Ich habe das alles jetzt mitverfolgt und meiner Meinung nach ist es durchaus sehr interessant, aber für mich steckt in jeder dieser Studien eine "Gefahr". Genauso, wie sie in jeder speziellen Trainingsmethode steckt.
Ich kann nur wiederholen was ich am Anfang sagte: Am besten liest man sich so viel wie möglich durch, aber versucht sich nicht verstreift auf etwas davon zu verlassen und nur danach zu handeln.
Alleine die Unterschiede unter den Hunderassen und dazu dann noch die persönlichen Charaktereigenschaften des Tieres sollten uns eigentlich nur eines mit Gewissheit sagen: Es ist individuell anzupassen.
Ich bin der Meinung, dass es durchaus Hunde gibt, die gar keinen Hundekontakt brauchen - ja, ihn sogar ablehnen. Genauso gibt es aber auch Hunde die alleine "zugrunde" gehen und richtig aufblühen und "anfangen zu leben", wenn dann doch mal ein Zweithund einzieht.
Das ist der Grund warum ich meine es wäre eine "Gefahr".
Es gibt einfach genug Leute die lesen so etwas und meinen dann, dass es ja auch bei ihrem Hund so sein muss.
So werden dann Hunde zu Hundekontakt oder Mehrhundehaltung gezwungen, die damit echt Probleme haben und das nur, weil ja irgendwelche Verhaltensforscher mal meinten, dass ein Hund nicht alleine gehalten werden sollte und genauso werden Hunde dann von anderen Hunden komplett abgeschirmt weil einem das sowieso sehr gut passt und gerechtfertigt wird es dann mit "Aber neuste Untersuchungen haben gezeigt, dass...".
Genauso ist es mit den ganzen "Hundegurus" und ihren Trainingsmethoden. Was bei dem einen Hund funktioniert und zutrifft, muss bei dem anderen noch lange nicht so sein und kann oft sogar fatale Folgen haben.
Wie gesagt.. es ist durchaus interessant und ich finde man sollte auch auf jeden Fall weiter forschen! Genauso, wie ich verschiedene Trainingsmethoden gerne anschaue.. ABER.. man sollte nichts davon einfach so auf den eigenen Hund übertragen.