mein erster Pflegi war sehr viel ängstlicher, hatte sehr große Angst vor Autos, Menschen vor allem Kindern und Hunden (kannte nur Beagle). Ich bin Nachts mit ihm spazieren gegangen weil es da ruhiger war. Er konnte nicht auf Decken oder Körbchen liegen weil er nur harte Fliesen kannte. Nassfutter ging nicht, Leckerchen auch nicht (kannte er nicht), Trockenfutter auch nicht zum Glück habe ich dann am 2. Tag herausgefunden, das Trockenfutter offenbar in warmen Wasser eingeweicht verfüttert wurde, dass wurde dann gefressen.
Luna war ganz anders, Autos machten ihr nicht viel aus, sie konnte an der Leine gehen kannte Körbchen und Leckerchen, wurde offenbar sehr viel "normaler" gehalten und hatte sogar schon einen Namen nicht nur eine Nummer, das zeigt wie sehr die Pfleger sich gekümmert und gesorgt haben.
Wenn die Hunde in LPT aber so schlecht behandelt wurden werden sie nicht wirklich gut sozialisiert sein.
Gesundheitlich ist das keine tolle Zucht, mehrere Tierärzte (die ja im Studium ja auch an Laborbeaglen lernen) haben mir gesagt, dass Laborbeagle möglichst genetisch ähnlich gezüchtet werden damit sie ähnliche Ergebnisse produzieren. Ähnliche Genetik ist immer schlecht, Luna z.B. hat schwere HD, Spondylose, Cauda Equina Kompressionssyndrom, beidseitig Kreuzbandrisse, im Alter Herzklappenfehler (offenbar sehr schlechtes Bindegewebe), Allergien die vom Erscheinungsbild Richtung Autoimmunerkrankung gehen (Blasenbildung an den Pfoten), häufig Ohrenentzündungen....ich bin wirklich fast jedem Monat mit ihr beim Arzt oder behandel selbst zu Hause bekannte Sachen, allein an OP kosten ist da ein Kleinwagen drin. Das ist sicherlich ein extremer Fall, aber man muss sich schon bewusst sein, dass da was auf einen zukommen kann.