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Können definitiv ja. Ich kenne allerdings keinen Langhaarcollie, der wirklich gerne ins Wasser geht, ...
Dann lern mal meine kennen. 
Keinen See, in dem sie nicht fast die ganze Zeit versucht, drin rum zu laufen, keine Pfütze, in der sie nicht drin rum patschen muss. Nur schwimmen lernen wollte sie letzten (ihren 1.) Sommer noch nicht wirklich. 
Retriever eignen sich definitiv rundum als Blindenführhund und sind sicherlich bei den meisten Ausbildern die erste Wahl.
Aber auch Collies aus ausgewählten Linien werden gerne als Behindertenbegleithund ausgebildet. Ich spekuliere mal aufgrund ihres äußerst sensiblen, gelehrigen und freundlichen Wesens gegenüber ihrer Umwelt und (ihren) Menschen.
Die Fellpflege ist bei Collies sicherlich aufwendiger als bei Labbies, aber es gibt zwei extreme Fellvarianten (und die Übergange dazwischen): die englische Linie, die Collies auf Show züchtet und damit auf ein übermäßig "püscheliges" Fell wert legt, und die amerikanische, in der Collies oft noch mit relativ kurzem Arbeitsfell (ähnlich dem Border bis auf die typischen Colliemähnen) gezüchtet werden.
Ich habe eine amerikanische und da beläuft sich die Fellpflege außerhalb des Fellwechsels auf 5-10min alle 1-2 Wochen. Und auch der letzte Fellwechsel war akzeptabel, da nur sehr wenige Wochen lang und mit (fast) jeden Tag mal kurz mit Kamm und Bürste durch gut zu bewältigen. 
LottaNein: Wenn ein Collie verfilzt, dann heißt das leider, dass er seit vielen Wochen weder Kamm noch Bürste gesehen hat. Ob das nun an der Nachlässigkeit der Besitzer liegt oder daran, dass ihr Collie die Fellpflege hasst, da es schon ab und an wegen der langen Haare ziepen kann, .... 