Wir sind da auch gut dabei.. Saarloos Wolfhund (70+cm Schulterhöhe) und Golden Retriever (60cm Schulterhöhe) im Kofferraum eines Opel Corsa.
Ich werde mal schauen, ob ich Bilder auftreiben kann.
Die beiden haben kein Problem damit. Der eine liegt und der andere sitzt immer. Anders wollen sie auch nicht. (Der Sitzende (Mylo) hat sogar mal im Halbschlaf (nach Vollnarkose) noch die ganze Zeit versucht im Auto zu sitzen.. ist immer wieder hingefallen, aber nein.. er wollte einfach nicht liegen.)
Ohja.. das finde ich ja auch immer so toll... Für mich ist es selbstverständlich, dass ich meine großen Hunde (und gerade der Wolfhund ist mehr als tollpatschig) nicht mit kleinen Hunden "spielen" lasse. Es passiert einfach zu schnell mal was. Ich war nun schon öfter in der Situation, dass ich auf der Hundewiese war und dann kam ein Kleinhundehalter. Immer wenn meine versuchen zu dem kleinen Hund zu gehen halte ich sie ab und Gott sei Dank sind sie auch gar nicht so schwer von Begriff und verstehen es recht schnell. Mylo versteht es sowieso sofort und Askan muss ich vielleicht 1-2x abblocken und dann lässt er den kleinen Hund in Ruhe und macht sein Ding (der kleine Hund kann auch rennen und spielen mit anderen und Askan schaut ihm höchstens nach, aber geht nicht hin). Man könnte nun also durchaus zusammen auf der Wiese bleiben, ABER...
Es scheint hier Tradition zu sein, dass die Kleinhundehalter kein bisschen aufpassen, was ihr Hund macht. Diese rennen nämlich dann immer wieder zu Askan hin.. reagiert er nicht, werden sie sogar richtig penetrant. Da wird sich dann vor ihm aufgebauscht und aus vollem Hals gebellt und rumgesprungen. Das ganze geht so lange, bis er doch hinterher will.. dann rennen sie wieder zu Frauchen und ich darf abblocken.
Ergebnis war bis jetzt jedes mal, dass ich das Feld geräumt habe.. Ich kann in so einem Fall ja nicht einfach denken "Ja Askan, dann zeig's ihm mal, wenn er nicht hören will." Die Schäden die daraus entstehen können sind einfach zu groß. Die Besitzer ansprechen, ist als würde man gegen eine Wand reden. Da hab ich von "Lassen sie das ruhig die beiden untereinander ausmachen!" (5kg Hund gegen 40kg Tollpatsch...) bis "Ja, wenn sie ihren Hund nicht unter Kontrolle haben!" schon alles gehört...
Es wird sich wirklich kein bisschen bemüht dem kleinen Hund ebenfalls zu zeigen, dass er da besser nicht hin soll.
Also.. habe leider kein Ratschlag was man da machen kann (außer das Feld zu räumen).. würde mich auch sehr über einen freuen.
Ich würde zu einem anderen Tierarzt gehen und mir dann die Behandlung einfach auf Rechnung geben lassen. (Bis die ausgestellt wird und zugeschickt vergehen eh meist 1-2 Wochen) Der Besitzerin des anderen Hundes würde ich sagen, dass sie am Besten schon mal ihrer Hundehalterhaftpflichtversicherung bescheid gibt und sie nach entsprechenden Daten fragen wo du die Rechnung dann direkt hinschicken kannst. Wenn sie es lieber privat zahlen möchte/muss, dann gibst du die Rechnung später eben ihr selber.
Der Tierarzt, zu dem mein Freund direkt nach dem Vorfall hingefahren ist meinte, dass es erst abschwellen müsse bevor man es nähen könne. Als mein Freund dann ein Termin bei der Tierklinik machte um eben danach nochmal zu schauen und eventuell direkt zu Nähen, sagten sie auch, dass es gleich hätte genäht werden sollen und sie es so nochmals aufschneiden müssten. (erste Tierarzt war Donnerstag Abend, Telefonat + Termin in der Klinik war Freitag Mittag und Termin haben wir erst für Montag bekommen).
Warum der erste Tierarzt meinte es könne nicht sofort genäht werden, weiß ich auch nicht...
Ja genau das mit der Flüssigkeit wurde gemacht und das Auge ist nicht verletzt. Da haben wir wirklich Glück gehabt! Wir werden es wohl ziemlich sicher nähen lassen. Heute ist es wieder "auf gegangen" und selbst wenn das so verheilt würde da sicher eine richtig dicke Narbe verbleiben. Aber Montag wird der Tierarzt ja auch noch mal was dazu sagen.
Ich werde dann den Besitzer des anderen Hundes einfach fragen, ob man halbe/halbe machen kann. Hätte er eine Haftpflichtversicherung hätten die ja auch die Hälfte übernommen. :/
Die OP Versicherung wird da aber nicht einspringen bei uns, oder? Hat da jemand Erfahrungen? Werde da auch nochmal nachfragen, aber das geht ja erst wieder Montag.
Mein Freund war am Donnerstag mit den beiden Hunden auf der "Hundewiese" (kurze Anmerkung: Diese Hundewiese ist ein Privatgrundstück für das wir jährlich bezahlen um es "nutzen" zu dürfen, der andere Hundebesitzer hat nicht bezahlt, also eigentlich kein "Nutzungsrecht".. falls es irgend eine Rolle spielt). Diese "Hundewiese" ist aber nicht abgezäunt und generell sehr frei. Sprich: Ob bezahlt oder nicht, die Leute gehen einfach rauf. Es gibt auch kein Schild oder ähnliches.
Mein Freund war alleine mit unseren beiden Hunden, dann kam ein weiterer Hund + Besitzer (die wir flüchtig kennen und auch sehr freundlich sind). Ich beschreibe mal wie mein Freund die Lage mir geschildert hat: Alle drei Hunde laufen frei, der fremde Hund ging Askan ab und zu an, aber es war nichts "ernstes". Bei einem weiteren mal als der fremde Hund Askan angegangen ist, hat Mylo eingegriffen und dann kam es zur Beißerei zwischen dem fremden Hund und Mylo.
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Mein Freund war direkt beim Tierarzt. Dieser meinte es sollte erstmal abschwellen und es wäre möglich, dass es eventuell sogar so verheilt, dann aber wohl für den Rest seines Lebens das Augenlied weiter herunter hängt (damit verbunden dann höhere Gefahr für Augenentzündungen etc.). Eventuell ist aber auch erforderlich die Wunde zu nähen und das wiederum geht nur unter Vollnarkose. Wir haben jetzt für Montag einen weiteren Termin, wo es nochmal angeschaut wird und eventuell direkt genäht werden soll.
Die Kosten wären dann bei ca. 200 Euro (+20 Euro beim ersten Tierarztbesuch und eventuelle Nachsorge).
Wir fragen uns nun welche Möglichkeiten wir haben und wie wir das am besten finanziell regeln.
Der Besitzer des anderen Hundes hat keine Haftpflichtversicherung (ist auch keine Pflicht in Hessen). Mylo hat eine OP Versicherung (aber ich weiß nicht wie es da aussieht wegen Vollnarkose und Beißerei).
Wie würdest ihr das am Besten regeln? Beim Telefonat mit dem Besitzer des anderen Hundes haben wir nun noch nicht über sowas geredet, sondern wir sollten erstmal Montag abwarten.
Macht man da am Besten einfach halbe/halbe? Könnte Mylos OP Versicherung (Agila) eventuell einen Teil davon übernehmen, auch wenn es eine Beißerei war? Was mache ich, wenn der Besitzer des anderen Hundes sich weigert zu zahlen oder schlicht nicht so viel zahlen kann?
Bin gerade etwas ratlos, was wir da machen sollen. Und auch, ob wir Vollnarkose + Nähen machen sollen, selbst wenn es so verheilen würde (aber eben mit dem offenen Lied für den Rest seines Lebens).
Und bitte.. keine Belehrungen, dass man das hätte vorhersehen müssen und man die Situation hätte vermeiden können. Habe es meinem Freund auch schon gesagt, aber jetzt ist es nun mal passiert.