Beiträge von Bubuka

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    Aaaaaber, ich möchte dann dennoch sagen, dass Welpen ihre Geschäfte verrichten wenn sie sich wohl und sicher fühlen und nicht abgelenkt sind. (Ich verweise auf "Ich steh ne Stunde auf der Wiese und er macht nix!11"-Threads)
    Wenn ein Welpe also so lange einhält, würde ich mir Gedanken machen, ob es an soetwas liegen KÖNNTE.
    Vielleicht hat schneeflo einen Wunderwelpen - vielleicht fühlt sich der Welpe auch einfach nicht wohl genug um sich zu lösen.

    Das sehe ich ganz genauso. Ich habe auch schon mal geschrieben, dass es für einen Welpen nicht gesund sein kann, wenn er 9 Stunden einhalten muss.
    Für mich ist der Welpe in dem Lokal gestresst, wenn er sich nicht lösen kann.

    Aber bei Schneeflo ist die Devise: Da muss Luna durch. Das Einhalten von 9 Stunden wird in die Liste aufgenommen, was der Welpe doch schon alles kann.
    Mein Beitrag wurde abgeschmettert.

    Was ich noch schlimmer finde:

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    Ach ja, Luna hat die letzte Woche einen kg zugenommen - trotzdem ist sie jetzt nur noch Haut und Knochen (ist so gewachsen) - leider hab ich vergessen Schmalz von meinen Eltern mitzunehmen ... das wollt ich ihr zufüttern ... weil wenn ich jetzt das Hundefutter hochfahre, dann hat sie ja noch mehr Anreiz in die Höhe zu schiessen???

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    Luna ist im Moment total schlacksig - lange Beine und spindeldürr ...

    Ein Welpe von 12 Wochen, der sich im Wachstum befindet, sollte niemals nur aus Haut und Knochen bestehen.

    Aber bei dieser Beratungsresistenz habe ich es aufgegeben, noch irgend etwas zu schreiben.

    Das Scalibor-Halsband enthält als Wirkstoff Deltamethrin.
    Deltamethrin ist ein Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide.

    Wenn man die folgenden Nebenwirkungen nicht mit dem Halsband in Verbindung bringt, kann man natürlich glauben, der Hund würde es gut vertragen.

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    Pyrethroide zählen zu den am häufigsten eingesetzten Insektiziden, die man zuerst für relativ harmlos hielt und die die gesundheitsschädlichen Stoffe wie Lindan und DDT ersetzen sollten. Dann fand man heraus, daß die synthetischen Verbindungen Nervengifte sind, die beim Menschen Krämpfe, Lähmungen oder Übererregbarkeit hervorrufen können. Gereizte Schleimhäute, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemlähmung, Koordinationsstörungen, Allergien, Nervenschädigungen bis hin zu Konzentrationsstörungen, Abgeschlagenheit, Hautunreinheiten, erhöhte Blutungsneigung, Herzbeklemmung, Herzjagen, Herzrhythmusstörungen, Ohrge- räusche, Schwächegefühl und Zuckungen der Körpermuskulatur, Muskelkrämpfe, Schwindel, Taubheitsgefühle in Armen, Beinen und Füßen, Gangunsicherheit, Gelenkschmerzen, zeitweiliges Zittern der Hände in Ruhe, Gewichtsverlust, Schlaf- und Sehstörungen, Unruhe, Multiple Sklerose-ähnliche Störungen, Depression und extreme Müdigkeit deuten ebenfalls auf eine Pyrethroidbelastung hin.

    http://www.freieheilpraktiker.com/Patienteninfo/…kunde/Pestizide

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    Also, ich halte mich an einen Hunde-Erziehungsratgeber, da ich ja Hundeneuling bin. Insofern ist mir schon klar, dass das ihre angeborenen Verhaltensweisen sind, aber laut diesem Ratgeber "darf man auch Welpen von Anfang an kein unerwünschtes Verhalten durchgehen lassen". Und dass sie Müll frisst, geht eben einfach nicht ...

    Diese ganzen Erziehungsratgeber.....
    Was heisst denn genau "unerwünschtes Verhalten"?
    Man kann einem Hundekind nur so viel beibringen, wie es vom Alter her begreifen kann.
    Beispiel Müll: Für das Hundekind ist die Welt einfach nur bunt und wartet darauf, entdeckt zu werden. Die Kleine ist gerade mal 12 Wochen auf der Welt und kennt den Unterschied zwischen Müll und anderen Dingen noch nicht.

    Wenn ein Welpe nichts "Falsches" ins Maul nehmen soll, dann räumt man im Haus alles weg und gibt dem Welpen ungiftige Dinge zum Zerpflücken.
    Ein Welpe braucht kaum Spielzeug, er braucht Dinge, die er kaputt machen kann. Dadurch lernt er die verschiedenen "Materialien" kennen.

    Draußen würde ich mit der Kleinen irgendwo hingehen oder fahren, wo kein Müll herum liegt.
    Man verstört den Welpen nur, wenn man ihm auf jedem Meter dreimal Sachen aus dem Maul zieht.

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    Habe aber dank eurer Tipps heute mal meine Erziehung gelockert und sogar mit ihr auf der Couch ein Schläfchen gehalten. Es fällt mir schwer, einen goldenen Mittelweg zwischen konsequenter Früherziehung und liebevollem Miteinander zu finden, aber ich bin sicher, das wird sich einpendeln.

    Früherziehung - bedeutet nichts anderes, als dem Welpen liebevoll die Welt zu zeigen und ihm einige, wenige! Grenzen zu setzen. Zu viele Grenzen überfordern den Welpen.

    Ich verlinke hier mal die Homepage einer Verhaltensbiologin.
    Die Seite ist insgesamt sehr lesenswert, auch in Bezug auf Leine und Folgetrieb des Welpen.
    Ich beziehe mich hiermit auf Deine Frage, wie man den Rückruf trainiert.
    Den brauchst Du gar nicht zu trainieren, wenn Dein Welpe eine gute Bindung hat.

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    Der Anker eines jeden Hundes und die grundsätzliche Basis, die ihn formt und leitet ist die Bindung zu Ihnen. Unterschätzen Sie das niemals. Körperkontakt, Spiel, Lob, all das sollte ihm in den ersten Wochen nach seiner Ankunft so selbstverständlich zur Verfügung stehen wie Wasser und Luft. Für einen Hund ist die soziale Bindung so wichtig wie das Atmen.
    Nun wird man Ihnen vermutlich raten, den Hund so früh wie möglich an "Rangordnung" und "Disziplin" zu gewöhnen. Hierzu finden Sie mehr Informationen im Bereich "Der erwachsene Hund". Mein persönlicher Rat: lassen Sie Erziehung und alles andere liegen, solange bis Sie eine stabile und ungetrübte Bindung und ein tiefes Vertrauensverhältnis zu Ihrem Hund aufgebaut haben. Das erscheint Ihnen zunächst wie verschwendete Zeit, in der man wunderbar schon Sitz und Platz hätte einüben können. Aber es wird sich vielfach auszahlen. Ein Leckerli lockt Ihren Hund. Aber für den Menschen, mit dem er eine Bindung eingegangen ist, wird er alles tun.

    http://www.beziehung-statt-erziehung.de/der_welpe.html

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    Wir haben jetzt Aurizon-Ohrentropfen bekommen, die wir einmal am Tag reintröpfeln müssen.
    Hoffe, das wird dann auch besser :???:

    Ich denke schon.
    Wenn es nicht weg geht oder ständig wieder kommt, würde ich zu einer Tierheilpraktikerin gehen. Dann sind die Ohren eine "Schwachstelle" im Körper.

    Ich muss Terrorfussel unbedingt Recht geben.

    Die Spot-On wie Frontline, Advocate usw. enthalten Nervengifte.
    Die Berichte in vielen Foren häufen sich, dass die Hunde nach dem Spot-On Krampfanfälle bis zur Epilepsie bekommen haben.

    Nur weil ein Hund es einmal vertragen hat, muss er es nicht immer vertragen.
    Gib mal bei google die Begriffe: Anfall und Frontline ein.
    Da kommen sehr viele schlimme Berichte.

    Ich würde es mit natürlicher Abwehr der Zecken versuchen.

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    auch was das Impfen betrifft....bin ich völlig verunsichert....warum muss ich den Hund jedes Jahr Impfen lassen....ist das wirklich nötig????? Lg Nicki

    Wie schön, dass Du Deinem Hund die Kastration erspart hast. :gut:

    Wenn der Hund grundimmunisiert ist, braucht er keine weiteren Impfungen.
    Der Schutz der Impfung wird durch Nachimpfungen nicht erhöht.
    Du brauchst nur die Tollwut (3-Jahresimpfung), wenn Du ins Ausland oder auf Ausstellungen willst.

    Neue Richtlinie:

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    Die WSAVA sagt, dass man gegen SHP nicht häufiger als alle drei Jahre impfen soll. Dies werde oft dahingehend missverstanden, dass man alle drei Jahre nachimpfen solle. Aber das ist nicht der Fall, heißt es ausdrücklich in der Richtlinie. Und zwar deshalb: Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.

    http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/2013/05/wsava-…penimpfung.html

    Es gibt die eine oder andere Behandlung mit Hausmitteln.

    Ich würde aber erst nach einer Diagnose die Ohren behandeln. Bis jetzt ist es ja nur eine Vermutung.

    Wenn Malassezien sich übermässig vermehren, ist es ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem nicht im Gleichgewicht ist. Darum sollte man nicht einfach nur die Ohren behandeln.

    Dafür würde ich eine Tierheilpraktikerin aufsuchen.

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    Da ich aber von Anfang an nichts falsch machen wollte, hab ich ihr konsequent das Beißen beim Spielen abgewöhnt (durch "Auszeiten" von 5-10 Sekunden) und das hat auch super geklappt. Nun übe ich ab und zu, sie mal 1-2 Minuten im Wohnzimmer allein zu lassen (ich geh raus und mache die Tür zu) und außerdem habe ich ihr das "Nein" beigebracht (Leckerli zeigen, dann Hand zuhalten und "Nein" sagen, etc.), weil sie leider ALLES frisst, was in unserer vermüllten Großstadt auf dem Boden liegt :sad2:

    Manchmal könnte ich nur noch verzweifeln darüber, wieviel Unverständnis einem Hundebaby entgegen gebracht wird. Es soll immer möglichst schnell alles Welpentypische ablegen und sich wie ein erwachsener Hund benehmen.

    Sie ist erst wenige Tage bei euch, hat die Mutter und die Geschwister verloren.
    Dort hatte sie Muttermilch, Körperkontakt, Spielkameraden und wahrscheinlich einen Garten, wo sie die Welt entdecken konnte.
    Das alles ist jetzt weg.

    Deine Kleine benimmt sich so, wie es ihr die Natur vorgegeben hat.
    Welpen spielen mit ihren Geschwistern mit den Zähnen, knabbern draußen alles an, weil sie die Welt und die verschiedenen Dinge mit dem Maul, den Zähnen, kennenlernen wollen.
    Jetzt ist sie alleine, mit einem fremden Lebewesen. Sie darf nicht mehr mit den Zähnen spielen, sie darf nichts mehr anknabbern oder ins Maul nehmen.

    Woher soll die Kleine wissen, dass Menschenhände empfindlicher sind, dass draußen Müll liegt, der nichts für Welpen ist????

    Du zeigst ihr von morgens bis abends, dass sie falsch handelt. Damit verunsicherst Du sie völlig.

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    Seit gestern habe ich aber das Gefühl, dass ihre Zuneigung mir gegenüber abgenommen hat. Nun hab ich Angst, dass ich zu "streng" mit ihr war. Ich hab halt ihr Betteln nach Spielen auch öfters ignoriert, weil ich gelesen habe, dass nicht sie sondern ich bestimmen soll, wann gespielt wird.

    Natürlich kommt es auch im Familienverband vor, dass die Mutterhündin oder ein Geschwisterchen keine Lust zum Spielen hat und die Aufforderung ignoriert. Nur da gibt es dann noch immer irgend einen anderen Spielpartner.

    Wenn Du die Bindung zu der Kleinen nicht vollständig versauen willst, dann schmeiss jetzt alle Erziehungsmethoden über Bord und baue erstmal eine Bindung auf.

    Gib ihr viel Körperkontakt, hab mit ihr Spaß, lass sie die Welt mit Dir entdecken. Geh mit ihr in die Natur, wo kein Müll liegt, wo sie Blätter, Stöckchen, Frösche und Käfer erkunden kann.
    Ersetze der Kleinen ihre Familie, so gut es geht. Triff Dich viel mit anderen Welpenbesitzern zum Spiel.

    Erfülle die Bedürfnisse Deines Welpen.

    Angel21

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    Es geht mir hauptsächlich darum, meinem Welpen zu vermitteln, dass es keinen Grund gibt zu knurren. Ein ängstlicher Hund muss manche Sitruationen durchleben, um zu merken das nicht passiert

    Merkwürdige Einstellung. Ein Hund, der Angst hat, lernt gar nichts oder eher das Falsche.
    Lass doch mal gut sein, Du liegst hier völlig falsch.
    Es geht um einen Welpen, der unsicher ist.

    Maika01 hat geschrieben:

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    Ein anderer Hundebesitzer, der schon mehrere Welpen hatte, hat mir gesagt, ich soll ihr das Knurren sofort verbieten, weil sie es sich sonst angewöhnt.

    Du solltest Dich mal ein wenig mit der Hundesprache befassen. Knurren gehört zum normalen Ausdrucksverhalten eines Hundes. Es hat nicht immer etwas mit Aggression zu tun, sondern hat sehr viele Facetten.

    Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen, sie haben Dir sehr gute Tipps gegeben.

    Nochmal ein Vorschlag:

    Ich würde mich mit Nachbarn und Hunden zu einem kleinen Spaziergang an der Leine verabreden. Erstmal mit Abstand zwischen den Hunden.

    Wenn die Hunde sich nach einer Weile ruhig verhalten, würde ich den Abstand immer weiter verkleinern. Der Spaziergang endet dann auf einer Wiese, wo alle abgeleint werden.
    Wenn die Hunde sich an der Leine ruhig verhalten, wird da auch nichts mehr passieren.
    Ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Das kann man auch nochmal wiederholen, sollte es nicht gleich klappen.