Beiträge von EPonte

    Es tut mir sehr leid, dass du Dusty hast gehen lassen müssen. Jetzt geht es ihm gut.

    Die neue Hündin wird dich ablenken, aber sie wird es dir nicht leichter machen.
    Wir haben unsere Melli auch, obwohl wir keinen Hund mehr wollten, nach 2 Wochen geholt und sie ist für mich anders als es Apollo war, aber sie ersetzt ihn nicht und nahm mir auch nicht die Trauer. Manchmal hatte ich sogar ein schlechtes Gewissen, aber ich wusste ja, dass es das Beste war, ihn gehen zu lassen.
    Melli war und ist gut für mich, aber handel nicht zu schnell, denn das hat die neue Hündin nicht verdient. Leider hatte ich manchmal das Gefühl, dass unsere Schnecke Lückenbüßer ist, aber das hat alles mit dem schlechten Gewissen nach der Einschläferung zu tun.
    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft und die richtige Entscheidung.

    Ich füttere es aber nicht, denn ich bin es einfach gewohnt, die Mahlzeiten selbst zusammen zu stellen. Bei Graf Barf ist alles drin und nach mind. 2 Packungen hätte man alles notwendige verfüttert.
    Außerdem möchte ich nicht nur Rind füttern, sondern immer variieren.
    Vom Prinzip her ein gutes Produkt, ich kenne die Besitzer der Firma.

    Zitat

    Das glaube ich gern, ich will damit auch nicht sagen, dass die Verhältnisse supi-supi sind - DAS ganz sicherlich NICHT! Mir geht es dabei eher um die "Verurteilung" nach Nationalität und das sich gleichzeitige "man, was sind "wir" für bessere Menschen"-Fühlen.
    In vielen Fällen sollte man sich klar machen: Mensch ist Mensch, und viele, Du, ich, Verwandte, Nachbarn würden unter bestimmten Lebensbedingungen, einer allgemeinen Strömung, genauso handeln, wie es nach "Nationalität" verurteilt wird.
    Meiner Meinung nach liegt auch vieles, insbesondere in Osteuropa, am Lebensstandard. Wir erwarten sehr viel von den Menschen dort, können uns teilweise aber kaum vorstellen, wie wir ansatzweise mit den Lebensbedingungen, mangelnder hygienischer und medizinischer Versorgung, umgehen würden. Solange die Menschen "egal" sind, wird man meiner Meinung nach auch nichts für die Tiere ändern. Wie soll man Respekt für Tiere einfordern, wenn man selbst den Grundrespekt für andere Mentalitäten und menschliches Einfühlungsvermögen nicht mitbringt?
    Zu den Berichten vor Ort: sie gehören natürlich einerseits zur guten Information, teilweise aber auch durchaus zum Geschäft. Bei einigen Berichten aus Osteuropa, insbesondere Russland, frage ich mich schon: haben die jetzt den Knick in der Optik oder ich???

    Um ehrlich zu sein unterscheide ich da sehr stark. Die Menschen in Osteuropa sind meistens arm und müssen oft ums Überleben kämpfen. Das da wenig Zeit oder auch Geld bleibt für den Tierschutz bzw. für die Tiere, das ist mehr als verständlich. Aber das "solche" Dinge in den vermeintlichen "Wohlstandsländern" passieren, ist für mich umso trauriger.

    Zitat

    Ich finde, so schade es auch ist, dass Deine Beispiele Allerweltsgeschichten sind, die sich in Dänemark, Belgien oder auch Deutschland hätten abspielen können. Gerade in Dänemark werden sehr viele Hunde per Spritze entsorgt, die lästig geworden sind, dagegen gibt es momentan eine spezielle Kampagne des Landwirtschaftsministeriums. Wie gesagt, in Dänemark kommt die Spritze, in Deutschland gibt es ein gutes Netz an Tierschutzorganisationen, die alle Schwächen der Menschen auffangen.
    Hier wird es aber mit der Aussage verknüpft, dass "der Südländer im allgemeinen und der Spanier im besonderen" noch ganz viel zu lernen habe - und das verstehe ich nicht. Ich glaube auch, dass man mit einer "Überlegenheitshaltung" vor Ort nicht richtig weiterkommt.

    Ich habe mich mit dem Tierschutz in Dänemark, Belgien, Türkei oder wo auch immer noch nicht großartig beschäftigt, sondern habe "nur" Kenntnis von verschiedenen Fällen in Spanien und teilweise in Italien. Ich möchte auch nicht behaupten, dass dort alle so sind, aber mir fiel eben auf, dass sich dort diese Dinge häufen. Ich lese täglich ein Tagebuch einer Tierschützerin und sie hat sehr viel zu erzählen.

    Zitat

    Und vielleicht sollte man langsam mal wieder von der doch ziemlich rassistisch angehauchten "alle Ausländer sind Tierquäler" Schiene runter kommen, sonst muss ich überlegen, wie lange wir hier noch diskutieren können!

    Ich habe nicht geschrieben, dass alle Ausländer Tierquäler sind, aber sehr wohl, dass in den südlichen Ländern Tiere eben eine andere Stellung haben als bei uns.
    Hier geht es doch um den Auslandstierschutz und hier wurde auch darüber geschrieben, warum Tiere hierher gebracht werden müssen.
    Die Beispiele, die ich gebracht habe, sind eben in Spanien passiert, wären sie hier in Deutschland passiert, hätte ich es auch geschrieben. Das hat aber mit Rassismus, meiner Meinung nach, nichts zu tun.

    Zitat

    Ich finde solche Überlegungen immer etwas.... geschönt

    Du sagst ja als Grundeinstellung, dass du ihn sympathisch findest.
    Objektiv betrachtet könnten doch auch die Seiten die man gerade nicht an ihm mag seine "echte" Seite sein und das andere entstammt den Drehbuchautoren...

    Es ist einfach schwer zu unterscheiden, was ist CM und was ist ein Kunstprodukt der Medien. Darum können wir im Grunde immer nur das Gesamtprodukt das uns präsentiert wird bewerten. Es ist natürlich menschlich, dass die eine Hälfte die ihn mag eher gewillt ist, die positiven Seiten ihm und dem Rest der Produktionsfirma und dem Zuschauerdruck zuzuschreiben, während seine Gegner sofort bereit sind zu glauben, dass alles unüberlegte, brutale direkt von ihm kommt.

    Den realen Menschen CM wird hier niemand ergründen und beurteilen können, weil wir am Ende alle nur das fertige Produkt "Hundeflüsterer" als Grundlage zur Verfügung haben und über das, was man alles nicht sieht nur spekulieren können

    Ich gebe dir vollkommen recht, ich finde eben nur, dass man oft die Menschen dahinter vergisst.