Dann stimmt die Bindung nicht.
Wie soll denn auch Bindung entstehen, wenn ich meinen Hund kaum sehe?
Meiner Meinung nach entsteht Bindung doch durch gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen.
Was ist denn Bindung eigentlich? Doch auch, sich auf jemanden beziehen, jemandem vertrauen, zu wissen, dass er/sie da ist, wenn es einem schlecht geht, Verlässlichkeit, Schutzraum, Versorgung, sich zusammengehörig fühlen....
Wie soll ein Hund das denn erfahren, wenn ich nur ab und zu mal mit ihm Zeit verbringe?
Für mich gehört Bindung einfach bei der Hundehaltung dazu oder mehr noch: Das macht für mich die Hundehaltung aus und unterscheidet sie auch von anderer Tierhaltung.
Dazu muss ich aber mit meinem Hund Zeit (und auch noch mehr) teilen.
Vielleicht genügt es anderen aber, einfach einen Hund zu haben, der ab und zu mal da ist.
Vielleicht benötigt gar nicht jeder so eine Bindung zu seinem Hund - die Frage wäre dann noch, ob der Hund tatsächlich jemanden benötigt, mit denen er diese Bindung aufbauen kann (Stichwort: Bezugsperson). Kann ein Hund damit glücklich sein, wenn er mehrere Bezugsgruppen hat und möglicherweise auch keine besondere Bindung?Vielleicht schon.
Ist nur nicht mein Wunsch/meine Vorstellung von Hundehaltung. Deswegen käme die ständige Fremdbetreuung für mich nicht in Frage, wenn ich mir einen Hund anschaffen möchte. Dass sich Lebensumstände ändern können, ist hier mal außen vor.