Beiträge von Laviollina

    Es ist ja bei den Zwergrassen auch für Züchter nicht immer vorhersehbar ob ein Hund jetzt knapp über oder unter der 2 Kilo Grenze bleibt. Allein deshalb und da es rechtlich eh nicht bindend ist sind Kastrationsklauseln quatsch.
    Davon ab werden häufig kleine Rüden eher mit größeren Hündinnen gekreuzt, allein schon um mehr Welpen zu haben.
    Nur klein ist nicht im ne gleich krank. Minis werden aus guter Zucht auch mit nur 2 Kilo wesentlich älter als die meisten größeren Rassen.

    Teacups sind aber alle außerhalb seriöser Zuchtverbände, da müssen Hündinnen nämlich mindestens 2 Kilo haben um die Zuchtzulassung zu bekommen, zumindest bei den Rattlern. Da schreibt der Standard auch ein Idealgewicht von 2,6 Kg vor, was das immer kleiner Züchten verhindern soll. Es gibt auch genug 3 Kilo Zuchthunde.

    Was da auf Hinterhöfen gemacht wird ist nochmal was anderes. Ich haben schon in Foren gelesen, dass da gefragt wurde ob man die Welpen mit Mangelernährung im wachsen Einschränken kann. Zudem haben Kümmerlinge im Wurf die größte Nachfrage, weil sie extra Mini sind. Und genau die werden dann bei Ebay Kleinanzeigen als XXS-Deckrüden angeboten und genug mit Kleinsthund wittern das Geld.. Da brauch man sich nicht über kranke Micominis wundern, denn die werden meist aus dem Ausschuss gezüchtet.

    Generell sind auch Kleinsthunderassen aus vernünpftiger Zucht sehr langlebig. Aber natürlich gibt es wahrscheinlich mehr tödliche Unfälle.

    Jedoch hat es ihr schon einmal das Leben gerettet, als sich ihr Karabiner an der Straße löste und sie einen kleinen Hund jagte. Da hätte hektisch rufen nichts gebracht, daher dann lieber Pfeife genommen.

    Hat der kleine Hund richtig den Jagdtrieb ausgelöst? Würde sie kleinen Hunden ernsthaft was tun? Wie kannst du sicher gehen, dass nicht plötzlich beim Freilauf einer auftaucht?

    Wegen hecheln/Hitzeempfindlichkeit:
    Naja, man muss aber sagen, das bei +20 °C eigentlich alle Hunde die ich kenne hecheln, vielleicht nicht beim faul rumliegen, aber zumindest bei Anstrengung. Hecheln ist einfach der normale hündische Kühlmechanismus, ist nur die frage ab wann ein Hund es macht.
    .

    Falsch. Mein Hund fühlt sich ab da erst richtig wohl hechelt ab über dreißig Grad und auch nur in der Sonne, im Schatten auch bei Bewegung nicht und ist dann auch noch fit für stundenlange Märsche. Den Minis wird ja immer unterstellt auch eine Qualzucht zu sein. Aber bei Hitze kenne ich keinen Hund dem das weniger ausmacht als meinem und das war auch ein Entscheidungskriterium für mich auch im Hochsommer lange Ausflüge machen zu können. Denke es liegt daran, dass kleine Körper schneller auskühlen gepaart mit einer großen Oberfläche durch die Ohren:

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    Die Kehrseite ist natürlich, dass sie wahnsinnig schnell friert. Aber dafür gibt's ja eben Kleidung und dann fühlt sie sich wieder wohl. Und natürlich sind winzige Hunde echt zerbrechlich, wobei das gefährlichste freilaufende Tutnixe und Kamikazeradfahrer ohne Klingel sind.

    Krass was da so gezüchtet wird :mute:
    Mir haben heute auch zwei von meinen Schülern erzählt, dass sie sich unbedingt einen Pomsky kaufen wollen, weil da irgendwo ein Fernsehbericht drüber gelaufen ist und sie ja "eeend süß" sind. Ich konnte das nicht diskutieren, beunruhigen tut es mich schon, auch wenn ich in den Augen von einigen ja auch eine Qualzucht habe.

    Also ein Auto hatte ich Jahrelang auch nicht. Bin häufig die selben Gassistrecken gegangen, aber ab und an kam der Hund halt ins Fahrradkörbchen und ich bin woanders hin gefahren oder mit dem Bus. Weite Strecken auch problemlos mit dem Zug oder der Mitfahrzentrale. Allerdings muss ich dazu sagen, dass mein Hund winzig ist.
    Zur Hundeschule bin ich genau 2x ziemlich weit mit dem Rad gefahren und dann hatte ich jemandem für den ich auf dem Weg lag, der mich mitgenommen hat.