Beiträge von souma

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    Auch für Lou wäre es gut Kontakte zu anderen Hunden zu haben um einfach "Hund zu sein".

    Das ist die Grundvoraussetzung für eine gut sozialisierende Entwicklung und Erziehung. :D

    Aber warum musst Du dafür eine eigene Hundegruppe aufmachen? Kann natürlich nie schaden, aber bis Du die aktiv ins Leben gerufen hast, hat Dein Wauzie doch hoffentlich auch genügend Spiel und Spass mit anderen Hunden?!

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    das Pfötchenhotel für mich am interessantesten und hat mich wirklich beeindruckt!

    Das Pfötchenhotel ist auch im RealLife so klasse. Ich bin durch diese VOX-Doku das erste Mal darauf aufmerksam geworden, dann machte eine Zweigstelle vor Berlin auf, dann kam Zazie, dann mußte ich sie mit 10 Monaten aus beruflichen Gründen für ein paar Tage unterbringen und meine Wahl fiel sofort auf das Pfötchenhotel.

    Und nicht nur der Umgang mit den Hunden macht einen professionellen und sehr warmherzigen Eindruck, sondern auch der Service gegenüber den HH ist top (Online-Buchung aber auch super persönliche telefonische Beratung, TA im Haus, Late Checkout/Checkin ;)).

    Unsere Zazie (und damit auch wir) ist jedenfalls immer ganz begeistert davon. :D

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    Geht es euch auch manchmal so, dass ihr so verdammt hilflos seid ?

    Ich kann bis heute die Regenbogenbeiträge nur ab und an lesen und selbst dann laufen mir öfter die Tränen in Gedenken an meine Souma. Hier steht oder hängt zwar kein Foto von ihr rum, aber sie wird immer in meinem Herzen und meinen Erzählungen da sein. :liebhab:

    Ein paar intensive Erinnerungsstücke habe auch ich behalten und teilweise an Zazie "weitervererbt".

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    Können definitiv ja. Ich kenne allerdings keinen Langhaarcollie, der wirklich gerne ins Wasser geht, ...

    Dann lern mal meine kennen. :lachtot:

    Keinen See, in dem sie nicht fast die ganze Zeit versucht, drin rum zu laufen, keine Pfütze, in der sie nicht drin rum patschen muss. Nur schwimmen lernen wollte sie letzten (ihren 1.) Sommer noch nicht wirklich. :D

    Retriever eignen sich definitiv rundum als Blindenführhund und sind sicherlich bei den meisten Ausbildern die erste Wahl.

    Aber auch Collies aus ausgewählten Linien werden gerne als Behindertenbegleithund ausgebildet. Ich spekuliere mal aufgrund ihres äußerst sensiblen, gelehrigen und freundlichen Wesens gegenüber ihrer Umwelt und (ihren) Menschen.

    Die Fellpflege ist bei Collies sicherlich aufwendiger als bei Labbies, aber es gibt zwei extreme Fellvarianten (und die Übergange dazwischen): die englische Linie, die Collies auf Show züchtet und damit auf ein übermäßig "püscheliges" Fell wert legt, und die amerikanische, in der Collies oft noch mit relativ kurzem Arbeitsfell (ähnlich dem Border bis auf die typischen Colliemähnen) gezüchtet werden.

    Ich habe eine amerikanische und da beläuft sich die Fellpflege außerhalb des Fellwechsels auf 5-10min alle 1-2 Wochen. Und auch der letzte Fellwechsel war akzeptabel, da nur sehr wenige Wochen lang und mit (fast) jeden Tag mal kurz mit Kamm und Bürste durch gut zu bewältigen. :D

    LottaNein: Wenn ein Collie verfilzt, dann heißt das leider, dass er seit vielen Wochen weder Kamm noch Bürste gesehen hat. Ob das nun an der Nachlässigkeit der Besitzer liegt oder daran, dass ihr Collie die Fellpflege hasst, da es schon ab und an wegen der langen Haare ziepen kann, .... ;)

    Die anderen haben durchaus recht mit ihrer teils kritischen Einstellung dazu, einen Junghund für 3 Wochen abzugeben.

    Aber es könnte auch positive Seiten haben, wenn der Hund in der Zeit bei einem hundeerfahrenen Pfleger oder in einer klasse Pension ist. :D

    Insbesondere wenn man den Hund im Laufe seines Lebens aus beruflichen oder privaten Gründen ab und an mal woanders unterbringen muss, dann gewöhnt er sich schon von klein auf an diese Situation. Und auch man selber lernt "loszulassen". ;)

    Ich habe meine Hündin das erste Mal mit 10 Monaten in einer Pension gelassen und bereue es nicht. :D

    Wir waren bisher nur einmal mit unserem Hund als Privatleute auf dieser Hundeausstellung. Und sicherlich ist es der Mega-Stressfaktor für einen Hund, da stundelang auszuharren, aber ich persönlich war erstaunt, wie viele Hunde das so locker mitmachen.

    Und leider habe ich sie dieses Jahr wieder mal verpasst. :kopfwand:

    Ach, papperlapp irgendwelche Rangordnungen klären. :kopfwand:

    In unseren Mehrfamilienhäusern gibt es eine ganz klare Richtlinie: Hunde haben in den Treppenhäusern an der Leine zu sein und niemanden zu belästigen.

    Und wie ich schon heute mehrfach schrieb ;), haben HH, die ihren Hund nicht unter Kontrolle haben und deren Hund meine angeht, so gar kein Verständnis von mir zu erwarten.

    Da würde ich alle Register ziehen angefangen mit einer Beschwerde bei dem Vermieter.

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    MMh dann lehrt einen also vor allem Erfahrung mit Hunden bzw speziell mit dem eigenen, wann welches Knurren wie gemeint ist.

    Ja.

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    Und wenn ich dich richtig verstehe ist es wichtig, falls der eigene Hund knurrt dabei ruhig und souverän zu bleiben und den Hund nicht zu beschimpfen aber bestimmt und schnell zu sich zu rufen / zu holen.

    Nochmals ja, und auf gar keine Fall beschimpfen und rufen/holen nicht bei allen sondern nur bei bestimmten Knurren.

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    Ist es denn so, dass ein wirklich souveräner Hund so gut wie nie knurrt oder gehört Knurren zur normalen Kommunikation zwischen Hunden????

    Ein souveräner Hund zeigt kein Aggressionsknurren (denn das ist kaum angesagt, da er ja hoffentlich nie in die Bedrängnis kommt ;)), aber er kann durchaus mal hie und da vor sich hingrummeln, was sich für die HH auch durchaus ganz erschreckend anhören mag. Aber wenn man die Hunde genau anschaut, erkennt man eigentlich sofort, dass es ein Teil der normalen Kommunikation ist. ;)