Beiträge von Thisbe

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    Vetständlich und hilfreich, vielen Dank.
    Ich "bestrafe" ihn auch durch Ignoranz und Sauersein. Vorher fordere ich ihn natürlich deutlich und m.M. nach auch frühzeitig dazu auf, bestimmte Dinge sein zu lassen. Das überdenke ich nicht, das sind einfach die Gefühle, die ich habe. Und er registriert das durchaus, nur "kämpft" er halt dagegen an. Ich sehe schon, wie er sich bewusst entscheidet zwischen Spaß am Assiverhalten und Frieden mit Frauchen.
    Morgen früh werde ich mal die beiden anderen Hundehalter dazu ermuntern, ebenfalls gegen seine Übergriffe/ Anspringereien vorzugehen. (Ich bin immer fassungslos, wie mädchenhaft Leute auf solche Frechheiten reagieren. Huch, ups, haha. Also, Hundehalter müssten es ja nun mal gelernt haben.) Aber letztlich bin ich natürlich verantwortlich.
    Vielleicht ermahne ich ihn besser auch gar nicht zwei Mal, wenn er anfangt, sich als T aufzubauen oder den Lütten abzudrängen, sondern nehme ich nach der zweiten Missachtung an die Leine für ein paar Minuten.
    Auf jeden Fall vorerst vielen Dank :smile: Geduld und Konsequenz, ich werde es beherzigen.

    Danke euch. Ja, es gibt noch andere Anzeichen für Respektlosigkeiten. Das " Wegspielen" hätte ich nie als solche interpretiert, echt interessant, das macht er auch. Oder die jeweiligen Hundehalter anspringen, immer mit einem Nebenblick zum Hund. Ganz eindeutig. Mir darf auch keiner, den er für unwürdig hält, zu nahe kommen. Jemand hat mir mal den Tip gegeben, unmittelbar nach jeder Anmaßung Übungseinheiten durchzuführen. Ist das sinnvoll?
    Schleppleine finde ich im Wald sehr schwierig. Die Wege sind sehr schmal, im Grunde wuseln die Hunde fast immer durchs Unterholz. Und letztlich ist es so, dass die Hunde toll spielen. Nur wird der Neuankömmling eben ausgeschlossen. Im Grunde wird er, so lange er den Abstand einhält, komplett ignoriert. Sobald er in unterschreitet, gibt es Ärger. Zunächst gibt es also nicht den Plan " cool, ein Opfer, den mobben wir mal...". Was mich irritiert hat war, dass er dann bei der Maßregelung nicht mehr von ihm abließ. Das verstehe ich nicht oder ich habe etwas übersehen.

    Folgende Situation: seit einem Jahr treffen wir uns an jedem Wochentag zu einer kurzen Morgenrunde in einem kleinen Waldstück. Ein kastrierter 4jähriger Rüde ( Australian Shepherd), die im gleichen Haushalt lebende 1jährige Border Collie - Hündin und mein gleich alter Hund. Die jungen Hunde spielen die ganze Zeit, der ältere Rüde beschützt, reguliert, sobald er es für nötig erachtet, es kommt aber selten zu Streitereien. Seit kurzem ist zu dieser Truppe eine beagleartiger 10 Monate alter Rüde dazu gestoßen. Er ist sehr zurückhaltend, aber interessiert.
    Die beiden anderen Rüden halten den ziemlich in Schach. Er darf nicht zu nah an die Hündin, nicht zu nah an uns Menschen, eigentlich gestatten sie ihm lediglich, in der Gruppe mitzulaufen.
    Heute (die Hündin wird gerade läufig) haben die beiden ihn zunächst gejagt, dann gestellt, der junge Rüde hat sich sofort unterworfen. Während aber der ältere Rüde daraufhin von ihm abließ, hat mein Assi wohl Gefallen an der Aktion gefallen. Er hat ihn gejagt, Kehlbiss angedeutet, geknurrt, unablässig. Der Beagle hat eigentlich die ganze Zeit beschwichtigt. Der ältere Hund, sonst eigentlich immer total bossy stand völlig entspannt daneben, ehrlich, als ob er die Aktion gutheißt.
    Ich habe meinen Hund, als ich ihn dann endlich mal zu fassen bekommen habe, an die Leine genommen und weg geführt.
    Wie würdet ihr das bewerten? Normal? Zulassen? Oder schon im Keim ersticken? Aus menschlicher Sicht ist das Mobbing, ich finde das Verhalten abstoßend. Aber gut, ich finde auch Pipilecken abstoßend und lasse ihn trotzdem gewähren. Wie kann ich mich adäquat verhalten?

    Ich bin nicht süchtig danach, meinen Hund immer bei mir zu haben. Und wenn ich arbeite oder einfach ohne ihn unterwegs bin, denke ich auch nicht oft an ihn.
    Aber süchtig nach Hunden bin ich. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich in der Welpenzeit vierzig Mal in 24h ums Haus gelatscht bin, nachts mit Schlafklamotten und Jacke drüber, sein A-a von der Wiese kratze, seine Haare aus dem Essen fische, ihn nicht rausschmeiße wenn er Katzenkacke frisst, auch sonntags um 7 aufstehe und, und, und... Süchtig, ganz klar :headbash:

    Zitat

    Thisbe: hier einer, der echt geil schneidet, wie ich finde, viel besser als ich, aber grober zu seinem Pudel ist als ich. Bei uns ist viel mit Knutschen zwischendrin und so. :ops: Die Schnauze halte ich nie. Falco ist viel grösser.

    Falco steht frei - bzw. liegt beim Gesichtscheren mit dem Gesicht auf der Seite, nicht angebunden, ohne 2. Person, also nur er und ich, die ganzen 5 Stunden (mein Mann hebt ihn nur auf den Tisch). Beim Bürsten steht er bis auf den Kopf und Nacken, da liegt er und pennt. Brauche ewig für die Fellmassen der Krone. :roll:

    http://www.youtube.com/watch?v=R2UuzazGNWk


    Danke für den Link, ich habe mir das Video eben angesehen. Ich hätte nicht gedacht, dass das so aufwändig ist.
    Mein Hund würde sich auch über Stunden hinweg pflegen lassen. Er liebt es, gebürstet und gekämmt zu werden, aber die Schnippelei am Kopf, insbesondere an den Augen hasst er und wird schnell nervös.
    Wenn du diesen Griff an die Schnauze nicht brauchst, heißt das, er hält einfach so still? Das nenne ich mal Gelassenheit :gut: .

    Zitat

    Micht NERVT momentan unglaublich Auris Gemobbe und Geprolle bei anderen Hunden, denen sie anmerkt, dass die noch unsicherer sind als sie selbst. Besonders bei Welpen. Kamm stellen, rumgrummeln, anrempeln....ich könnt sie dann immer :stick1: :barb:


    Das und das elende Gebrüll, wenn ich nach Hause komme. UUUUUAAAAAAAAHHHHHH WOWAAAAAARSTDUUUUUU ICH WAR SOOOOOO AAAAAALLEIN :irre:

    Zitat

    Ist das jetzt ein Witz?
    Soll Falbala hier einen 5 Stunden Film einstellen?


    Gaaaanz ruhig, ich hatte nicht vor, mich mit dem hiesigen Pudelclub anzulegen :roll:.
    Ich habe in meinem Leben noch keinen Hundesalon von innen gesehen und keine (oder keine realistische) Vorstellung davon, wie Pudel fünf Stunden Styling ohne Murren mitmachen. So ein kleiner Zusammenschnitt wäre schon mal interessant gewesen. Aber wenn es nicht geht, ist es auch okay. Keiner muss sich angegriffen fühlen.

    Bei der letzten Folge gab es an seinen Trainingsmethoden offensichtlich nichts zu meckern, oder :D ?
    Ich fand die Entwicklung des Chis und seiner Halterin beeindruckend und hoffe, dass ein paar "Mamis" nach Gucken der Sendung mal einen kritischen Blick auf den Körperbau ihrer "Babies" geworfen haben.