Beiträge von Bubuka

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    Wir "teilbarfen". Morgens bekommt er sein Platinum und Abends Fleisch. Denke da fehlt im nichts grundlegendes, oder?

    Wenn man auch das Fleisch abwechslungsreich füttert, ist das wohl gut so.
    Man soll ja von allem etwas geben, z. B. Muskelfleisch, Innereien, Pansen usw.

    Vielleicht ist diese Seite noch hilfreich:

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    Der Eiweißbedarf von wachsenden Hunden liegt naturgemäß höher, da sehr viel Körpersubstanz neu aufgebaut werden muss. Diese Leistung erfordert nach modernen Erkenntnissen einen Eiweißanteil von mindestens 11,4 Prozent an der Gesamtenergie-Menge der Nahrung (NRC 1985). Um den wirklichen Anforderungen des wachsenden Hundes gerecht zu werden, ist ein Anteil von mindestens 20 Prozent empfehlenswert.

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    Allgemein fallen proteinarm ernährte Hunde durch ein stumpfes, glanzloses und zu stärkerer Brüchigkeit neigendes Haarkleid auf. Eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Durchfälle sind weitere Folgen. Da weniger Verdauungsenzyme gebildet werden, nimmt die Verdaulichkeit des Futters ab. Bei länger anhaltendem Proteinmangel kommt es dann zu Blutarmut und Diabetes-ähnlichen Krankheitssymptomen. Welpen mit Eiweißmangel sind an genereller Trägheit, Temperamentslosigkeit, Gewichtsabnahme und verzögertem Skelettwachstum zu erkennen. Durch eine Verdünnung der Gelenkknorpel und Verlangsamung der Knorpelausreifung mit Mineralisierungsstörungen kommt es zu einer Fehlentwicklung der Knochen.

    http://www.fressi-fressi.de/series/series_…nd_proteine.htm

    Klar, würde ein Hund auch einen halben Sack Futter fressen, darum geht es nicht.

    Ich finde, man merkt deutlich, ob Welpen oder Junghunde satt geworden sind.
    Dann schlafen sie nämlich oder gehen toben und lungern nicht weiter in der Küche herum

    Ich würde in der Wachstumsphase nicht auf Erwachsenenfutter umstellen, weil da weniger Proteine drin sind.

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    Bei der Scheinträchtigkeit stimme ich zu, beim Milcheinschuss bin ich anderer Meinung.

    Der eigentliche Sinn einer Scheinträchtigkeit in der Natur, ist ja der mögliche Einsatz der Hündin als Amme. Darum ist auch die Bildung von Milch natürlich.
    Nur, wenn das Gesäuge entzündet ist, dann muss man es behandeln, z. B. mit Quarkwickeln.
    Das kommt aber sehr selten vor.

    Hier mal die Beschreibung eines Tierarztes, der das recht gut erklärt hat:

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    Anfangs stehen neben ei- nem beginnenden An- schwellen des Brustdrüsen- gewebes allgemeine Unlust und/oder Aggression ge- genüber Artgenossen im Vordergrund.
    Später, zum Ende der Pseudogravidität (ca. zwei Monate nach dem Ende der Läufigkeit) kann das Gesäuge stark anschwellen und dann richtige Milch oder auch nur eine wässrige bräunliche Flüssigkeit produzieren (Pseudolaktation).

    http://www.vet-doktor.de/ARCHIV/Gesundh…achtigkeit.html

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    Füttere morgens bzw. tagsüber auch Platinum und bislang hat mir schon jeder (Züchter, Verkäufer im Superpet, div. Foren usw.) gesagt, dass man frühzeitig auf Adult Futter umstellen sollte, damit er nicht zu schnell in die Höhe schießt. Also das ist denke ich ok.

    Allerdings habe ich auch besagtes Problem, dass ich das Gefühl habe der Knirps habe ständig Hunger, obwohl ich auch schon deutlich mehr füttere als auf der Packung angegeben.

    Das ist so ein verbreitetes Gerücht, dass man wachsenden Hunden nicht zu viele Proteine geben darf, weil sie dann zu schnell wachsen würden. Ein Proteinmangel kann erhebliche Folgen haben!

    Ich würde einem ständig hungrigen Hund, der noch im Wachstum ist, genug Futter geben und keine Magenfüller!!!

    Bitte lest das mal:

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    Eine optimale Protein-Aufnahme ist die Voraussetzung für eine angemessene Wachstumsgeschwindigkeit und die richtige Zusammensetzung des Gewebes. Proteinmangel beeinträchtigt die Entwicklung und führt zu erhöhten Fettablagerungen im Körper. Auch eine Beeinträchtigung des Immunsystems wird durch Proteinmangel im Wachstum erzielt. Ein hoher Gehalt an Nahrungseiweiß wird aber trotzdem schon seit längerem mit Störungen in der Entwicklung des Knochenbaus bei heranwachsenden Hunden in Verbindung gebracht, die zu beeinträchtigenden Veränderungen wie Osteochondrose und Ellenbogendysplasie führen sollen. Unter Züchtern und Laien, aber auch unter Tierärzten, wird dieses Gerücht ohne jeglichen wissenschaftlichen Nachweis immer weiter kolportiert.

    http://www.webvet.de/wissen%20und%20forschung/protein.htm

    Ich kenne mich mit Trockenfutter nicht so aus, darum kenne ich nicht viele Marken.

    Ich würde einfach die Futtermenge erhöhen.
    Zwischen satt sein und zu dick werden liegt eine ziemliche Spannbreite.

    Wenn man einmal wöchentlich die Rippen des Hundes kontrolliert, merkt man doch, wann es zuviel ist und kann rechtzeitig die Futtermenge reduzieren.

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    von Schlabberhund » 18.09.2013 13:45

    Bubuka hat geschrieben:Laut Experten haben ungefähr die Hälfte der Hunde aus dem Süden eine dieser Krankheiten.
    http://www.inselhunde.de/krankheiten.htm

    Meine Erfahrung ist anders, aber man sollte einfach als Interessent genau darauf achten, woher der Hund kommt.

    Ich hatte nun wirklich einige Pflegehunde aus unterschiedlichen Ländern.
    Die Hälfte der Hunde war krank.
    Dies schreibt auch Parasitus.ex auf seiner Seite: Traumhund aus dem Süden.

    Ich muss hier noch etwas ergänzen.

    Ich finde es unsinnig, einfach irgend ein Mittel bei Scheinschwangerschaft oder auch bei einem Milcheinschuss zu gegen.

    Beides ist völlig natürlich und bedarf keiner Behandlung, auch nicht mit Homöopathie.

    Behandeln sollte man nur, wenn Probleme auftreten.
    Scheinbar ist es sehr schwer, natürliche Vorgänge einfach anzunehmen und abzuwarten.
    Man muss nicht alles manipulieren.

    Ich würde mich auf jeden Fall über die einzelnen Mittelmeerkrankheiten informieren - vor der Anschaffung eines Hundes.

    Laut Experten haben ungefähr die Hälfte der Hunde aus dem Süden eine dieser Krankheiten.

    http://www.inselhunde.de/krankheiten.htm

    Hier gibt es auch Erfahrungsberichte:
    http://www.inselhunde.de/erfahrungen.htm

    Die Beschreibungen der Tierschutzorganisationen sind immer gleich.
    Die Hunde sollen alle lieb, nett, verträglich und dankbar sein.
    Nach meiner Erfahrung kann man sich selten auf diese Beschreibungen verlassen.
    Die Überraschungen sind oft groß.