Beiträge von Bea11

    Interessant! Fütterst du es, wenn es akut ist oder ist es als Dauertherapie im Einsatz?

    Ich füttere es kurmäßig zu. Beim Ömchen im Moment seit ca. 8 Tagen und werde es noch mal mindestens genausolange weiter tun. Wie lange es Kenzie seinerzeit bekam, weiß ich nicht mehr. Das Tüütchen hatte als Welpling ja auch mit breiigem Kot zu tun, die hat es nur über ein paar Tage bekommen (nachdem alles andere vorher nicht wirklich half...).

    LG. Bea

    Hallo, ihr Leidgeplagten, sowas ist echt doof... als mein Kenzkind zu mir kam, haben wir über Monate mit Durchfall, gelegentlichem Erbrechen, breiigem Kot, Schleim auf selbigen und Nüchternerbrechen zu tun gehabt. Abgesehen von massivem Wurmbefall hatten Kenzies Beschwerden einen psychischen Grund, die Maus hatte mit allem und jedem massiv Stress. Neben also der "Verhaltenstherapie" und Gewöhnung an den normalen Hundealltag, hatte ich futtertechnisch echt viel durch. Ich habe viel über lange Gabe von Schonkost , aber auch wirklich super Erfahrung mit Slipery Elm gemacht, welches ich auch heute noch bei langanhaltenden Verdauungsstörungen verwende (aktuell gerade bei meinem Ömchen nach OP, die mit viel Schleim im Kot zu kämpfen hat...). Vielleicht ein Ansatz?

    LG. Bea

    Die Beobachtung kann ich hier auch ganz häufig machen und ich find's echt schade.
    Ich wäre mir nur nicht so sicher, was da Ursache und was Wirkung ist. Die Welpenstunden der Vereine und Hundeschulen hier im Umkreis sind echt gut gefüllt - werden durchgängig ganzjährig angeboten; wenn ich "bei uns" auf dem Platz vorbeischaue, weil danach das RO-Training ist, ist in der Welpenstunde richtig Trubel, usw.

    Aber trotzdem treffe ich wirklich viele Hunde, die bei Sichtung eines anderen Hundes völlig 'drüber' sind, regelrecht ausflippen und quasi kein hündisches "Nein" akzeptieren. Ich frag mich da schon, wie viel von solchem Verhalten erlernt ist, weil die Besitzer es ev. unabsichtlich etwas zu gut gemeint haben und den Hund in den ersten Wochen und Monaten regelmäßig zur Welpenstunde gebracht haben und er da gelernt hat "andere Hunde = Mordsparty". Kommt dann noch dazu, dass in solchen Welpenstunden die Hunde häufig alle gleich alt sind und da ein "vernünftiger Althund, der auch mal Nein sagt" ganz, ganz häufig fehlt, dann wundert's mich nicht, dass die Welpen da die Feinheiten der Kommunikation nicht lernen. Von wem sollten sie denn auch?

    Insofern: vielleicht wohne ich einfach ungünstig, aber ich hab' echt noch keine einzige Welpenstunde gesehen, die mir wirklich zugesagt hätte. Selbst bei denen, wo der anwesende Trainer wegen Überforderung, Mobbing, etc. aufpasst, findet fast ausschließlich Spiel zwischen Gleichaltrigen auf eingezäuntem Gelände statt. Das ist bestimmt als "Spaßnachmittag" für den Hund klasse und ich kann auch absolut verstehen, wenn jemand sagt "mein Hund ist gesellig und wir treffen beim Spaziergang so wenig Hunde, da tut ihm das ab und zu gut", aber man muss sich halt klar darüber sein, dass der Lerneffekt gegen Null geht.

    Ich bin ganz bei dir! Darum bin ich auch nur ein Freund von wirklich guten Welpenstunden, wo durchaus auch ein souveräner erwachsener Hund dabei sein kann/sollte. Ich bin auch der Meinung, um hündisch zu lernen, muss der Hund halt auch die Eskalationsstufen kennen lernen. Was nutzt im Sinne des Lernens eine Verwarnung, wenn diese missachtet wird und dennoch Folgen los bleibt?

    Du sprichst aber noch ein anderes, meiner Meinung nach ganz, ganz wichtiges Thema an. Viele "modern" erzogenen Hund lernen "Aushalten" nicht mehr und das, finde ich, gehört zu einer guten Welpenstunde dazu!

    Liebe Grüße
    Bea

    Hach Gott, ich finde die generelle Verteufelung von "Welpenstunden" doof... ja, es gibt viele schlechte, wo der Hund leider eher nur lernt, dass er auf sich selbst gestellt ist und Angriff die beste Verteidigung ist. Aber, ich erlebe im Alltag auch so verdammt viele Hunde, die "hündisch" nicht mehr gelernt haben und ums Verrecken die Verwarnung anderer bis zum geht nicht mehr ignorieren... das finde ich schade, weil zum Beispiel meine Mädels manchmal mehr als deutlich signalisieren müssen, dass Kontakt nicht erwünscht ist.

    PS: ich hatte heute eine tolle Situation... wir haben RO auf dem Platz trainiert, Kenzie ist "restläufig" und daher sehr auf Freundlichkeit und Nähe aus (normalerweise teilt sie gerne viel zu früh und viel zu deutlich aus!). In der Gruppe ist eine nur bedingt verträgliche Hündin. Die signalisierte vergleichsweise ruhig durch ganz leises Knurren, dass mehr Nähe unerwünscht ist . Kenzie, wie gesagt im Moment etwas aufdringlich , hat sofort durch Abwenden deseskaliert - wie im Bilderbuch...

    Ohne Milz? Na und????

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    Mein gutes altes Mädchen, knappe 2 1/2 Wochen nach Splenektomie. Niemals hätte ich gedacht, dass die Maus sich sooooo schnell wieder erhohlt. Sie ist mein Stehaufmädchen ;)