Ich würde die Situation nicht gleich überbewerten, immerhin war sie ja das erste Mal weg, und Katzen suchen sich ja auch gerne einen 2. Katzenhalter. 
Aber ich würde das Ganze im Auge behalten, in wie weit sie sich unwohl bei Euch fühlt, weil sie von den anderen bedrängt wird. Gechipt ist sie doch?
Mein Kater kannte keine anderen Katzen, weil er mit der Hand aufgezogen wurde, und jahrelang eine reine Wohnungskatze war. Bei uns hätte er dann raus gehen können (er zog mit 5 Jahren ein), aber darauf hat er ca. 2 Jahre lang verzichtet.
Dann hatte ich ein Herz für eine wirklich schnuckelige Notfallkatze und mein Kater war entsetzt. 
Er hat ihr gleich klar unmissverständlich klar gemacht, dass er nix von ihr hält, aber für das Frohgemut an Katze war das völlig o.k. und sie ist ihm in unserer riesigen Wohnung einfach aus dem Weg gegangen. Da das meinem Kater scheinbar trotzdem zu viel "Katze" war, hat er sich überwunden und die ersten Schritte vor die Tür gewagt. Ca. ein Jahr hat er die Gegend unsicher gemacht, kam aber auch tagtäglich immer wieder heim. Und dann war er plötzlich wie vom Erdboden verschluckt .... Alle intensiven Suchaktionen haben ihn nicht wieder auftauchen lassen. Nach 1 Jahr!! kam ein Bekannter und meinte, er hätte meinen Kater einige Straßen weiter bei Freunden entdeckt, die ihn seit ein paar Wochen adoptiert hätten. Und es war tatsächlich mein Kater.
Sie waren ganz traurig, weil sie ihn schon richtig ins Herz geschlossen hatten und dachten, ich würde ihn gleich wieder mitnehmen. Aber ich habe meinen Kater "gefragt", ob er mit will oder lieber dort bleiben und er hat sich für die Beiden entschieden.
Meiner Freundin sind auch ihre Mamakatze und ein Brüderchen "abhanden" gekommen, weil sich das zweite Brüderchen zu einem echten Pascha entwickelte, der auf dem Bett liegend nach und nach alle Futter- und Schmusekonkurrenten vertrieben hat.