Beiträge von Bea11

    Schreibt eigentlich jemand von euch alles auf? Ich habe schon bei ihrer ersten Läufigkeit angefangen. Meiner Meinung nach ist das sehr interessant, gerade bei einer jungen Hündin bei der sich noch alles einpendelt.

    Vielleicht kann das auch später mal nützlich werden wenn eventuell Ungereimtheiten im Zyklus auftauchen?

    Ich weiß ja nicht, was für dich "alles" ist, aber im Zusammenhang mit den Läufigkeiten (einseitigen Lahmheiten, Wurmkuren etc.) schreibe ich schon einiges auf. Es hilft bedingt bei Urlaubs- und Turnierplanungen, hilft bei der Einschätzung von Scheinträchtigkeiten und Scheinmutterschaft, aber auch, um Abnormalitäten zu erkennen.

    LG. Bea

    Es geht darum, dass gewisse Hunde ohne Sport im Alltag durchdrehen und nicht mehr tragbar sind für Halter, Menschen und Umwelt. Da bringt dann auch eine Abgabe gar nichts und es ist auch egal aus welchen Gründen der Sport/die Aufgabe aufgegeben werden musste (z.B. Krankheit).Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass man solche Hunde dann gehen lässt. Das ist ja auch kein Leben mehr, für niemanden.


    Du würdest also einen Hund der auf Grund seiner Erkrankung, Schmerzen und fehlender Möglichkeit zur Auslastung aggressiv und zur Gefahr für die Umwelt wird, behalten?

    Glaub ich nicht. Egal wie oft die Leute es behaupten, für mich ist das eine Lüge.

    Ich verwende die Zitate hier nur stellvertretend und meine niemanden persönlich...

    Ich selbst finde es halt grenzwertig, dass Hunde teilweise in ihrem Sport so sehr gepuscht werden, dass sie beim Wegfallen des Sports, warum auch immer, austicken und offensichtlich auch keine alternativen Beschäftigungen zur Auslastung angenehmen können.

    ...

    Eine menschliche Partnerschaft aufzulösen, egal ob beruflich, privat oder hobbymäßig, ist durchaus gesellschaftlich anerkannt.
    Aber die Partnerschaft mit einem Hund nicht? Weil er der abhängige Part ist oder weil er - einfach mangels Fähigkeit - die Partnerschaft nicht selbst auflösen kann?!
    ...

    Der Unterschied ist - und @Die Swiffer nur stellvertretend rausgepickt,

    - der Hund ist uns ein Leben lang schutzbefohlen
    - den Hund haben wir nicht gefragt/fragen können, ob er unser Hobby mit uns teilen möchte
    - und auch nicht, was er alternativ gerne in seinem Hundeleben hätte,
    - und auch nicht, ob wir eine einvernehmliche Trennung durchführen möchten/können.

    Ich habe hier in diesem Thread doch einiges an Erkenntnissen sammeln können, zum Beispiel wie "echte" Hundesportler ticken (ich bezeichne mich jetzt mal als "unechten", weil ich in der Regel tatsächlich nur zweimal pro Woche trainiere, dafür aber ganz viele andere Sachen noch mit meinen Hunden mache). So gesehen, spannend, wenngleich nicht immer meins...

    PS: ich freue mich allerdings in der Tat sehr, dass dieser Fred noch nicht "ausgeartet" und weitestgehend sachlich geblieben ist!

    Beim Gassigehen lässt er sich oft zurückfallen und kommt nicht beim Rückruf. Er bummelt und macht erstmal sein Ding.

    Manchmal bleibt er einfach stehen und läuft nicht weiter. Liegt aber nicht daran, dass er nicht mehr kann, weil es meist am Anfang des Spaziergangs ist und er später, wenn ich ihn dann doch überzeugen konnte, er ganz normal läuft.

    Ich glaub, ich brauch da einfach für mich ein paar mentale Übungen?

    DAS kenne ich...

    Wo es ungefährlich ist, lasse ich sie bummeln, spätestens wenn ich um die Ecke bin, legt sie einen Zahn zu. Wo es gefährlich ist, Leine dran und weiter gehen ;)

    Ich mal wieder. ;)

    Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich mit dem aufkommenden Altersstarsinn von Aaron umgehen kann? Geduld ist in manchen Beziehungen nicht meine Stärke. |)

    Wie händelt ihr das, bei einem "Anfall"?

    Mach mal ein, zwei Beispiel/e ;)

    Hundesport mit mehr als einem Hund ist anstrengend und zeitaufwendig.Ich habe teils mit 3 Hunden hintereinander trainiert. 2 bis 3 mal die Woche.

    Es ist für mich ein Lernprozess gewesen, UMZUSCHALTEN! zwischen den Hunden.

    Und das macht einerseits verdammt viel Spass, aber andererseits ist es echt Arbeit. Man muss richtig "Trieb" haben. Als Mensch.

    Es ist ja nicht so, dass man nur die Hunde nacheinander aus dem Auto holt, es gehört viel dazu. Aufwärmen, abwärmen, Gassie vorher, nachher noch ne Abturn Runde.

    Alles in allem sind da schnell mal Stunden um.
    Und wenn man die Initiative in einen Hund steckt, dann erreicht man auch mehr.

    Jepp, aber dass wir Menschen das nicht händeln können, sollte doch eigentlich nicht zum Problem unserer Hunde werden. Die haben sich unseren Sport ja nicht ausgesucht...

    Ich käme im Leben nicht auf die Idee, meinen Hund abzugeben, nur weil er sich für irgendeine Hundesportart oder auch generell Sport nicht (mehr) eignet. Dann kann man diesen Sport halt erst mal nicht mehr ausüben, so what? Für mich ist an der Stelle der Punkt erreicht, wo der Lebensbegleiter Hund zum austauschbaren Sportgerät wird.

    Das ist der Punkt, den sich manche offensichtlich nicht eingestehen wollen...

    Die Frage ist, was, wenn einer von beiden gar keinen Bock auf Agi hat und lieber was außerhalb des Platzes machen möchte? Und wie ist das bei drei, vielleicht sogar vier Hunden, die alle unterschiedliche Bedürfnisse haben?

    Dann sollte sich Mensch überlegen, ob sein Mehrhundehalterkonzept aufgeht...

    Wenn ich damit nicht leben kann, dass meine Hunde unterschiedliche Bedürfnisse haben, dann kaufe ich eben nicht mehrere Hunde.
    Ich finde es schon wirklich heftig, wie extrem manche ihre Hunde nur auf sportliche Leistung hin reduzieren.

    Manchmal muss man im Leben nun einmal Abstriche machen. Wenn man sich für das Zusammenleben mit Lebewesen entscheidet, dann gehört das dazu.

    :gut:

    Vorurteile sind einfach was schönes, die sind so simpel...
    Da dürfen dann lieber Hund und Halter ein Hundeleben lang irgendwie auskommen und miteinander nicht glücklich sein, nur damit man den Moralvorstellung mancher Hundehalter genügt.

    Ich finde eine solche Einstellung mehr als traurig.

    Ich gebe zu, meiner Moralvorstellung entspricht das in der Tat eher nicht, aber ich fände es viel ehrlicher, wenn "wir" uns mal ernsthaft zu unserer Einstellung "Hund als Sportgerät" bekennen würden. Aussprechen tun das die, die ihre Hunde entsprechend austauschen, neu beschaffen etc. nämlich in der Regel nicht. Soll wirklich jeder machen, wie er will, und in der Tat ist die Entscheidung, den Hund anderweitig unterzubringen, oft besser, als den Hund "unbespaßt" auf Deibel komm raus zu halten, aber ich würde mir wünschen, das Kind beim Namen zu nennen.

    Mit meiner ersten Hündin habe ich 2007 die Liebe zum Sport entdeckt, 2009 musste ich sie für immer raus nehmen. Das war hart, aber wir haben andere tolle Dinge entdeckt, an denen wir beide, wenngleich nicht auf Wettkampfniveau, Spaß gefunden haen. Die Maus ist immer noch bei mir und freut sich mega, wenn ich ihr eine Eigenfährte auf dem HuPla lege!

    Ich habe mir den Border ja nun wirklich für einen bestimmten Zweck geholt und ja, viele sagen es sind zwei Paar Schuhe wenn man sich den Hund fürs arbeiten oder für den Sport holt...

    Ist es für mich auch... hole ich mir einen Hund, den ich für nicht wettkampforientierte Koppelgebrauchsaufgaben brauche und der das, warum auch immer nicht leisten kann, ist was andres .

    LG

    Ich weiß von alten Hovawart-Gebrauchshunden, dass denen der Hundeplatz wirklich viel bedeutet.

    LG, Friederike

    Aber wenn sie ihren Sport - warum auch immer - nicht mehr machen können, dann ändert ein Besitzerwechsel daran auch nichts. Und dann muss irgendwer dennoch schauen, ob er dem Hund eine wie auch immer geartete Alternative bieten kann, oder?

    gut, für mich definiert sich ein gutes Zuhause nicht über den Sport mit dem Hund. Darum ging es mir... wenn der ältere Ersthund nicht mehr gearbeitet wird sondern eher bespaßt, versteh ich nicht, wieso das so dramatisch sein soll? :ka: Bleibt ein Hund automatisch auf der Strecke, wenn er nicht mehr gearbeitet wird? Wo es doch vorher (im oberen Beispiel) genau da Knackpunkte gab? Der Tag hat ja mehr Stunden, als die paar Minuten Training. :hust:

    Nicht, dass ich falsch verstanden wurde... ich bin ganz bei dir!

    LG.