Beiträge von souma

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    Wie würdest du versuchen es umzulenken ?

    Ich wäre sehr vorsichtig bei den Spielchen mit Bullies, denn da die richtig heftig körperlich spielen und das dazu noch sehr lustig finden, würde ich meinen Hund zwar mit dem Bullie spielen und sich richtig austoben lassen, aber wenn die beiden zu sehr "aufdrehen", dass Spielchen für eine kurze Zeit unterbinden, beide Hunde neben Euch Hundehaltern ablegen, so dass beide auch lernen, durchaus auch sehr schnell wieder runter zu kommen.

    Daneben würde ich diese "Nackenspielchen" wirklich nur bei gestandenen Hunden erlauben, die Deinem ebenfalls gewachsen sind, und ihn ansonsten sofort aus dem Spiel heraus nehmen.

    Und meinen Hund gezielt mit "feinfühligeren" und souveränen Hunden zusammen bringen, auf dass er merkt, dass diese rempelige Spiel eigentlich nicht wirklich angesagt ist.

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    1. ich hab von einem hund gehört, wo ein glöcken an der haustür anstupst, wenn er raus muss. das find ich total süss -

    Von diesem Hundie habe ich hier auch gelesen. Aber das würde ich nicht trainieren, falls Du keine Lust hast, ständig, wenn Hundie Aufmerksamkeit will (auch mitten in der Nacht) durch ein Gebimmel geweckt und hochgeschreckt zu werden. :D

    Ein ausgewachsener Hund gibt eigentlich kein Laut von sich, da wir ja oft genug mit ihm rausgehen, damit er all seine Geschäfte verrichten kann.

    Ihn einfach mal auf den Rasen zum Lösen zu lassen, war sehr unachtsam von Dir, wenn Du es jetzt nicht mehr willst ;). Aber da hilft nix, als ihn einfach nicht mehr unbeaufsichtigt auf den Rasen zu lassen und ständig regelmäßig mit ihm zur Vordertür raus Gassie zu gehen. Ich an Deiner Stelle würde Deinem Wauzie generell überhaupt nicht mehr in den Garten lassen in den nächsten Wochen, bis er es kapiert hat. Ist natürlich hart, aber nur dadurch gibt es einen klaren Cut, so dass Du, wenn er verstanden hat, Pippi woanderns, das Training "Nicht im Garten!" wieder neu aufbauen kannst.

    Denn dann würde ich auch nicht lange rumdiskutieren mit dem Hund, sondern wenn Du bemerkst, jetzt sucht er sich eine schicke Stelle im Garten, klar und deutlich "Nein!" sagen und es abzuwenden zu versuchen. Und wenn er sich verewigt, zu ihm hingehen, ihm am Geschirr nehmen und ihn kommentarlos ins Haus verfrachten. Wenn er dann gleich wieder raus läuft, darf er, aber wenn er im Garten rumläuft, hat er sich "artig" zu benehmen, wenn nicht, dann muss er leider wieder ins Haus. :D

    Dieses ständige in den Nackenbeißen ist nicht mit der sehr skuriosen Geschichte aus dem Link zu verwechseln. ;)

    Es gibt viele Hunde, die dieses Spiel lieben, und viele Hunde wie Bullies, die da gerne mitspielen.

    Daher würde ich es nicht generell unterbinden und einschreiten, aber genau hinsehen, ob der Hund, den es trifft, damit auch so super klar kommt und es ebenso spielerisch sieht, denn es ist schon ein heftiges Spielchen in den Grenzbereichen.

    Ich persönlich würde mich überhaupt nicht glücklich schätzen, wenn mein Hund dieses Spiel für sich entdeckt hat, denn viele erwachsene (und auch junge) Hunde finden es nicht so prickelnd, sondern sehen es als Angriff und unterwerfen sich, oder sehen es als Angriff und reagieren dementsprechend durchaus aggressiv. Und würde versuchen, es auf Dauer in Bahnen zu lenken.

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    Wie das Handtuch im Park

    Du verzeihst mir hoffentlich, wenn ich darüber richtig schmunzel und mich total beömmeln würde, wenn ich einen HH in unserem Park sehen würde, der seinen Wauzi derartig vertüddelt und geradezu bekniet.

    :lachtot:

    Ich denke, Du wirst mir verzeihen, denn in ein paar Wochen/Monaten wirst Du selber drüber lachen. ;)

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    als zukünftige Aussiebesitzerin

    :D

    Wie Du richtig schön theoretisch und detailliert ausgeführt hast, ist zwischen Jagdtrieb, den ein Hund zeigt, weil er nicht genügend ausgelastet ist und man diesen Trieb nicht in die richtigen Bahnen gelenkt bekommen hat (wie bei Hütehunden), und Jagdtrieb, der in dem Hund richtig "drin steckt" und der kaum anderweitig umzulenken ist (wie z.B. bei Bracken) ein himmelweiter Unterschied für Hund und Halter.

    Ich denke mal, Bobtail-Bär, wie der Name schon sagt, hat selber eine Bobtail und ihn dahingehend bestens ausgelastet, so dass sein Hund überhaupt kein Jagdverhalten zeigt. Und nicht mal jede Hütehunderasse braucht dieselbe intensive Auslastung, um richtig fluffig im Alltag und Wald rumzulaufen.

    Dir wünsche ich jedenfalls sehr viel Spass mit Deinem Aussie. :D

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    Geht mal ins TH gucken und dann seht ihr weiter! ;)

    Da mich das "Geh mal ins Tierheim, dann wirst Du weiter sehen!"-Geschnusel hier im Forum ein wenig nervt ;), würde ich Dir raten, durchaus auch gezielt nach einer geeigneten Rasse zu suchen.

    Wenn sich dann da ein schnuckeliger Hund in der Nothilfe findet (für die meisten Rassen gibt es auch eigenständige Nothilfen), dann wäre das natürlich klasse.

    Und sich im Tierheim umschauen ist auch nie schädlich, wenn man es emotional durchsteht, allerdings sollte man sich auch da sehr bewusst sein, welchen Hund man sucht und welche Kompromisse man eingehen kann.

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    Könnt Ihr mir mehr zum Elo erzählen ?

    Ein Designerhund der jüngeren Jahre. :D Und dieser ist nicht einmal FCI anerkannt und soweit mir bekannt, seinem Standard nicht immer entsprechend.

    Soll Euch aber nicht davon abhalten, auch diese Züchter mal zu besuchen und sich deren Hunde live anzuschauen. Vielleich passt er ja zu Euch.

    Ich würde Euch raten, einfach mal einige Züchter Eurer auserwählten Rassen und die großen Hundeausstellungen (die CACIB in Hannover habt Ihr gerade verpasst, aber sicherlich ist demnächst wieder eine in D) zu besuchen. Denn dadurch, wenn man die Hunde erlebt und sich mit Leuten unterhält, die die ausgesuchte Rasse halten, merkt man sehr viel schneller, wo der Funken überschlägt.

    Und die nächsten Wochen wird nicht nur Deine Mutter rund um die Uhr wach sein und ein paar Stunden bei Dir ausfallen, sondern Ihr werdet beide rund um die Uhr alle 2 Stunden für den Kleinen da sein müssen, an Schlaf und sonstiges ist kaum noch zu denken und wenn der Kleine sich nicht prächtig entwickelt, dann werdet Ihr auch locker 36/48h am Stück wach sein müssen, zwischen TA und füttern und Bäuchchen kraulen und ... hin und herpendeln.

    Hallo Remix,

    noch einmal, da Du gerade noch Online bist: Setzt Dich genau jetzt ans Telefon und telefoniere alle Tierärzte und Apotheken durch, auf das Du HEUTE NACHT noch diese gott verdammte Welpenmilch bekommst!!! Und dann ab ins Auto/Taxi und her damit!

    Dein Welpie ist durch seine Scharte schon derartig geschwächt, weil er die letzten Tage nicht wirklich konnte, dass er nicht mehr lange überleben wird. Mach Dir das bitte sehr deutlich klar! Er liegt gerade im Sterben, wenn Du nicht sofort reagierst!!!

    Jetzt hast Du die Verantwortung übernommen, hast ihm nicht die Chance gegeben, sanft über die RBB zu gehen, von daher reagiere ....

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    - Shiba-Inu (wohl nicht der einfachste in Sachen Erziehung)

    Das sind wirklich sehr spezielle Hunde, die sicherlich ausgeglichen und treu sind, aber meist nicht freundlich zu Jedermann/Jederhund (nicht aggressiv, sondern eher entschiedend zurückhaltend) und durch ihr spezielles Wesen nicht einfach in der Erziehung sind.

    Ein Hund für Spezialisten, für Quasi-Hündeanfänger würde ich den nicht empfehlen, aber wenn diejenigen einen ähnlichen Charakter haben und sich drauf einstellen, ginge das wahrscheinlich auch.

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    - Shar-Pei (optisch sehr speziell)

    Ich persönlich mag diese Hunde nicht wirklich, da sie sehr überzüchtet sind. Der ursprüngliche Shar-Pei hat als erwachsener Hund nicht sooo viele Falten, sondern eigentlich nur im Gesicht. Aber auch die wollen ständig gepflegt werden, denn sonst könnten sie sich entzünden.

    Nicht mein Hund und leider kann ich da wenig zum Charakter sagen.

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    - Eurasier (tolles Wesen, lange Haare)

    Ein Designerhund aus den 60er. :D Die Kreuzung aus ChowChow, völlig stoisch, und Spitz, Kläffer, beide völlig Fellüberladen (und alles meinerseits sehr übertrieben formuliert ;)) würde mich persönlich nicht reizen. Aber die könnte für Euch vielleicht interessant sein. Schaut Euch die Hunde am Besten mal live bei einem Züchter an.

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    - Labrador (schönes Tier, leider Frau kein Fan von)

    Ein Labbi ist oft ein treuer, freundlicher Hund, aber ausgeglichen und recht einfach in der Erziehung ist er nur, wenn er artgerecht ausgelastet wird. Denn er ist ein Jagdhund und will arbeiten, aber wenn Ihr gewillt seid, ihn entsprechend zu beschäftigen (dafür müßt Ihr keine Jäger werden), dann könnte das auf jeden Fall ein Hund für Euch sein. Allerdings ist es auch ein Modehund, von daher sollte man die Züchter gut auswählen.

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    - Kopov-Bracke (starker Jagdtrieb, daher eher nicht...)

    Diese Rasse kenne ich leider nicht und habe gerade das erste Mal davon gelesen. Aber Bracken sind "richtige" Jagdhunde ;), daher würde ich an Eurer Stelle sie mir auch nicht unbedingt ins Haus holen.