Tja... ein auch für mich gerade sehr emotionales Thema...
Mein gutes altes Mädchen Sheela wurde im Februar 12... sie hatte vor ziemlich genau einem Jahr so eine Art "Krise", wo ich iwie dachte, dass sie nicht mehr wirklich Spaß am Leben hat (https://www.dogforum.de/index.php/Thre…#post13605084). Ich fand (finde) es furchtbar schwierig, die Situation richtig einzuschätzen. Sie hat sich dann noch mal so richtig berappelt bis im Oktober 16 durch meine ganzheitlich praktizierende TÄ festgestellt wurde, dass sie die Gebärmutter "zwickt". Also wurde mein gutes altes Mädchen im Alter von fast zwölf kastriert. Sie hat die OP super weggesteckt und war danach, wenngleich auf niedrigem Niveau, stabil, hatte Spaß und machte "ihren Job" als mein Begleiter nach wie vor perfekt. Vor vier Wochen dann die Diagnose... da ist was auf der Milz... ich bin dann ein Wochenende mit ihr sozusagen in Klausur gegangen, wollte erspüren, wie es ihr geht und ob ich ihr eine weitere schwere OP zumuten kann. Irgendwie sagte die Maus mit jeder Faser "ja", sie wurde also operiert, hat sich ein weiteres Mal prächtig erholt, der Milzknoten war gutartig, aber der unter der OP sichtbar gewordene Knoten auf der Leber ist da und keiner weiß, was er vor hat...
Ich finde, jedes Alter jenseits der 10 als absolutes Geschenk, jeden Spaziergang, den die Maus noch mit uns gehen mag, auch, sie darf sich Zeit nehmen fürs Zeitungslesen und manchmal tüddeln wir einfach so auf einem Spaziergang herum. Sheela "entschleunigt" mich und unseren Alltag, was ich druchaus sehr genieße, aber, in der Tat, die Abgrenzung, ob eventuell gerade etwas gesundheitlich nicht okay ist, ist sehr (!) schwierig!
Schau'n wir mal, was die Zeit noch so bringt...
LG. Bea & Maidlis