Schließe mich yane an.
Es ist teilweise schon schwierig, Anfängern oder fortgeschrittenen Anfängern zu vermitteln, dass Sequenzen nicht das richtige sind, so lange der Hund nicht gut springt oder zumindest gezeigt hat, dass keine gravierenden Probleme bestehen. Es hat einfach keinen Sinn. Daher würde ich das Sprungtraining eher vorschalten als parallel machen. Dazu kommt, dass fürs Sprungtraining auch ein sehr guter Gerätefokus da sein muss. Alleine dafür sind HF manchmal schon zu ungeduldig, obwohl er schon sehr viele Probleme löst.
Ich habe die DVDs von Susan Salo ("Foundation jumping" und "Advanced jumping", je 2 DVDs) und ihr Arbeitsbuch. Ist alles auf englisch, aber gut verständlich. Allerdings gehört mE eine etwas breitere Basis dazu, wenn du das auch als Problemlösungstraining anbieten möchtest. Trkman zum Beispiel sehe ich nicht so sehr als Sprungtechniktraining an. Linda Mecklenburg verfolgt einen etwas anderen Ansatz, sollte man sich als Trainer aber auch mal antun (Buch oder e-buch über cleanrun, glaube ich). Chris Zink hat noch ein Buch geschrieben, das wohl auch ganz gut ist, da weiß ich aber die Quelle nicht. Sie ist Ami, daher vermute ich, es könnte es auch bei cleanrun geben.
Und dann gibt es noch die Möglichkeit, sich selber erstmal in einem Seminar schlau zu machen, da würde ich gucken, ob du in der Nähe von Sarah Sanson bist zB, oder ob jemand einen Workshop/Seminar explizit dazu anbietet. Das ist mE am sinnvollsten - Theorie mit Buch/DVD und dann selber Seminar machen, um die Zusammenhänge am Hund zu sehen. Wir hatten letztes WE eins, und es war wirklich extrem lehrreich. Wir haben nun die Möglichkeit, betreut weiter zu üben (FB, eigene Gruppe, Videos).
Viele Grüße
Silvia