Beiträge von souma

    Ohh ja, zwei Hunde können richtig anstrengend sein. Da hat man sich das alles so klasse vorgestellt, hat gedacht, man weiß ja wie es geht, da es beim 1. Hund ganz gut klappte, und dann das! :muede2:

    Aber erinnere Dich mal, wie Dein Großer in dem Alter war. Vielleicht nicht soooo anstrengend, aber jeder Hund ist eine eigene Persönlichkeit und nun hast Du ja auch noch zwei und kannst Dich nicht nur voll und ganz auf den kleinen Wildfang konzentrieren.

    However, Du weißt mittlerweile auch, dass diese richtig schwere Zeit der Pubertät vorbei geht. Und was wirst Du stolz sein, wenn Du in einigen Monaten zwei richtig tolle Hunde neben Dir laufen hast. :kg:

    Hallo Fabian,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:

    An Eurer Stelle würde ich Eure Baghira mal rundum von einem Tierarzt untersuchen lassen. Vielleicht ist sie inkontinent (ist sie kastriert?), hat andere organische Probleme oder hört und sieht langsam sehr schlecht. Letzteres muss man als Hundehalter gar nicht bemerken, denn Hunde können sich in der gewohnten Umgebung allein durch ihr Näschen super gut orientieren.

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    ....da gab's aber nix mit Leckerlie und positiver Bestaetigung etc, pp........der Mop ist mein, da wird nicht reingebissen, der wird auch nicht gejagt, es ist kein Spielzeug und Hundezaehne haben da noch nicht mal ansatzweise etwas dran zu suchen......fertig

    Oder so, je nachdem worauf Dein Hundie besser anspringt und wohinter Du voll und ganz stehst.

    Meine Maus ist eher so ein Schisser und wenn sie sich über etwas fürchterlich "aufregt", dann meist aus totaler Unsicherheit heraus. Von daher bevorzuge ich bei ihr die "sanfte Methode", denn nur dadurch wird sie dieses Ding irgendwann einfach völlig ignorieren. Durch die o.g. Methode wäre der Effekt, dass sie es in Ruhe läßt, zwar ähnlich, meiner würde das Ding allerdings immer skeptisch bleiben.

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    wie soll ich ihm das denn beibringen? :-)

    Schrittweise über viele Tage/Wochen, in dem das böse Ding erst einmal in einer gewissen Entfernung, die er akzeptiert, neben Euch steht, wenn Ihr irgendwas trainiert oder miteinander spielt. Dann könnte das Lieblingsspielzeug bei Bringspielchen mal in Richtung Mop fliegen, dann immer näher. Dann hälst Du den Mop in der Hand (möglichst ohne dass sich der Mop bewegt) und es wird weiter gespielt oder trainiert, dann bewegt er sich mal usw. Vielleicht könnte man den Mop auch erst auf den Boden legen und er richtet sich schrittweise auf.

    So in etwa, wobei Ihr da Euer eigenes Tempo finden müsst, also was er völlig anstandslos akzeptiert, wo er schon skeptisch guckt und wo er anfängt, "durchzudrehen". Letzteres sollte beim Wischmop-Training möglichst vermieden werden.

    Würde ebenfalls sagen, dass dieser Vorfall nicht das Vertrauen zu Dir beeinflusst, sondern höchstens seine Aufmerksamkeit der Tür gegenüber. Ich denke mal, fast jedem Hund wurde schon auf die Pfote getreten und er hat es überlebt. :D

    Wichtig in solchen Situationen ist, dass man nicht selber den eigenen Schreck auf den Hund überträgt und auf ihn mit einem "Ohhhhh, was hast Du denn?" losstürzt. Hört sich jetzt hart an, aber am Besten ignoriert man dieses "Geschrei" und erst wenn er sich beruhigt hat, guckt man mal, ob er sich verletzt hat.

    Eine Freundin ist Souma mal richtig blöde auf die Vorderpfote getreten und da hat Souma wie wild gejammert und herzzerreissend das Beinchen in der Luft baumeln lassen, weil nu war es ja gaaanz kaputt. ;) Damit hatte Souma natürlich genau den richtigen Punkt bei meiner Freundin getroffen (bei mir hätte sie gleich gewußt, dass sie damit nicht durchkommt), welche um sie rum hüpfte und sich gar nicht mehr einkriegte, wie unachtsam sie denn nur war und wie leid ihr das tut.

    Weil ich ahnte, dass Souma diese Show auch noch Minuten durchziehen würde, habe ich erst einmal meine Freudin beruhigt, bin dann zu Souma hin, habe das Pfötchen genommen (kurz auf weitere Tauglichkeit untersucht), es dann zwischen meinen Händen gerieben und in den höchsten Tönen "Wuschel, wuschel, wuschel, jetzt ist es wieder heile!!!" gesagt. Und siehe da, Madame lief wieder schwanzwedelnd auf allen Vieren rum (und meine Freudin hat große Augen gemacht, wie sehr so ein Hund einen neppen kann).

    :lachtot:

    Willst Du Deinem Hund nicht beibringen, dass dieses Wischding nicht ein hundefressendes Monster ist? Dann müsstest Du ihn nicht ständig aussperren ...

    Viele Hunde mögen es nicht, am Kopf gestreichelt zu werden. Und viele Nicht-HH wollen die Wauzies genau da streicheln, Hundie weicht zurück und beide sind irritiert. Bis ein Hund es liebt, am Kopf gerne gestreichelt zu werden, ist es ein längerer Trainingsweg. Das nur als kurze Erklärung, allerding hat sich Eure Situation dahingehend richtig zugespitzt.

    Ich würde Deinen Hund vorerst überhaupt nicht mehr in die "Kopfquere" kommen, um kein Knurren zu provozieren, sondern, da er sich sonst überall kuscheln läßt, dies richtig ausgiebig mit ihm fröhnen ohne jegliche Absichten.

    Dein Wauzie ist noch sehr jung und ich könnte mir vorstellen, dass, wenn ihr die Kuscheleinheiten richtig kuschelig gestaltet, Du auch irgendwann wieder an seinen Kopf darfst und anstatt ihn mit Leckerlies zu belohnen, würde ich an Deiner Stelle ein wenig über ihn lächeln, so nach dem Motto: "Haha, jetzt haste es ja gar nicht gemerkt, wie ich Dir an den Ohren kraulte und Du es auch klasse fandest!".

    Bin gespannt, was die Trainerin sagt.

    Dein Wauzie scheint anhand der Fotos in der Höhe fast ausgewachsen zu sein, ein paar cm-terchen könnte er noch in die Höhe wachsen, aber das war es wahrscheinlich.

    Nun wird er in die Breite wachsen und da noch einige Kilos zulegen. :D

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    möhren seien gut gegen würmer?

    Das halte ich für ein unbestätigtes Gerücht und wenn man sich mal überlegt, welche gesundheitlichen und schwerwiegenden Folgen Würmer für Hund und auch Halter haben können, würde ich weiterhin den TA aufsuchen, damit der Hund ordentlich entwurmt wird, wenn er denn Würmer hat.

    Bei uns gibt es ein "Schade" bei kleinen Spielchen, also nicht beim Clickern oder beim Grundgehorsamstraining.

    Meine Maus beschäftige ich ein wenig nebenbei, wenn ich am Schreibtisch und Rechner fest sitze und zwingend weiter arbeiten muss und sie sich zu Recht ein wenig "beschwert!", weil ich sie den Tag noch richtig geistig auslasten konnte.

    Dann kaspert sie oft um mich rum, erkennt zielgerichtet, dass Frauchen eigentlich gerade auch keine Lust mehr hat, dieses "blöde Ding" anzustarren, und versucht meine Aufmerksamkeit zu ergattern, wobei sie mich natürlich auch gleich an diversen "wunden Punkten" erwischt hat. :roll:

    Aber, Frauchen auch nicht blöde, hat sich ein lustiges und kurzweiliges Spiel ausgedacht: Spielzeuge nach Namen bringen. :D Meine Kleine hat hier immer eine Reihe von Spielzeugen rumliegen, die sie sogar selber großzügig in der Wohnung verteilt und die alle einen Namen haben (jedes Zugezogene wird ein paar Mal mit Namen und Leckerlies eingeführt).

    Da ich ja weiß, was hier gerade so rumliegt, ist unser Spiel: Wo ist denn xy? Und dann stapft Hundie los und sucht und sucht ....

    Und dann kommt es auch vor, dass sie es sich ganz einfach machen will und das nächstgelegende bringt. Da gibt es dann nur ein trauriges: "Nöööööö, dass ist ja yz.", worauf sie es auch fallen lässt (also Dein Schade), um sie gleich wieder in höchsten Tönen durch die Wohnung loszujagen: "Aber wo ist denn xy???". Und dann findet sie es auch meist, egal in welcher entfernten Ecke es liegt. :D

    :lachtot:

    Seit Ihr Euch überhaupt im Klaren darüber, dass Ihr einen sehr kommunikativen und intelligenten Hund habt?

    Ihr werdet noch viele Nächte hochhüpfen, noch viele Tage zweifeln und wir werden sicherlich noch einige Threads von Dir lesen (falls Du hier bleibst), mein Hund ..... denn ein Border-Aussie-Mix, d.h. auf keine klare Linie gezüchtet, ist eine richtige Herausforderung für die nächsten Jahre. ;)