherer Aufbau der Geräte wie zB Wippe oder Reifen, wo sich Hunde richtig verletzen können.

    Viele Grüße
    Silvia

    Ahaa, ok.
    Ja, nicht superoptimal, aber immerhin...
    Wenn er mit der Leinenmethode runterkommt, dann mach das, warte bis er entspannt ist und tue ihn direkt in die Box, und beachte ihn nicht weiter, aber lass ihn nach kurzer Zeit wieder raus.
    Das war das, was ich meinte mit "oh hoppla, ich kann gar nicht, wie ich will" - denn er wollte sicher noch mit dem besuch weiterspielen bzw dabei sein. Ist was anderes als wenn sich die Tür schließt, während er es fast gar nicht bemerkt...
    Grüßle
    Silvia

    Achso!
    Ich dachte, du bist in einem Zimmer und die Leute kommen zu dir?

    Dass du von Zimmer zu Zimmer gehen musst, ist ungünstig. Oder holst du die Leute nur ab? (Der Welpe wird nicht zur Ruhe kommen, wenn er den ganzen Tag hinter dir hertippelt, das wäre nicht gut. Wenn du den ganzen Tag zwischen Zimmern rumlaufen musst, ist das als Wartezeit in einem anderen Zimmer für den Welpi sehr lange, auch wenn du ihn zwischendurch beschäftigst oder rausgehst - dazwischen wird's ja dann schonmal ein Stündchen dauern, ohne dass er dich sieht, oder? Wenn du ihn in der Box mitnimmst... ist es nicht ideal, aber wahrscheinlich das am wenigsten "krisenanfällige" Vorgehen...)

    Ansonsten, hängt das Vorgehen, wann du wie lange die Tür zumachst oder selber aus dem Raum gehst, ganz von deinem Gefühl ab. Hast du das Gefühl, er ist entspannt, kannst du gehen, immer ohne Trara, und mach es nicht lange, komm zurück, bevor er unglücklich fiepst oder sogar jault. Jault er mal, geh nicht drauf ein, geh rein, bleibe ein wenig im Zimmer, bis er sich beruhigt (ohne ihn dabei zu beachten), und bleib nächstes Mal etwas weniger lang weg.

    Zitat

    wie machst du das dann mit der Box zum trainieren?!Bleibst du dann erstmal kurz im Raum,wenn du für paar sekunden die Tür zu machst?!und steigerst es dann nach und an und erst zum Schluss bei ein paar min dann den Raum verlassen??


    Auf jeden Fall erstmal kurz im Raum bleiben, aber Hund dabei überhaupt nicht beachten. Nur so zum Sehen, wie er es verträgt, wenn er fertig mit Fressen ist und merkt "hoppala, ich kann gar nicht, wie ich will". Auf jeden Fall, wenn er fiept oder kratzt, nicht beachten. Dableiben, bis er sich beruhigt. Es ist für ihn wahrscheinlich viiiiel einfacher, sich in der Box zu entspannen, wenn er dich sieht.
    Rausgehen aus dem Zimmer würd ich erst, wenn er ne Weile entspannt sein kann und sich nicht bei jeder Bewegung von dir hochpuscht. Je nachdem, wie er sich macht, kannst du ja die Tür angelehnt lassen, damit er dich vielleicht hören kann? (Ich check grad nicht, wann du wo bist!)

    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    Wochenendseminare sind häufig schnell voll, da wärst du mit ca. 100-150 euro dabei. Sowas erfährst du im Verein, da sind meist die Leute, die Kontakte haben (Trainer fragen!).
    Eine ganze Woche kostet zwischen 500 und 700 euro, zB Hotel Wolf in Oberammergau (südliches Bayern). Es gibt noch weitere Anbieter, aber ich hab grad vergessen, wie die heißen :(
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    wenn sie wirklich in DEM Alter schon "Dominanz zeigen" würde, so wie ich denke, dass du diese Vokabel verstehst, hätte sie sich in der Bedrängungssituation umgedreht und hätte dir den Mittelfinger gezeigt, keinesfalls wäre sie hinterher noch angekommen und hätte beschwichtigt.
    Ich nenne das Besteigen "Frechheit" oder "Grenzen suchen" und nicht Dominanz. Dominanz heißt wieder dieses "Weltherrschaftsstreben", was die HH in den mentalen Kriegszustand versetzt und dem Hund planendes Denken unterstellt, was meiner Meinung nach nicht richtig ist.
    Hunde, die wirklich die Qualitäten eines Rudelführers haben, sind so souverän, dass sie solche Aktionen wie Besteigen etc nicht nötig haben.

    ah:

    Zitat

    Dominaz heißt für mich, dass der Welpe versucht, aus gewissen Situationen als der Stärkere hervorzugehen, umso zu zeigen, dass er dem anderen überlegen ist (dominiert) und dann bestimmt wohin der Weg geht, und wer das Sagen hat.


    da isses, das planende Denken: Welpi "denkt" also, wenn ich hier 2x besteige, dann macht der andere Welpi morgen, was ich will --- ??

    Meine Meinung zu dieser Dominanzgeschichte ist einfach, dass Hundetrainer sich damit total wichtig machen, indem sie einem einfachen Verhalten (FRECHHEIT) einen "wissenschaftlichen" Namen geben und so die völlig vom Bauchgefühl abgekommenen, verkopften Neu-Hundehalter beeindrucken können und für sie total glaubwürdig werden. Das nächste ist die gebetsmühlenartige Wiederholung der Ratschläge "zuerst essen, zuerst aus der Tür, nicht aufs Sofa" -- Irgendwie schon richtig, wenn man einen frechen Hund hat, nur: auswendig lernen und nur verständnislos irgendwie machen, weil's der Trainer gesagt hat, ist doch auch Schrott. Dasselbe Gefühl beim Hund erziele ich, wenn ich ihm klarmache, dass er ne Weile auf seinem Platz bleiben soll, ABER -- das hat ja keiner der Dominanzler jemals geschrieben, also wird es auch nie so "propagiert" wie die Essensgeschichte...

    Ich könnt mich grad voll in Rage schreiben, ich hör mal lieber auf.
    Grüßle
    Silvia

    Ja,
    das ist mir später noch aufgefallen... - das mit dem "mitfinanzieren" würde mich auch wahnsinnig stören, das hört sich so an, als würde er SICH und SEINE KOHLE auf der einen Seite sehen, und DICH und DEINE "VIECHER" auf der anderen Seite... Das ist keine schöne Haltung.
    Aber schonmal gut, dass ihr vernünftig reden könnt... vielleicht sieht er auch, wie teuer das Pferd ist, und wenn Arco schwer krank war, hat der TA sicher auch gut verdient... mach ihm klar, dass du für deine Tiere aufkommst, und dass Hunde nicht automatisch so teuer sind...
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    also wenn du schreibst:

    Zitat

    Begründung von meinem Freund, falls wir mal eine Familie gründen, will er meine Tiere nicht mitfinanzieren.

    dann hört sich das ja sehr fies an. Hat er das echt so gemeint? Oder hat er nur schiss, dass die Kohle irgendwann nicht mehr reicht, wenn ihr gemeinsame Kinder habt und du auch noch das Pferd?

    Es kann ja keiner die Situation übers Internet beurteilen, aber lass dich mal drücken, ich kann mir vorstellen, dass das ein schlimmes Gefühl ist... Rede nochmal mit ihm, sag ihm, wie wichtig dir sone Fellnase ist...
    (Für mich persönlich wäre das schon sehr viel Abhängigkeit, im Haus des Freundes zu wohnen, das wäre mir nicht recht... genau wegen solchen Sachen...)
    Hoffentlich kriegt ihr das geregelt.
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    das ist doch super. Tu so, als ob es das normalste der Welt wäre (du hast die Situation vollkommen im Griff, keine Hektik, kein "irgendwie-tut-er-mir-leid-Gefühl"), und überleg dir vielleicht eine Abfolge, die du beibehalten kannst. Auf jeden Fall würde ich Hundi bei dieser ersten Behandlung was ganz tolles zu fressen in der Box geben. Und du darfst nie, never ever, gar nie nicht, auf fiepen oä reagieren - sonst kriegst du ihn nie dazu, in der box ruhe zu halten. die tür geht erst auf, wenn welpi ruhig ist, und zwar ruhig im sinne von entspannt.

    Fang in der Wohnung so an, dass du nur eine Zimmertür hinter dir schließt, ohne dass Welpi mitkann. Je nachdem, wie er sich anstellt, gehst du nur kurz in ein anderes Zimmer (~das sind so 20 sek) oder vielleicht schon aufs klo (~1:30), und gehst wieder ins zimmer zu welpi. OHNE JEGLICHEN KOMMENTAR. (das schwierigste ist, den eigenen inneren film zu stoppen "ohje, jetzt ist mein kleinteilchen alleine, er wird sich fürchten"... das spüren die biester, und es beunruhigt sie, sodass sie dann wirklich nicht allein bleiben möchten.)

    Grüßle
    Silvia
    PS - huhu Jenny *freu*danke* =) und BILDA???