Beiträge von silvi-p

    Ja, @'Yvonne&Bobby',
    genau so werde ich es ja jetzt machen. Ich hatte von Anfang an den Eindruck, ich könnte um die Übungsstunde drumrum (also am selben Abend) noch an die Zonen, selbständig, ich dachte eigentlich, das wäre mit meiner Trainerin so das Standardprozedere, aber da kam eben diese eine Frau und fing an, zu meckern, von wegen meine Trainingsstunde sei vorbei und ich solle jetzt mal aufhören (und noch mehr und schlimmer, persönlich ist sie auch noch geworden...). Da stand ich erstmal doof da. Dann war der eine Steg kaputt, da habe ich einmal gefragt, ob ich mal während eines normalen Trainings kurz an den Steg dürfte. Das war an dem Tag ok, aber gestern wurde mir dann eben gesagt, nee, RC bitte außerhalb des Trainings, das sei jetzt mal so abgesprochen.
    Ich meine, es ist schon ideal, dass ich jetzt wirklich auf den Platz darf und für mich etwas machen darf, ich hätte halt zuerst gedacht, ich muss es zumindest dann machen, wenn "meine" Trainer da sind. Aber da jeden Tag Agitrainer da sind (es gibt 4), ist es wohl ok.
    Ich bin halt da die totale Extrawurst (so fühle ich mich zumindest), und dabei fühle ich mich extrem unwohl, weil es zu so viel Galamer geführt hat (obwohl die Tante, die die Welle gemacht hat, voll im Unrecht war!), und das wegen mir als "Neuer".
    Ich hoffe, das wird sich alles beruhigen... :muede:
    Die Gesichter, wenn die RC jetzt nur noch zu 50% klappen, brauche ich euch nicht beschreiben, oder? Ist ja aber auch kein Wunder, so ohne Training...
    Grüßle
    Silvia

    Boooooh, ich bin soooooo frustriert!!
    Es ist echt.... doof, einfach nur.
    War es am alten Wohnort noch ziemlich komfortabel mit dem Training (sehr kleiner Verein, wir übten zu zweit, hätten mit den Jungspunden auch 3x wöchentlich auf den Platz dürfen), habe ich hier echt ziemliches Galamer...
    Training an sich ist gut, aber es wird eigentlich gar nicht richtig an den Zonen gearbeitet, wenn, dann mit Target, so 3-4x, die Trainerin checkt dann den Stand, die Leute können das ja gut alleine am Gerät üben. Also es steht eine Führübung und die Zonengeräte stehen am Platzrand und sollen benutzt werden.
    Für mich ist das relativ heavy - denn während der Führübung kann ich ja schlecht mal kurz den Steg alleine machen, ich bin ja wieder dran und eine kleine Pause soll Dee ja schon haben, bei RC übt man einfach häufiger nacheinander als beim Target. Als ich dann nach dem Training noch an der Wand bzw. dem Steg ansetzte, machte eine Frau aus dem Verein eine Riesenwelle, wer ich denn überhaupt sei, das wäre alles viel zu viel (!!), mein Training sei vorbei etc pp. Das musste ich dann erstmal verdauen, so als Neuling fühlte ich mich da schon arg angegriffen, und ich hatte ja gefragt.

    Geld für einen Platz und Geräte hab ich ja nicht einfach so über! Jetzt nach 10 Tagen war ich zum ersten Mal wieder da, und der Trainer sagte mir, es wäre schon ok, ich könnte RC alleine trainieren, es wär ja täglich jemand auf dem Platz, ich solle einfach kurz fragen und fertig. (Es sind zwei Platzteile und es stehen auch 2 Stege und 2 Wände, von daher wäre es eigentlich nie ein Problem... nur die Wippe gibt es nur 1x, finde ich aber nicht so tragisch!)
    Aber Leute, die Hampelei...
    Also wenn mich nochmal jemand fragt - ich würde mittlerweile abraten, RC zu trainieren, es sei denn, man ist wirklich fix in einem Verein und bei einem Trainer, der das unterstützt. Sonst hast echt die A-Karte oder brauchst eine eigene Trainingsmöglichkeit. Es reicht wirklich überhaupt nicht, da 1x pro Woche was zu üben, im Rahmen üblicher Trainingsstunden schon gar nicht, wenn zB noch Sequenzen bearbeitet werden oder Slalom. Die Targetmethode kann man super bis zur Hälfte des Wegs alleine zuhause ohne großartiges Equipment üben, dadurch ist dann die Zonenarbeit im Training nicht so langwierig und man kann schneller in Parcoure bzw Sequenzen mit Zonen einsteigen.

    Ich teste das nächste Woche mal aus, aber ich hoffe, ich schaffe 3 Übungseinheiten pro Woche, 2x Zonen und 1x Sequenz. Am liebsten würde ich mir das schriftlich geben lassen, für etwaige Meckerer... Das war echt ein Knaller...
    Grüßle
    Silvia

    Ja... ich hab da auch schon öfter hingeguckt, weil ich eher Vollkornbrot esse.
    Die meisten fertigen Vollkornbrote (verpackt, Supermarkt) haben so um die 50% Vollkornanteil, der Rest ist Auszugsmehl und nicht vollkorn. Da ist auch der Sirup drin, wegen der Farbe (je dunkler, desto Vollkorn, denken viele). Bei den Broten vom Bäcker ist reines Vollkorn auch absolut selten geworden, es gibt fast nur noch "Mehrkorn" (Auszugsmehl mit ganzen Körnern), wie auch bei den Brötchen. Das meiste wirkliche Vollkorn bei unserem Bäcker sind Dinkelprodukte.
    Ich könnte mir vorstellen, dass ein Berater da vielleicht Illusionen vorbeugen möchte.
    Grüßle
    Silvia

    Oh doch, Frustessen... eine große Schwäche.
    Bei mir sind es Nippon, Chips, diese Schokowaffelkekse, die schmecken, als ob Nutella drin wäre, Manner-Neapolitaner und süße Stückchen (die machen echt grad wieder alles zunichte... Mohnschnecken, Nussringe - ich liiiiiiiebe sie!!). Ab und zu esse ich Pommes, aber das ist weniger Frustessen, eher mal "sündigen".
    Ich kaufe es einfach nicht mehr. Bin jetzt gerade schwer dabei, mir die süßen Stückchen auch wieder abzugewöhnen... es waren ein paar zu viele in den letzten 2 Wochen.
    Ich komme halt immer bei der Morgenrunde am Bäcker mit Bestuhlung draußen vorbei und kann es mir (zeitlich) leisten, mich da zu einem Käffchen und einem Stückchen hinzusetzen. Das muss ich mir wieder abgewöhnen. Mein Problem ist halt, dass ich momentan zum Frühstück sonst keinen gescheiten Kaffee bekomme *einred*
    Grüßle
    Silvia

    Ich fänd's totengeil, hätte ich gerne so 2x wöchentlich!
    Nein, im Ernst. Mein größtes Problem momentan im Aufbau mit Dee ist fehlende Trainingsmöglichkeit für genau das.
    In den üblichen Anfängerstunden werden kleine Führübungen gemacht. Ist ja auch ok und wichtig. Aber wann soll ich dann meine Zonen aufbauen? Oder am einzelnen Sprung was machen? Ich bin letztens erst völlig mies von einer anderen angemacht worden, weil ich nach der Anfängerstunde noch an die Wand wollte. Ja, aber es geht nicht anders, in dieser Anfängerstunde sind Zonen nicht im Parcours. Wir hätten ja sogar eine zweite Anfängerstunde in der Woche - aber da wird auch nur ein kleiner Parcours gelaufen oder mal die ein oder andere Zone oder der Slalom gemacht, einzeln, 2-3x.
    Ich möchte aber gerne meine Rc weitermachen, und da ist einfach eine ganz andere Zahl Wiederholungen fällig. Oder mal gezielt Slalomeingänge, nicht nur so 3x den Eingang, der da eh steht.
    *seufz*
    Grüßle
    Silvia

    Zitat

    Liebe Nebula, du hast ja völlig recht. Aber wieso eine Nicht-Kastration Hunde ruhiger und ausgeglichener macht, ist mir nicht klar. Ein temperamentvoller Hund bleibt doch wohl ein temperamentvoller Hund. Und wer wann wodurch leicht/er hochdreht, ist z.T. rasseabhängig und eben vom individuellen Hundecharakter abhängig.

    Ja, siehst du... genau deswegen habe ich die Buben bzw. den Ältesten nicht kastriert. Warum ein Eingriff, der zu Nachteilen führen kann, wenn ich mir über die Vorteile noch nichtmal sicher bin?
    Also, auf das Zitat bezogen: ein temperamentvoller Hund bleibt ein temperamentvoller Hund, mit oder ohne Kastra. Warum dann Inkontinenz und andere ungute Nebenwirkungen riskieren?

    Eine Hündin intakt zu lassen, vereinfacht ihr ja auch die Kommunikation mit den anderen Hunden. Sie ist eben kein Neutrum, sondern die anderen wissen sie einzuordnen, worauf sie wieder reagieren kann, zB durch Grenzen setzen, wenn einer aufdringlich wird. Wenn sie kastriert einfach "durchgeknallt", welpig, unsicher ist, wird kein anderer Hund sie als erwachsene Hündin wahrnehmen, sondern nur als "albernes Dings", was eben ihre Unsicherheit auch nicht verbessert. Viele bleiben dann eben stecken, sind immer eher verspielt, unterwürfig, weil das normalerweise keinen Ärger gibt, einfach als Strategie. Diese Hunde lernen dann eben nicht, anderen Grenzen zu setzen. Was aber für mich auch zum Erwachsenwerden gehört. Mal überspitzt gesagt. (Neben den neurologischen Prozessen, die auch von Hormonen beeinflusst werden, wie jemand erwähnte.)
    Ist das verständlich?

    Grüßle :)
    Silvia

    Aaaah DANKE Jenny :)
    Relevante, umfassende Antwort auf gestellte Frage, welch Wohltat!! :D :D
    Und noch mehr Dressing-Ideen, perfekt.

    Jetzt bist aber streng mit dir, kein Öl mehr?
    Ich bin so happy, dass ich Butter scheinbar wieder vertrage, dass ich mir da schon deutlich auf die Finger hauen muss... es wird wieder Zeit für die 1-Butter-pro-Monat-Richtlinie!
    Liebe Grüße!
    Silvia

    Huhu,
    aaaaalso... ich versuche mal.
    Intakte Hündinnen werden mit jeder Läufigkeit erwachsener. Sie legen Spielverhalten ab, sind weniger unterwürfig, weniger "welpig", übernehmen in einer Gruppe immer mehr Aufgaben usw. Nimmst du der Hündin den Hormonzyklus, wird auch diese Entwicklung verlangsamt oder sogar verhindert. Kastrierte Hunde sind oft ewig verspielt, welpig, für Erwachsene unangemessen unterwürfig (und können deswegen durchaus gemaßregelt werden - "sei nicht so albern, ist unnötig!"). Ganz neben der Tatsache, dass sie für die intakten Kollegen ja nicht ganz einzuordnen sind, da der eindeutige Geruch fehlt - kastrierte Rüden werden bestiegen, kastrierte Hündinnen sind uninteressante Neutren.

    Es ist überhaupt nicht nötig, nur nachts Gassi zu gehen. Während der Läufigkeit behältst du deinen Hund einfach an der Leine. Insgesamt dauert die Läufigkeit so etwa 3 Wochen, zunächst _etwa_ 10 Tage mit zunehmender Blutung, dann 4-5 Tage GEFÄHRLICHE ZEIT: STANDHITZE (jetzt ist die Hündin selber interessiert, technisch empfängnisbereit, manche laufen dann auch mal weg!). Sind natürlich nur ca-Angaben. Wichtig ist eben: bei Ende der Blutung ist NICHT alles vorbei, sondern genau dann ist die wichtigste Zeit. Bring ihr als Trick bei, sich zwischen deine eng gestellten Füße zu setzen. Liebestolle Rüden sind zwar manchmal hibbelig und schwer zu greifen, aber so schnell geht das auch nicht, dass sie aufreiten und dann auch noch "treffen". Ob die Rüden auch noch in deinen Garten kommen, kann natürlich keiner sagen, aber auch dann - die sind normalerweise nicht direkt aggressiv, wenn man sie am Halsband hinausbefördert.

    Ich habe 3 Hunde und alle intakt, 2 Buben und 1 Mädel, und habe es bis jetzt auch geschafft. Ja, der ein oder andere Rüde war dann schon mal aufdringlich oder sehr interessiert, aber meine Hündin hat sehr davon profitiert, denn sie war anfangs schon sehr sensibel und unsicher, unterwürfig bei Begegnungen, was jetzt viel, viel besser geworden ist, man merkte das wirklich als Schübe nach den Läufigkeiten. Jetzt mit 2 Jahren sagt sie manchen Rüden auch schonmal Bescheid, dass aufdringliches Annähern nicht gewünscht ist, das hat sie früher alles über sich ergehen lassen. In diesem Sinne denke ich, die Hormone waren/sind wichtig für sie.

    Grüßle
    Silvia