Würde ebenfalls sagen, dass dieser Vorfall nicht das Vertrauen zu Dir beeinflusst, sondern höchstens seine Aufmerksamkeit der Tür gegenüber. Ich denke mal, fast jedem Hund wurde schon auf die Pfote getreten und er hat es überlebt. 
Wichtig in solchen Situationen ist, dass man nicht selber den eigenen Schreck auf den Hund überträgt und auf ihn mit einem "Ohhhhh, was hast Du denn?" losstürzt. Hört sich jetzt hart an, aber am Besten ignoriert man dieses "Geschrei" und erst wenn er sich beruhigt hat, guckt man mal, ob er sich verletzt hat.
Eine Freundin ist Souma mal richtig blöde auf die Vorderpfote getreten und da hat Souma wie wild gejammert und herzzerreissend das Beinchen in der Luft baumeln lassen, weil nu war es ja gaaanz kaputt.
Damit hatte Souma natürlich genau den richtigen Punkt bei meiner Freundin getroffen (bei mir hätte sie gleich gewußt, dass sie damit nicht durchkommt), welche um sie rum hüpfte und sich gar nicht mehr einkriegte, wie unachtsam sie denn nur war und wie leid ihr das tut.
Weil ich ahnte, dass Souma diese Show auch noch Minuten durchziehen würde, habe ich erst einmal meine Freudin beruhigt, bin dann zu Souma hin, habe das Pfötchen genommen (kurz auf weitere Tauglichkeit untersucht), es dann zwischen meinen Händen gerieben und in den höchsten Tönen "Wuschel, wuschel, wuschel, jetzt ist es wieder heile!!!" gesagt. Und siehe da, Madame lief wieder schwanzwedelnd auf allen Vieren rum (und meine Freudin hat große Augen gemacht, wie sehr so ein Hund einen neppen kann).

Willst Du Deinem Hund nicht beibringen, dass dieses Wischding nicht ein hundefressendes Monster ist? Dann müsstest Du ihn nicht ständig aussperren ...