Das ist doch schon wieder die nächste unsinnige These...
Tier kann nur Leistung bringen, wenn es absolut isoliert ist und nicht Tier sein darf.Ich hab mich ja schon immer gefragt wie diese ominösen 23 Stunden in der Box Pferde auch nur ansatzweise die Kondition für auch nur ein einziges Turnierwochenende haben sollen, von einer internationalen Saison zu schweigen.
Aber es ist halt so ein schönes Totschlagargument.Nein, viele Spitzensportler stehen sicher nicht im Offenstall mit 10 Artgenossen, aber rund um die Uhr in der Box versteckt werden die ebenso wenig, wie der Sporthund an nicht Trainingstagen 24 Stunden im Zwinger hockt
Und um kurz beim OT zu bleiben, es gibt immer wieder große Namen im Reitsport, die beweisen, dass auch das Koppelpferd große Erfolge bringen kann. also zieht die Ausrede, dass der mangelnde Erfolg der unzähligen Freizeitreiter an den Haltungsbedingungen liegt, nicht so wirklich.
Und um zum Thema Hund zurückzukehren, ich weiß aus verlässlicher Quelle, dass der amtierende Vize-Universal-Weltmeister der Schäferhunde eine eigene Ledercouch im Wohnzimmer hat
Ich bin jahrelang in einem Turnierstall geritten (und ärgere mich heute noch über die nicht tierfreundlichen Haltungsbedingungen!!!), die Hochleistungspferde kamen zum Konditionsaufbau morgens ne Stunde in die Führanlage und wurden nachmittags maximal ne Dreiviertelstunde geritten. Hin und wieder auch "Bauch-, Beine-, Po-Training" im Gelände (eher selten). Pflege, Warm- und Trockenreiten, soziale Kontaktpflege haben die (meist pubertierenden) Mädels gemacht, die alles für ihren Star (-Reiter *Herzchen-in-den-Augen-hab*) gemacht haben.Sorry für das bisschen Ironie...