Beiträge von souma

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    er ist 8 Wochen...

    Ich kann ich mir vorstellen, dass Dich das echt nervt. :explodieren: Aber er ist doch noch ein Baby und will alles in den Mund nehmen. :baby-girl:

    Da ist Deine Ausdauer und Geduld gefragt (die wird in den nächsten 12 Monaten sicherlich noch entschiedener auf die Probe gestellt :lol:), ihm das zu untersagen und ihn richtig abzulenken.

    Du kannst nicht erwarten, dass ein Welpe von der Leine gelassen werden kann und hört und dann auch noch im Dunkeln. Das muss man einem Hund erst alles mühsehlig in monatelanger Arbeit erst beibringen. :lol:

    Anfangen kannst Du damit, in dem Du ihn belohnst, wenn er kommt. Bei so Kleinen hilft meist, wenn man sich in die Hocke setzt und "Tüddeldietüddeldie" in den höchsten Tonen ruft. Das finden die meisten noch richtig toll und kommen angesprintet und werden durch Kuscheln belohnt.

    Und dann heißt es, die Erziehung schrittweise aufbauen, um den Hund in den nächsten 2-4 Jahren zu einem umgänglichen Kameraden zu trainiern. :smile:

    Du machst Dir nicht zu viele Sorgen, sondern genügend Gedanken. :gut:

    Wenn ein Hund die ganze Zeit rumrennt, dann braucht er meistens keinen weiteren Schutz gegen das Wetter, da er sich durch das Rumgerenne genügend aufheizt.

    Aber Eure Kleine soll ja hauptsächlich im Korb ohne Auslauf mitfahren und da muss man schon aufpassen, dass sie sich nicht unterkühlt. Ich würde Euch zu einem regensicheren, wärmenden Hundemantel raten, der sie vor Regen und Kälte schützt. Den würde ich ihr anziehen, wenn Ihr das Gefühl habt, dass ihr zu kalt ist, und sie nicht genügend Auslauf hatte, um sich selbst zu schützen.

    Wenn sie vorher genügend Auslauf hatte, dann benötigt sie das Mäntelchen wahrscheinlich erstmal nicht. Aber wenn sie länger ruhig im Korb sitzen muss, dann sollte sie vielleicht das Mäntelchen zum Schutz anziehen.

    Als erstens würde ich den Fettdruck in Deinen Beiträgen abstellen ... :D
    ... und als nächstes würde ich mal ein wenig mehr Geduld mit der Dame haben. ;)

    Die Süße ist gestern erst von ihrem vertrauten Heim rausgerissen worden und braucht einfach Zeit, um sich bei Euch einzugewöhnen. Und das sei ihr gegönnt! Da sie trotzdem ständig raus muss, macht Euch doch alle nicht so einen Stress und tragt sie bis auf weiteres.

    Und dann fangt langsam an, sie auf Eure Treppen zu trainieren. Falls das überhaupt nötig ist, denn wenn sie Euren Mix da runter hüpfen sieht, wird sie ihm wahrscheinlich ganz schnell folgen, wenn Ihr ihr Vertrauen gewonnen habt.

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    Und wie schwer ist euch die Erziehung wirklich gefallen?

    Das allerschwerste war bei meiner "nur" Collie-Hündin ihr eine gewisse Ruhe und Gelassenheit innerhalb und außerhalb der Wohnung beizubringen. Sie ist mitten in Berlin aufgewachsen und je mehr Leute um sie drum rum sind, die sie nicht beachten, je ruhiger und entspannter ist sie. Aber wehe, wenn wenige Leute um sie drum rum sind, die sie beachten könnten. :hurra: Das war sehr anstrengend, ihr auch da die nötige Ruhe beizubringen bzw. ist mir bis heute nicht gelungen :sauer:.

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    Das hab ich mir auch schon gedacht, nur leider gibts kaum Züchter aus der Amerikanischen Linie, kommt mir vor? Allerdings auch ein überlegenswerter Vorschlag, doch werden die nicht noch größer als die Britischen? So über 50- max. 55 cm sollte der Hund dann doch nicht sein.

    Auch im VDH gibt es mittlerweile Züchter, die weniger Püschel bevorzugen und amerikanische Linien einzüchten. Daneben gibt es auch noch Züchter, die nicht dem VDH angeschlossen sind.

    Reine Ami-Rüden haben eine Schulterhöhe von 60-66 cm und ein Gewicht von 27-34 kg. Ami-Hündinnen haben eine Schulterhöhe von 55-61 cm und ein Gewicht von 23-30 kg.

    Meine hat bei 57cm gut 20kg und wirkt sehr schlank. Bei ihr könnte man den Mythos glauben, dass Barsois irgendwann mal bei den Amis reingezüchtet wurden, wenn man sie mit anderen Windhunden spielen sieht. Aber trotz allen Versuchen, die überholen sie dann doch. :flucht:

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    das sind ihm dann bei einem Collie wieder zu viele Harre sagt er.. *gg*

    Dann schaut Euch mal die Collies aus den Amerikanischen Linien an (im Gegensatz zu den aufgepüffelten Englischen Linien, die man meist auf der Straße rumlaufen sieht).
    Meine Ami-Collie-Hündin sieht nach dem aktuellen Haarwechsel wieder fast aus wie ein Kurzhaar :lachtot:. Richtig klasse finde ich bei ihr, dass sie zwei Mal im Jahr innerhalb von 2-4 Wochen ihr gesamtes Fell verliert (dann ist natürlich ständiges Saugen und Bürsten angesagt), aber die restlichen 10 Monate findet man nur ein paar Haare irgendwo.

    Hinzu kommt, dass Collies viele Vorteile aber nicht mehr alle Nachteile der Hütehunde besitzen, da sie schon seit vielen Jahrzehnten als reine Familienhunde gezüchtet wurden. Sie sind sensibel mit einem will-to-please und durchaus kommunikativ, aber keine Arbeitshunde mehr, so dass sie sich bei aktiven Besitzern, die bereit sind, sie am Alltag teilhaben zu lassen und zu fordern, richtig wohl fühlen.

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    mit so einem aktiven hund ...
    2 katzen stell ich mir schwierig vor

    Naja, 1 Katze ist eigentlich nie gut, denn die wollen lieber mind. einen Partner zum Kuscheln und Schmusen haben. Und eine Katze, die eher ein Einzelgängertyp ist, verträgt sich auch meist nicht mit Hunden (ist ja ein Einzelgänger ;)). Und 2 Katzen, die sich gemeinsam gehen den wilden Hund durchsetzen, sind zumindest eine gute Ausgangsbasis, um Eurem Wildfang gleich zu zeigen, wer nun die "KönigINNEN im Hause" sind.

    Ein JRT an eine Katze zu gewöhnen, ist sicherlich nicht einfach, wie Ihr Euch ja schon vorstellen könnt. Habt Ihr Katzen oder andere Kleintiere im Bekanntenkreis, mit denen Ihr üben könntet?

    Hallo,

    klasse, dass Du Dich vorab so viel informierst und Ihr Euch auch lange Zeit lasst, den richtigen Hund zu finden. :gut:

    Aber Border und Aussie sind extrem anspruchsvolle Rassen, die m.E. nicht in Anfängerhände gehören. Das wäre doch Euer 1. gemeinsamer Hund, oder habe ich was überlesen?

    Wenn Euch ein Aussie wirklich interessiert, dann würde ich Euch raten, einige Züchter zu besuchen, die aktiv mit ihren Hunden arbeiten, um live einen Eindruck davon zu bekommen, was Ihr mit dem Hund unternehmen könntet.

    Denn in der "grauen Theorie" stellt man sich das alles oft viel einfacher vor, als es dann in der Praxis ist, siehe ... :D

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    Auf unserer Uni sind Hunde erlaubt das heißt wir könnten ihn sicher abwechselnd mitnehmen ...

    Um meine Colliehündin artig neben mir liegend in einem Seminar mitnehmen zu können, daran haben wir fast ein Jahr gearbeitet, obwohl sie unglaublich schnell lernt!

    Aber abwarten, still sein, ruhig bleiben, das fällt einem Hütehund aber mal soooo was von schwer, wenn alle anderen reden, labern, klatschen, klopfen, rumzappeln, lachen, zischen, nuscheln, ....

    Hütehunde haben ein extrem gutes Gehör und sind äußerst sensibel, so dass sie die geringste Stimmung (akustisch und psychisch) mitbekommen. Da muss man als Frauchen/Herrchen erst mal selber unglaublich viel dazu lernen, um das mitzubekommen und dann auch noch in Bahnen zu lenken.