Obwohl ich die Art und Weise der Fragestellung gewöhnungsbedürftig finde und auch meine, da zwischen den Zeilen was anderes herauszulesen, möchte ich meinen Senf trotzdem dazu geben 
Ich glaube tatsächlich, dass mittlerweile bereits eine 08/15-Otto-Normalverbraucher-Hundehaltung zu "verkopft" ist.
Damit meine ich, dass "früher" (in der guten alten Zeit auf dem Dorf, ihr wisst schon) die Familienhunde einfach so mitliefen. Also jene, die nie eine besondere Form der Erziehung / Hundeschule genossen haben, aber z. B. in bester Lassie-Manier unangeleint vor der Schule auf das Kind oder vor dem Supermarkt aufs Frauchen wartend, alleine die Sonntagszeitung vom Kiosk holend einfach die treue Seele vor dem Herrn waren.
Sowas geht heutzutage eher seltener, was aber auch an den geänderten Lebensbedingungen (Großstadt, Medienpräsenz, geringere Toleranzschwelle der Nicht-Hundehalter oder anderer Hundehalter etc.) geschuldet ist.
Es mag auch sein, dass einige der Problemhunde tatsächlich "hausgemacht" sind. Gleichzeitig glaube ich nicht, dass das auf das Gros hier zutrifft und finde es i. d. R. bemerkenswert, dass sich die meisten HH hier die Mühe machen, Zeit , Geld und Geduld aufbringen um mit teilweise recht "verkorksten" Hunden zu arbeiten.
Was nämlich, wenn diese Hunde an solche "ich hab das alles nicht nötig und Hundeschule ist nur eine Beschäftigungstherapie für Leute, die sonst nichts zutun haben"-Menschen geraten würden? Dann säßen sicherlich nicht viele im Tierheim!
Ausserdem finde ich persönlich, wie viele viele andere hier, die Beschäftigung mit dem Hund einfach bereichernd, beruhigend und schön.