Beiträge von silvi-p

    Und warum steckst du nicht einfach hinten nochmal Bögen dran?
    Das nimmt dir den Druck, somit auch deinem Hund. Und es verhindert diese unselige Fixierung, du guckst auf die letzten Stangen, Hund guckt dich an, wird unsicher, macht irgendwas, falsch, und schon geht der Frust los. So werden die letzten 2-3 Stangen zum "Stolperstein", weil Hund immer irgendwie unsicher ist, kommt jetzt was von dir, oder er erwartet Hilfe, die du nicht mehr geben willst oder oder oder.
    Die Bögen müssen ja nicht dauernd dran sein, aber so zur Erinnerung... ich würde mit Bögen jeden Sch** am Slalomende machen, wechseln, wegrennen, plötzlich wegdrehen, DABEI NICHT HINGUCKEN, und dabei auch ganz einfach schwarz/weiß belohnen, also Slalomausgang gemacht = Belohnung, nicht gemacht, Pech gehabt. Dann Bögen runter und rantasten, was geht.
    Mit Bögen kannst du den Slalom dann auch in Sequenzen drin lassen. Der Ausgang ist für die Hunde schwer, wenn DU auch noch Druck nach vorne machst, wovon ich ausgehe. So kannst du dich auf dein Laufen konzentrieren und weißt, Hund kann keinen Fehler machen. Idealerweise eine Sequenz erst mit Bögen und dann ohne, in gleicher Laufgeschwindigkeit.
    Wenn dem Hund nicht klar ist, wie ein Gerät korrekt abzuarbeiten ist, muss ich mich mit der Belohnung auch darauf konzentrieren, also ich würde jetzt auf keinen Fall erst 1-2 Hindernisse nach dem Slalom belohnen.
    Grüßle
    Silvia

    Hm,
    das Weglaufen mag ja bei "unbelebten" Ablenkungen ganz gut funktionieren, aber was, wenn dein Hund entscheidet "erst check ich den Kumpel ab, dann lauf ich Mama hinterher"? Du hast absolut keine Handhabe. Sowas nutzt sich auch ganz schnell ab. Nachdem sie an der Leine ja auch ein wenig macht, was sie will, würde ich mich auf diese Methode lieber nicht verlassen.
    Ich würde auch gucken, ob die Vulva langsam anschwillt. Wann sie ihre Stehtage hat (grob: nachdem sie aufgehört hat, zu bluten), kannst du ganz leicht feststellen, wenn du mit einem Finger leicht daneben "klopfst". Legt sie die Rute zur Seite, ist von Rüdenkontakten abzuraten ;)
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich bin nicht sicher, ob da nicht gerade ein Mißverständnis entsteht.
    Der TS spricht von einem "Arbeitshandschuh" und einem "Beißhandschuh", ich denke bei einem Beißarm aber an was komplett anderes...??

    Ungeachtet. Ich würde nicht wild mit in-die-Hände-beißen spielen. Das ist zu gefährlich. Wenn der Hund mal richtig Spaß kriegt, besteht die Gefahr von dicken blauen Flecken, das ist an der Hand nicht gerade angenehm.

    Nimm ein Zergelspielzeug, um das ihr kämpft, das ist genauso anstrengend.
    Grüßle
    Silvia

    @Hundi22,
    ohne den Hund zu kennen, also rein hypothetisch --
    ich würde 1-2 Schritte zurückgehen, es ihm einfach machen. Kennt er Bögen oder sonstige Hilfen? Ich würde dann den Eingang mit Bögen machen (nur die ersten 2 aufstecken) oder eben eine Pylone an die zweite Stange, im schlimmsten Fall Kaninchenzaun. Im gleichen Zug den Slalom etwas zur Gasse öffnen, das fördert das Tempo. Also bei mir würden 4 Stangen normal stehen, die restlichen 8 leicht geöffnet. Dann einfache Eingänge mit viel Moti, um die Geschwindigkeit zu erhöhen, mal einen schwierigeren Eingang einstreuen, dann mehrere etc. - aber ich würde immer mit einfachen Eingängen enden. Zumachen würde ich die Gasse erst wieder, wenn mir die Geschwindigkeit einigermaßen gefällt, und dann auch in kleinen Schritten. Bögen kann man sehr lange drauf lassen, wenn er sie kennt. Läufst du Turnier? Wenn ja, würde ich während der Arbeit am Slalom im Turnier immer eher großzügig helfen, damit kein unnötiger Druck aufkommt.
    Grüßle
    Silvia

    Ich habe den Slalom etwa mit 12 Monaten angefangen. Die Belastung der Schultern ist nicht ohne. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der 2x2-Methode gemacht und würde den nächsten Hund wieder damit aufbauen. Mit nur 4-6-8 Stangen ist man gut beschäftigt (weiterer Vorteil - gut mit begrenztem Platz zu üben), da man auch schon Eingänge gut üben kann. Je nachdem, was der Hund anbietet/was ihm schwerer/leichter fällt.
    Gasse passt nicht für alle Hunde, und es nutzt wirklich nix, mit 6/7 Monaten damit anzufangen, denn gescheit aufgebaut dauert es nicht lange bis sie ihn können, und somit wächst dann die Geschwindigkeit, und das wäre mir zu früh.
    Grüßle
    Silvia

    Huhu,
    ich mache ja Agi. Später soll Dee mich beim Laufen ziehen (CC). Aber da bin ich noch nicht so weit.
    Beim Agi ist es ein großer Unterschied, ob der Hund im Aufbau ist (Dee ist fast fertig), oder ob er Turniere läuft und Training nur zum "fit halten" und "ab und zu was ausprobieren" braucht ("austrainiert").

    Bei welchem Rhythmus des Trainings seht ihr die grössten aber auch gut sitzenden Erfolge und Fortschritte?
    Bei Dee ist das ungefähr 2-3x wöchentlich. Aufbau ist eben durch Wiederholungen, auch mal Korrektur, Pausen, vielfältiges Herangehen usw. geprägt. Das DAUERT. Und dann gibt es Themen, die ich lieber mit Trainer mache, und Sachen, die ich auch gut alleine üben kann, dementsprechend nutze ich die Trainingsmöglichkeiten dann.
    Bei meinen Jungs war es 2x wöchentlich mit ab und zu zusätzlichen Terminen, die waren damals aber seltener als mit Dee jetzt.
    Letztes Jahr war es im Frühjahr und Sommer total ätzend, und ich habe richtig gemerkt, wie es sich auswirkt, wenn der Hund im Aufbau nicht absolut regelmäßig seine Einheiten bekommt - man fällt immer wieder ein Stückchen zurück, muss immer wieder erst reinkommen... war echt k**cke.

    Macht ihr immer wieder intensive Zeiten, zB durch mehrfaches Training an einem Wochenende?
    Mmmh nein, aber aus anderen Gründen. Intensiv wäre hier, zusätzlich zu Di/Do Training noch ein Seminarwochenende. Mental würde sie das gut packen, aber sie hat Probleme mit der Lederhaut an den Ballen, daher buche ich ungern zwei Tage direkt nacheinander, oder nur, wenn der Boden und die Geräte absolut top sind. Ist zwar länger nichts mehr gewesen, aber es wäre mir einfach zu teuer, den zweiten Tag sausen lassen zu müssen, weil sie eine offene Stelle hat.

    Was wäre bei eurem Hund zu viel?
    Was über 3x wöchentlich (Training, also jeweils mindestens 20min Nettozeit) geht. Ausgenommen das Üben im Garten, das können wir täglich bei guter Witterung (15min), und das spielt für sie keine Rolle, strengt sie nicht an.

    Was ist „nice für den Erhalt des Niveaus“ aber nichts was einen vorwärts bringt?
    1x wöchentlich. Das wäre halt der austrainierte Hund. Mein Pick konnte alles, was er brauchte, und war nur im Training, um zB bei den Zonen fit zu bleiben oder mal schwierige Slalomeingänge zu üben. So Zeug.

    Grüßle
    Silvia

    Ich benutze auch die von Decathlon.
    Ich hatte allerdings mal welche im Outdoor-Bedarf gekauft, die noch Welten besser waren (dicker und NOCH saugfähiger). Die haben zwar inzwischen ihre Form total verloren, funktionieren aber immer noch top.
    Grüßle
    Silvia

    Tja, kommt eben mal vor... :)
    Hatte diesbezüglich eine interessante Erfahrung mit Dee.
    Dee ist eine Streberin, wie sie im Buche steht. Immer alles richtig machen. Konflikte werden vermieden. Das wildeste, was sie tut, ist, mit mir zu zergeln. Da ist sie aber schon laut.
    Mit anderen Hunden ist sie eher unterwürfig, fast welpig. Seit ich die aufdringlichen aktiv weghalte, verbessert sich das etwas. Und natürlich mit jeder Läufigkeit.
    Jedenfalls war ich mit ihr beim Training, und eine Trainingskollegin hatte ihre neue Welpette dabei. Gerade mal 9 Wochen. Sie sagte die ganze Zeit, das kleine Ding wäre frech wie rotz und superwild, ich fand sie eigentlich sehr niedlich.
    Dee hat es wohl schneller gecheckt als ich. Welpette kam zu ihr, war wohl frech, und lag 4 Sekunden später auf dem Rücken und quietschte herzzerreißend. Dee mit einem Gesichtsausdruck "hab dich nicht so", dreht sich um und geht weg. Sie hat sie wirklich deutlich verwarnt. Ich habe schon leicht geschluckt, weil ich ihr zwar traue, aber einen quietschenden Welpen hält mein Mamaherz so schlecht aus ;) Die Kollegin wieder "alles in Ordnung, völlig korrekt, nix passiert, wirst sehen".... und tatsächlich. KEINE MINUTE später stand die Welpette wieder auf der Matte. Wirklich wahr. Das hätte ich sowas von nicht erwartet. Die hat das total abgestreift. Wir haben dann natürlich die Welpette zur Seite genommen, ich wollte ja nicht, dass Dee eskalieren muss. Aber... sie hatte Recht.
    Grüßle
    Silvia

    Alter Falter, diese Zahlen lassen mich doch ein wenig vor Ehrfurcht erblassen, alternativ, bei dem Gedanken an so einen Lauf, denke ich an leicht grünliche Gesichtsfarbe ;) Ich bin letztens mit Dee im Freilauf (sie musste immer wieder WARTEN, weil ich mit dem Mountainbike auf den grasigen, huckeligen Feldwegen zu langsam war...) 6km in 24-25 min gefahren.... die Geschwindigkeit fühlte sich schon sehr gut an!!
    Heute darf ich auch wieder laufen gehen :) Dee pausiert diese Woche noch komplett von allem, weil sie krank ist. Nächste Woche machen wir vielleicht wieder 1-2 Fahrradrunden.
    Liebe Grüße
    Silvia