Beiträge von Bea11

    Also ich auch nicht und bin recht misstrauisch, bei schnellen Schlüssen aufgrund von ein paar Indizien und Einschätzungen.

    Genau! Was ich eigentlich mit meinem Post zum Ausdruck bringen wollte, hier wird ganz offensichtlich und warum auch immer, totes Wild abgelegt, welches, anfangs unversehrt, binnen kürzester Zeit in schrecklich blutige Einzelteile zerlegt wird. Mein Zwerg, den ich mit mit frisch abgenagtem Knochen erwischt habe, hat mit Sicherheit dieses Reh nicht er- und zerlegt, auch wenn das offensichtliche Bild was anderes nahe legt. Ich hege arge Zweifel an der Häutungstheorie des Eingangsposts...

    Diesen Bericht hier habe ich eben in einer Jagdhunde Gruppe bei Facebook gesehen:

    Warnung! Im Bericht ist das gehäutetes Reh zu sehen, nicht drauf klicken, wenn man so etwas nicht sehen kann/möchte.
    Jäger machten grausame Entdeckung: Wildernder Hund im Jagdrevier Irmgarteichen-Helgersdorf riss Reh | Netphen

    In dem Bericht geht es darum, das Jäger ein gehäutetes Reh (welches sogar noch gelebt haben soll :verzweifelt: ) gefunden haben, zusammen mit einem Jack Russell Terrier, welcher das Reh wohl so zugerichtet haben soll.

    Das Terrier meist sehr zähe Hunde sind ist ja kein Geheimnis, aber das ein so kleiner Terrier alleine ein großes Reh gerissen und so zugerichtet haben soll, kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen.

    Wie seht ihr das? Haltet ihr das für möglich?

    Hallo, liebe DFler,

    ich habe nicht alle 16 Seiten gelesen, aber immer mal wieder hier reingeguckt...

    Ich weiß auch nicht, ob ein Jacky derart ganze Sache macht/machen kann...

    Ich weiß aber, dass bei uns irgendwer in welchem auch immer Revier, Wild "entsorgt". Das zieht dann die Aufmerksamkeit von freilebenden Fleischfressern und eben auch Hunden auf sich...

    Spoiler anzeigen

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Ich vermute mal, die drei Rehe sind nicht von einem Hund gerissen worden, sondern wurden da abgelegt. Den Fund aus Bild 2 hatte ich der Ordnungsbehörde gemeldet, das Wild war von einem auf den anderen Tag weg.

    Das Tierchen aus Bild 1 wurde von Tag zu Tag weniger. Hatte es am 1. Tag noch gar keine Anzeichen auf äußere Verletzungen, nahmen diese von Tag zu Tag zu... und ich könnte wirklich kotzen, das Zwergi hat mir zuletzt zwei, vergleichsweise große Knochen apportiert.

    Meine Güte, ich würde mir so wünschen, dass Aufbruch entfernt wird, ich weiß im Moment kaum noch, wo ich gehen kann, ohne zwangsläufig "Reste" aufzufinden

    Ommm... ich kann dich gut verstehen. Dennoch, dein Gefühlschaos hilft keinem von euch wirklich weiter. Ich finde schon, dass, wenn man einen alten Hund bei sich hat, sich mit dem Gedanken "Tod" vertraut machen sollte. Für mich und meine Mädels wünsche ich mir immer, mindestens zehn gute Jahre - alles darüber hinaus betrachte ich als Geschenk!

    Ich kann auch deine Ängste sehr gut nachvollziehen... mein gutes, altes Mädchen Sheela wurde mit fast 12 kastriert und mit knapp über zwölf wurde ihr die Milz entfernt. Zwei große Bauch-OPs binnen fünf Monaten bei einem alten Hund... mich hat es zerrissen. Die Maus hat die OPs gut weggesteckt.

    Jetzt ist Sheela fast 14, so richtig große OPs würde ich ihr wahrscheinlich nicht mehr zumuten. Auch Sheela hat einen kleinen Turmor in der Milchleiste, der steht unter Beobachtung und da bleibt er auch. Sollte er wachsen, würde ich ggf. in Absprache mit meiner TÄ, die mein vollstes Vertrauen hat, genau diesen Knoten entfernen lassen, nicht aber mehr die Milchleiste. Ich würde wahrscheinlich palliativ behandeln...

    Wie groß ist denn der Tumor? Reicht es nicht, ihn unter Beobachtung zu stellen oder war er das bereits und ist deutlich gewachsen in der letzten Zeit?

    Es ging MIR hier von vornherein um konkrete Situationen und nicht um hypothetische Erziehungsmethoden oder einer Grundsatzfrage. Ich rede von seinen großen Runden im Wald und auf dem Feld und ich frage mich wirklich ob ihr alle so wohnt, dass die Strecken immer einsehbar sind? Ihr müsst eure Hunde doch auch ran holen und entweder anleinen, Fuß laufen lassen, oder eben mit Kommando "ran" in eurem nächsten Radius halten. Oder tut ihr das nicht? Doch mit Sicherheit. Der Rest dieser Seitenlangen Diskussion ist wie gesagt eine Grundsatzfrage wer jetzt hier was von welcher Erziehungsmethode hält. Und ja das Forum ist für jeden da und es soll jeder seine Anregungen mitteilen und es darf auch jeder seiner Bedenken äußern aber das war schlicht nicht die Frage.

    Alles gut! Ich lese hier ja nun seit 20 Seiten mit, ohne mich aktiv eingebracht zu haben. Wenn das eure Methode ist, alles gut! ICH nutze halt eher den Folgetrieb beim Welpen, um die Orientierung zu mir und den RR aufzubauen. Vor unübersichtlichen Kreuzungen wird der Hund halt anfangs zurück gerufen, später auf Distanz gestoppt oder abgelegt. Und bei mir donnert es anfangs Kekse bei einem erfolgreichen RR. Kurzum, wir brauchen den "Umweg" Freifolge von AB nicht ;)

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
    Sheela, fotografiert von Stephanie Scheibel im Juni 2007 (da war sie fast 2 1/2) und 11 Jahre später von mir

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Na, dann zeige ich euch mal, was ich hier so ganz nah am Wegesrand so finde (und immer an der gleichen Stelle...)

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ein Border Collie ist ein aufs Hüten spezialisierter Fachidiot, der auf dem Gebiet der Alltagstauglichkeit starke Defizite hat.

    Was für eine Pauschalisierung - da rollen sich mir die Zehennägel hoch...

    Spoiler anzeigen


    - Meine Mädels gehen ganz normal mit mir spazieren, Mäuseloch hier, Nachricht erschnüffeln da, Markieren dort. Wir gehen sogar über Felder, wo wir von Krähen/Raben nahezu eingeschlossen sind, und die Mädels gehen nicht den Vögeln, sondern ihren vor beschriebenen Interessen nach... okay, Eichhörnchen und Katzen, die mögen sie nicht, das ist aber nicht Border spezifisch!
    - Meine Mädels gehen regelmäßig mit mir ins Büro und ... schlafen 95% der Zeit (die übrigen 5% sind Fertigmachen für's Gassigehen oder Kekse bei den Kollegen abstauben)
    - Meine Mädels können hundesportliche Großveranstaltungen still wartend im oder vor dem Zelt aushalten. Okay, wenn einer der ihren gerade läuft, ist das Aushalten ein bissi schwierig, aber auch das ist nicht Border spezifisch.
    - Meine Mädels können Familientreffen... viele Leute, viel Essen in greifbarer Nähe, unerzogener Hund am dauernerven. Okay, da muss ich ein bisschen ein Auge drauf haben, aber eine durchaus händelbare Situation
    - Meine Mädels können einfach mal draußen rumliegen und nichts tun oder warten, während ich z.B. mit anderen Leuten etwas am machen bin.
    - Meine Mädels können auch durchaus mal länger im Auto warten...
    - und, wenn ich mal malade bin, ein paar Tage mit "nur" Spazierengehen gut aushalten
    - Meine Mädels können drinnen eigentlich nur Ruhe. Auch wenn sie alleine sind - Ruhe (okay, Zwergi hat bis vor Kurzem noch Teppiche und Kissen angenagt, aber - toi toi toi - die Zeit scheint auch vorbei!
    - Meine Mädels können "Hotel", auch alleine im Zimmer und Restaurant o.ä. können sie auch, wobei ich hier idR maximal einen Hund mitnehme, weil vier im Restaurant müssen nicht sein (und wie gesagt, sie können ja alleine bleiben)
    - Meine Mädels können Gruppenspaziergänge und auch wenn die beiden "echten" Bordermädels je mal Ansätze zum Hüten anderer Hunde gezeigt haben, haben sie gelernt, dass sich das nicht gehört

    Ich behaupte jetzt einfach mal... meine Mädels sind alltagstauglich (zwei echte und zwei unechte Border Collies)!!!

    Nur, dass ihr mich nicht falsch versteht, ich hätte keinem Leser dieses Forums diese Platte ins Ohr gedrückt, wenn da nicht dieser extrem pauschalisierende Beitrag aufgetaucht wäre. Und, ganz klar, auch ich bin der Meinung, ein Border gehört nicht (!) in Anfängerhände, aber ein bisschen differenzierter sollten wir das auch und gerade in der Öffentlichkeit betrachten!