Ich habe aus Verzweiflung auch den Hunter Reisenapf rausgekramt und hingestellt.
Ergebnis: Es ist vollkommen egal, wo das Wasser drin ist. Unser Wohnzimmer ist trotzdem nass.
Unser Seniorhund hatte bis dahin einen Keramik Napf.
Weil die Kleine (jetzt ein halbes Jahr alt) ständig alles geflutet hat und dann auf ihrer eigenen Wasserspur ausgerutscht ist, hab ich den Reisenapf hingestellt.
Der Große möchte jetzt nur noch aus dem Reisenapf trinken, also kann ich ihn auch nicht wieder weg räumen.. Wenn diese Schwimmerscheibe hängen bleibt, hüpft Belissa da mit den Füßen rein und die Sauerei ist noch größer als mit dem normalen Napf.
Sie legt sich übrigens auch gerne hin zum Trinken, rührt dann genüsslich im Wasser herum und jedes Mal wenn sie den Kopf hebt, fließen die Bächlein aus dem Maul 🙈
Falls du eine gute Lösung findest, wäre ich sehr dankbar, wenn du sie hier teilst!
Sie hat innerhalb von etwa 6 Wochen den Zahnwechsel hinter sich gebracht und war doch etwas anstrengend in der Zeit.
Jetzt entspannt sich das alles sehr und wir können endlich anfangen, auch mal ein paar Sachen zu üben.
Sonst waren wir meist nur mit alltäglichen Dingen beschäftigt und das hat voll und ganz gereicht.
Jetzt merke ich, dass sie gerne was machen möchte und es genießt, zu lernen.
Durch einen Artikel im Eurasier Heft bin ich auf die Idee gekommen, sie in irgendwas intensiver auszubilden. Dort wird von einem Hund berichtet, der im Wald Bäume mit Borkenkäfer erschnüffelt.
Aber ich bin total unschlüssig, wie ich das am besten anfange.
Bis jetzt hatte ich nur einen reinen Familienhund ohne weitere Ausbildung.
Ist das jetzt alles noch zu früh?
Oder macht es Sinn, in irgendwelche Sachen rein zu schnuppern?
Meine Hündin ist etwa gleich alt und nie im Leben würde ich das mit ihr machen.
Sie braucht Zeit, um einfach die Gegend anzuschauen, Sachen abschnüffeln, schauen wo ein Vogel fliegt, was da für Leute oder sonstige spannende Sachen zu entdecken sind.
Wir gehen ein Stück, bleiben stehen damit sie ihre Sachen machen kann, üben für ein paar Sekunden was und trödeln weiter.
Natürlich rennt sie auch gaga durch die Gegend, gehört ja dazu.
Ich denke, wenn ich auf dem Fahrrad sitzen würde, wäre die Distanz zum Hund einfach zu groß. Sie könnt sich beispielsweise nicht zwischen meine Beine setzen, wenn ihr etwas unheimlich ist. Wir könnten auch nicht richtig miteinander spielen, wenn ich da drauf unterwegs wäre.
In dem jungen Alter ist es mir wichtig, eine Beziehung zum Hund aufzubauen, miteinander was zu machen und nicht Strecke mit dem Fahrrad zurück zu legen.
Also kurz gesagt finde ich es für Be- und Erziehung überhaupt nicht sinnvoll.
Bei uns im Garten habe ich einen kleinen Bachlauf gebaut und da ist sie ständig damit beschäftigt. Bin froh, dass sie die Goldfische noch nicht erwischt hat.
Und wenn sie im Haus ist, macht sie sich mit dem Wasser aus dem Napf ihr eigenes Wasserbecken im Wohnzimmer. Hab aus Verzweiflung schon so einen auslaufsicheren Reisenapf aufgestellt.
Hilft auch nix. Ihre Füße passen rein und an dem Rand kann sie den fassen und herumtragen.
Ja, sie lernt von Charlie, leider auch blödes Zeug
Ganz praktisch ist, egal wen ich rufe, es kommen beide
Charlie ist mit fremden Hunden nicht allzu verträglich. Er braucht lange, bis er da Vertrauen fasst. Und, was halt richtig blöd ist, fast alle seine Hundefreundinnen leben nicht mehr. Mit den jungen Hüpfedingern, kann er echt nicht viel anfangen und das mute ich ihm auch nicht mehr zu. Gibt eh nur Ärger mit den anderen Besitzern, wenn er die rotzfrechen Jungspunde mal kurz auf den Rücken dreht und ihnen die Meinung geigt. Zudem möchte ich ihm das mit seinen alten Knochen und der Arthrose nicht zumuten.
Ab und zu muss er dann eben zuhause bleiben und ich ermögliche es Belissa, eigene Erfahrungen zu machen.
Nachdem ich ja weiß, wie er mit anderen Hunden ist, finde ich es umso erstaunlicher, wie es mit der Kleinen klappt.
Wer bissle mehr schauen möchte, unter anderem gibts Bilder von den beiden auf Instagram unter familien_schaf