Beiträge von Luna77

    In der StVo sind verschiedene Systeme zugelassen, um Hunde zu transportieren.


    Wenn ich mich richtig erinnere sind drei Dinge zugelassen, um Hunde sicher zu transportieren (Korrektur erwünscht, wenn mein Wissen veraltet ist ;-) )


    1. Hundebox -
    muss natürlich vor Rutschen oder Rumschleudern gesichert sein, also mir zugelassenen intakten Spanngurten (auch Ratschegurte genannt) befestigt sein, oder im Auto fest verschraubt werden.



    2. Trenngitter -
    nur als im und mit dem Auto fest verbaute Variante zugelassen. Diese Klemmgitter zum Beispiel, sind nicht zugelassen, weil die im Notfall nichts halten.
    Für jeden Autotyp gibts bestimmte fest verschraubbare Trenngitter - auf Zertifizierung achten und am Besten vom Fachmann einbauen lassen.



    3. Anschnallgurte -
    nur ganz bestimmte und offiziell zugelassene Hunde-Sicherheitsgeschirre mit Anschnall-System.

    Ganz ehrlich, iffels, du solltest nicht so sehr auf deine Schwester hören.
    Denn was sie sagt, von wegen "das Beißen abtrainieren", ist leider Blödsinn.
    Im Gegenteil, deine Schwester sollte ihrem Husky beibringen andere Hunde nicht übermäßig zu nerven. Das hört sich nämlich schon sehr nach Mobbing an, was der Husky da veranstaltet, wenn er andauernd hinter deinem Hund her rennt um ihn zu provozieren, obwohl dein Hund mit seiner Körpersprache deutlich sagt "Lass mich in Ruhe".
    Es ist völlig normal, dass dann irgendwann dein Hund sich den Husky anderweitig vom Leib hält. Und das heißt auch nicht, dass dein Hund grundsätzlich aggressiv ist und irgendwann automatisch auch dich mal beißt, oder generell zum Beißer wird.
    Deine Schwester sollte ihrem Husky vermitteln, dass ein solch aufdringliches Verhalten nicht ok ist. Zur Not bleibt der Husky halt an der Leine, und hat dann auch ausnahmslos keinen Leinenkontakt mit anderen Hunden.
    Gleichzeitig gibts du deinem Hund Schutz, und siehst zu, dass kein anderer Hund zu aufdringlich wird. Du scheinst das ja schon gut zu erkennen, wenn dein Hund sich der Situation mit anderen Hunden entziehen will. Dann hilf deinem Hund, ruf ihn zu dir, damit er Schutz suchen kann, und blocke andere Hunde dann ab.
    Ich würde für die Zukunft Freilauf und Spielrunden mit anderen Hunden nur noch zulassen, wenn du den anderen Hund kennst, und weißt, dass der sich auch gut versteht mit deinem Hund.

    Scheinträchtigkeit iet völlig natürlich und muss zunächst mal nicht medizinisch behandelt werden, solange keine gesundheitlichen Probleme auftreten.
    Man kann der Hündin helfen indem man sie viel ablenkt, mal länger raus geht bze was Sportliches mit ihr macht.
    Das Gesäuge kann man kühlen. Es ist aber auch nicht schlimm wenn sich Milch bildet. Alles.völlig natürlich.
    Es ist aber ratsam einmal im Jahr einen Ultraschall-Check der Gebärmutter und Gesäigeleiste machen zu lassen, einfach als Vorbeugung um rechtzeitig Probleme zu erkennen.


    Meine Hündin ist jetzt 8 1/5 und wird auch immer stark scheinschwanger. Bis heute ist aber alles gesundheitlich tiptop. Also lass dir von anderen Hundehaltern den doch alzugern gegebenen Tip einer Kastration nicht gleich aufschwatzen. Die Hündin wird lernen mit dem vorübergehenden Hormonchaos umzugehen.
    Gedanken machen würde ich mir erst wenn gesundheitliche Probleme auftauchen, oder die Hündin regelmäßig unter richtig viel Stress leidet und dan nicht mehr raus kommt.
    Bis dahin vergehen aber ein paar Läufigkeiten, und mit der Zeit wird sich das wahrscheinlich einpendeln.

    Man könnte auch mit Hilfe eines Welpengitters eine Ecke im Raum quasi abtrennen, und dort das Körbchen platzieren.
    So hat es meine Schwester gemacht als das erste Kind kam. Sie wohnt auch in einer Wohnung mit offenen Wohn-Ess-Küchenbereich, wo es keine wirklich ruhige Ecke gab. Sie hat ihrer Hündin dann unterm Kniestock eine Ecke mit Gitter abgetrennt und diese später noch blickdicht mit Decken zugehangen. Die Hündin hat es schnell angenommen und zieht sich dorthin zurücl, wenn es ihr zu viel wird. Und für die Kids ist diese Ecke auch absolut tabu, ohne Ausnahme. Funktioniert ganz gut so.

    Ich hab hier auch so ein Trödelhundexemplar. Ja die Prinzessin hat eine SDU, aber das hat damit eher nix zu tun. Im Gegenteil, als die SDU noch nicht vernünftig eingestellt war, war der Hund ziemlich hektisch unterwegs und ständig auf "Habacht!" und Flucht eingestellt.
    ........

    Meine Hündin hat auch eine SDU. Und bei ihr war genau das Gegenteil der Fall als es akut wurde mit den SDU-Symptomen.
    Sie schlich dann nur noch gelangweilt hinter mir her, und war zum Teil fast apathisch.
    Da das aber für mein Mädchen ein sehr ungewöhnliches Verhalten ist, und noch mehr Symptome dazu kamen (plötzliche Hechelanfälle scheinbar ohne Grund, apathisches Verhalten auch daheim, massive Unmotivierbarkeit, extremes Futtermäkeln bei bestimmten Sachen), hab ich dann ein großes Schilddrüsen-Profil und noch ein Organprofil machen lassen. Es kam SDU heraus, und nach richtiger Einstellung auf Forthyron besserte sich das Verhalten schnell.
    Heute ist mein Mädchen gut eingestellt, und alles hat sich normalisiert.



    SDU ist so komplex von den Symptomen her, dass man es anfangs gar nicht richtig einschätzen kann. Oft dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis ein Arzt überhaupt mal darauf kommt, dass die Schilddrüse geschädigt ist, oder eben nicht so arbeitet wie sie soll. SDU ist eine Ausschlussdiagnose, was die Diagnose sehr erschwert. Dazu kommt noch dass es SDU-Arten gibt, wie die subklinische SDU, die nicht ganz eindeutig zu erkennen ist, und oft nur von einem spezialisierten Tierarzt entdeckt wird.



    Ich würde zur Sicherheit einfach mal das große SD-Profil von Laboklin machen lassen, wo alle Werte (nicht nur TSH und T4) drin sind, und mit mindestens noch einem großen Blutbild bzw. Organprofil bei einem Spezialisten begutachte lassen. Schaden kanns ja nicht, und man hat ggf. eine weitere mögliche Krankheit ausgeschlossen.

    Also wenn der Hund so schlecht frisst, nur noch lethargisch rumliegt, und sich kaum bewegen will, dann würde ich mal schläunigst in eine Klinik fahren und ihn auf den Kopf stellen lassen.
    Das hört sich an, als obs höchste Eisenbahn ist. Der Zustand spitzt sich ja anscheinend schon länger zu. Was hält dich noch davon ab, den Hund mal einem zweiten Tierarzt vorzustellen?

    Hat der Hund mal schlechte Erfahrung mit Stromreiz-Geräten gemacht, oder hat er mal von einem Stromzaun eine gewischt bekommen?
    Hört sich für mich fast so an, als ob der Hund auf bestimmte Geräusche reagiert.


    Leuchtmittel (die Lampen) haben oft, je nach Art und Bauweise, einen ganz eigenen "Geräuschpegel". Gedimmte Glühbirnen können zum Beispiel ein leicht kratzenden rauschendes Geräusch machen, andere Lampen piepsen eher, Leuchtsoffröhren können "bizzeln" usw..


    Meine Mutter hatte eine einjährige Hündin aus schlechter Haltung übernommen. Sie war extrem Kopfscheu und hatte vor allem, was nach einem dünnen Stock aussah, massive Angst. Mit viel Training hat sie es wieder hinbekommen.
    Irgendwann kam meinen Mam mal aus der Küche mit ner Eier-Uhr in der Hand, weil sie was aufm Herd hatte. Die Hündin verviel in totale Panik mit zittern, extrem speicheln, und in die hinterste Ecke des Raumes verdrücken. Meinen Mam hat ne Weile gebraucht, bis sie rausgefunden hatte, dass es mit der "tickenden" Eier-Uhr zusammen hing.
    Von da an wussten wird, das das arme Mädchen bis zu ihrem ersten Lebensjahr nicht nur mit der Hand und mit dünnen Stöcken tracktiert worden war. Das müssen Stromgeräte gewesen sein. Die arme Maus.

    Anstatt den Hund körperlich so extrem auszulasten, würde ich eher ruhige und konzentrierte Nasenarbeit mit ihm machen.
    Anfangs kleine Einheiten in reizarmer Umgebung. Und dann nach und nach das Ganze zeitlich ausweiten und den Ort langsam in steigende Reizlage verlegen. Das fördert die Konzentrationsfähigkeit und einen ruhigerwerdenden ausgelasteten Hund. Das Pensum wird immer wieder angepasst, bis man irgendwann das richtige Maß findet.