Beiträge von InaDobiFan

    Vollkommen normal für einen jungen Hund :ka:

    Als Qessy in dem Alter war, sah ich aus als ob ich jeden Tag durch Dornenhecken kriechen würde.

    Wenn es mir zu viel wurde, sprich zu schmerzhaft, hat sie eben mal eine Konsequenz gespürt.

    Entweder Anschiss oder ich hab sie auch mal so fest gepackt wie sie mich.

    Thema war durch.

    Aber da braucht man auch ein gewisses feeling für seinen Hund warum er was wann tut und ob man ihm nicht unrecht tut.

    Ist mein Hund mit der aktuellen Situation überfordert und weiß nicht wohin mit sich oder ist er einfach nur wild und frech.

    Nicht immer hat alles mit Überforderung des Hundes zu tun, manchmal müssen sie auch einfach nur lernen was sie dürfen und was nicht.

    Meine Hunde dürfen in der körperlichen Hinsicht recht viel, weil ich gerne auch so mit ihnen spiele.

    Beim Dobermann ist die jährliche Herzuntersuchung (24h EKG) ab dem 2-3. Lebensjahr sehr zu empfehlen, wenn nicht sogar Pflicht in meinen Augen.

    Wir mussten unseren Maddox letzten Jahr im Juni wegen DCM gehen lassen.

    Es wurde 2 Monate vorher festgestellt, das 24h EKG 1,5 Jahre davor war ohne Befund.

    Als es festgestellt wurde hatte sein Herz noch 8% Leistung, seine Lungen waren voll mit Wasser und der Tierarzt gab uns nur noch Tage.

    Irgendwie schaffte er mit vielen Medikamenten noch 2 Monate, dann kam der Sommer und Maddox konnte nicht mehr.

    An einem heißen Dienstag fing er wieder ab und zu an zu husten, am Tag darauf fiel er im Garten um, berappelte sich und war schlapp.

    Ich fuhr direkt zum TA und nach langem hin und her an diesem Abend, ließen wir ihn gehen.

    Ich hätte alles gegeben ihn noch wenigstens ein paar Wochen (lebenswert für ihn) bei mir zu haben, aber es war ihm nicht vergönnt.

    Er war ein Krieger, Er wollte leben und selbst nach der zweiten Spritze beim einschläfern stand er noch auf allen Vieren.

    Aber was nützt das alles wenn es selbst die stärksten Entwässerungstabletten nicht mehr schaffen seine Lunge frei von Wasser zu bekommen?

    Wenn der Tierarzt einem sagt dass er ziemlich sicher heute oder morgen ersticken wird, weil die Entwässerung nicht schnell genug seine Lungen von Wasser frei bekommt, wie sie wieder voll laufen?

    Ich denke du musst das selber entscheiden, unabhängig von Geld oder Zeit.

    Schau deinen Hund an und entscheide ob er noch leben kann unter den Umständen oder ob du ihm den Freundschaftsdienst erweist und ihn erlöst.

    Mir brach es das Herz.

    Aber so einen Tod, voller Angst und Panik durch Ersticken hatte unser maddox nicht verdient.

    ...

    Und dann noch die Aufnahme von der Reitstunde in der man einen absoluten Anfänger, der eigentich noch gar keine Zügel selber halten sollte am Pelham rumzerren lässt.

    Leute da machts auch die Wassertrense nicht besser. Nehmt den Anfängern die Zügel weg und hängt die an die Longe so lang die ihre Hände nicht unter Kontrolle haben.

    Das dachte ich auch, wie kann man den nur ohne Kontrolle und richtige Anleitung auf dem

    Pferd rumzotteln lassen :verzweifelt:

    So ein braver Kerl, schüttelt nur mit dem Kopf anstatt den Reiter im hohen Bogen los zu werden

    Super, danke für das Video. :bindafür:

    Die Ansätze sind doch gut!

    Ich würde da am Feinschliff arbeiten und da du ja Feedback möchtest:

    Ich persönlich finde ihn schon einiges zu schnell und hektisch, du läufst ja zum Teil richtig flott.

    Er sucht auch nicht richtig, der düst von Leckerli zu Leckerli, wenn du da mal 30 Schritte nichts legst, wird er richtig, richtig schnell werden.

    Und das er bei der Hektik Probleme an den Winkeln hat ist klar.

    Das was ihr da am Anfang macht, kenne ich so jetzt nicht, darum kann ich dazu nichts sagen.

    Es geht hier aber doch nicht darum, dass sich eine Anfängerin einen Husky ausgesucht hat und ihr jetzt abgeraten wird, weil Huskys ja sooooo schwierig sein sollen...

    Im Gegenteil, sie wollte einen leichtführigen, kleinen und unkomplizierten Begleithund, wurde leider reingelegt und sitzt jetzt mit einem Husky-Mix da, der vermutlich das Gegenteil dessen wird, was die TE sich wünscht.

    Nie im Leben würde ich persönlich bis zu 15 Jahre lang einen Hund halten wollen, der für mich nicht passt. Weil Frust für beide Seiten vorprogrammiert ist.

    Wenn ich mir vorstelle, ich müsste ein ganzes Hundeleben lang z.B. mit einem unkooperativen, sturen und phlegmatischen Hund zusammen leben, der null Bock auf Zusammenarbeit hat... grauenhaft. Für den Hund, weil er meine Unzufriedenheit spüren würde und für mich, weil mir eben ein völlig anderer Typ Hund liegt.

    Unser zweiter Familienhund war ein Husky Mix, wurde auch aus 3.Hand übernommen (so wie der erste) weil unsere damalige Nachbarin sich immer wieder hunde kaufte und sie dann 12h am Tag allein in der Wohnung lies.

    Unser erster ein DSH mix - der war toll, ich war mit ihm auf dem Hupla und habe mich schon so auf meinen eigenen Hund irgendwann gefreut.

    Einer für den Hupla sollte es werden - mit dem man so richtig UO machen kann und agility...

    Joa wurde dann das bockige, jagende, sensible Husky Ding und ich musste erkennen dass die nichts für den Hupla war.

    War aber ok für mich, Hauptsache ein Hund.

    "An der Aufgabe wachsen ", das ist ein Lebewesen Herrgott!

    Und daran lustig zu probieren ob man dem gewachsen ist , ist mehr als unfair wenn hier schon so klar absehbar ist das Wunsch und Realität so auseinander driften!

    Ausnahmslos jeder wächst an seinem Hund.

    Du kannst 20 Hunde haben und jeder ist anders und muss anders gehändelt werden.

    Auch du wusstest nicht ob du genau dem Hund den du zuhause hast gewachsen bist als du ihn geholt hast.

    Wenn doch - würde ich mal gerne die Glaskugel sehen aus der du die Info hattest