Beiträge von snoopyinaachen

    Das Zooplus Bio könntest du noch versuchen, das kommt glaube ich sogar aus dem gleichen Werk wie Hermanns.
    Ich will dich jetzt nicht erschrecken aber der größte Teil der Allergiker haben permanent Juckreiz mal mehr mal weniger. Man kann das nur Managen. Ich persönlich halt nichts davon den Hund mit Hilfe von Anzügen oder Kragen vom Jucken abzuhalten, denn der Hund hat dann weiter Juckreiz und kann sich nicht selber Abhilfe schaffen, wer selber schon mal quälenden Juckreiz hatte weiß wie schlimm das ist. Für eine begrenzte Zeit z.B. nach einer OP kommt man nicht um solche Maßnahmen drum rum, aber für längerfristig gebe ich lieber Apoquel oder ein Cortisonspray, dann ist der Juckreiz weg und der Hund auch entspannter.
    Als Leckerchen nehm ich auch mal DeliBest Fleischrolle Huhn Kartoffel. Aber auch da kann man sich nicht sicher sein, das die keine getrocknete Kartoffel nehmen. Käse würde ich gar nicht geben, Milchprodukte sind eine der häufigsten Allergene.
    Wie seit ihr denn auf die Milbenallergie gekommen? Habt ihr das testen lassen.
    Ich würde euch raten das ganze etwas strukturierter anzugehen. Ab zum Dermatologen sich da beraten lassen, da sollten unbedingt Proben von den Stellen genommen werden, es setzen sich da gern Bakterien oder Pilze drauf dann kann es nie verheilen! Auch nochmal auf Milben untersuchen lassen, so eine geschwächte Haut fängt sich gern was ein. Dann eine vernüpftige Ausschlussdiät machen. Davor evtl. auch etwas gegen den Juckreiz geben, damit erst mal Ruhe rein kommt und alles abheilen kann. Wenn das alles nix bringt kann man überlegen einen Allergietest über die Haut zu machen und bei positiven Befund Desensibilisierung.

    Ja, gibt es beim Tierarzt von Royal Canin, Hills oder Vet Concept - da sind die Proteine so in die Aminosäuren aufgespalten, dass der Körper kein Allergen wahrnehmen kann.
    Exclusion hat KEIN hypoallergenes Futter, die haben nur Futter mit sehr seltenen Zutaten und eben auch komplett begrenzt, keine weiteren Eiweisse drin, als die zwei Komponenten (oder drei Komponenten) haben. Das kann man gut nehmen, wenn man eine Ursache kennt. Um herauszufinden, ob es wirklich am Futter liegt, finde ich den Test mit Hypoallergenem Futter sinnvoller - weil schneller.

    Es könnte auch Stress sein, wenn es keine Parasiten sind. Kotzen und Kratzen sind definitiv Stress Symptome auch.

    Hypoallergen ist doch überhaupt kein festgeschriebener Begriff. Jeder kann sein Futter mit Hypoallergen betiten.
    Was du meinst ist glaube ich Futter mit hydrolysierten Proteinen, da gibt es einige Anbieter am Markt, Vet Concept hat soweit ich weiß keins. Am meisten kommt vermutlich das RC Analergenic oder Hills z/d zum Einsatz. Mit RC Hypoallergenic aufpassen, da ist unbehandelter Reis drin (in RC Anallergenic und Hill z/d wird Stärke als Kohlenhydradquelle benutzt, die ist (sogut wie) frei von Proteinen. Vom Hills z/d gibts auch passende Kekse.

    Gibt es da auch irgendwo Analysewerte damit ich das mit dem Futterrechner vergleichen kann?Würde mich echt interessieren, ob es, außer einer Hundewurst, Nafu gäbe von dem Sina nicht so viel bräuchte wie von "normalem" Nafu.
    Bei Trofu gibt es ja jede Menge Auswahl.

    klar, die Analysewerte sind soweit ich weiß auf der Platinum Homepage oder im Platinum shop. Da gibts auch nochmal einen eigenen Rechner
    Soweit ich mich erinnere haben die Platinum Tetrapaks alle um die 15% Rohprotein und 10% Fett

    Gibt es eigentlich ein energiereiches Nassfutter?

    Von normalem Nafu (z.B. Rinti mit 10% Protein und 8% Fett) müsste Sina (7kg) lt. Futterrechner 460g bekommen, das wäre viel zu viel von der Menge her, damit würde sie pinkeln müssen bis zum Umfallen.

    Platinum ist kompakter, davon braucht man weniger. Allerdingt sin die Angaben oft auch hoch gegriffen, meine 13,5 kg Hündin bekommt am Tag nur ca 400g und ein paar Kekse/Trofu als Leckerchen

    Ich habe heute bei Fressnapf die Special Edition von Real Nature bestellt. Die nennt sich “Exoten“. Hat die jemand von euch zufällig schon gefüttert? Normales Real Nature verträgt sie ohne Probleme.

    nein, ich mach um sowas aber auch einen großen Bogen. Weil es einem alle Möglichkeiten versaut später eine Ausschlussdiät zu machen, außerdem finde ich das sehr bedenklich wenn Fleisch um die halbe Welt gekarrt werden muss... Fleischfresser haben eh schon eine extrem schlechte Ökobilanz.

    Stimmt. Es war eine "normale" Diät mit Buchweizen.Wenn ich mir allerdings meinen Futterplan hier vom Zentek-Institut von 2011 anschaue, dann fallen mir die sehr hohen KH-Mengen auf. Tagesmengen von 350 - 400g für den 34kg Hund sind da angegeben. Fast die Hälfte der Gesamtfuttermenge. Ich kann mir gut vorstellen, dass Buchweizen ähnlich berechnet worden ist. Das wäre natürlich viel zu viel, war damals aber so üblich bei den (wissenschaftlichen) Rationsberechnungen.
    Ich habe schnell gemerkt, dass mein Hund mit diesen Mengen nicht gut klar kam. Futterpläne sind keine Garantie, dass der Hund gesund ernährt wird. Letztlich hat auch Frau Professor eingestanden, dass in der Vergangenheit bei den Berechnungen Fehler gemacht wurden.
    Ob nun der Buchweizen selbst mit den hohen Leber bzw. Pankreaswerten in Verbindung gebracht werden kann oder doch eher das "Gesamtpaket" einer vermutlich einseitigen Diät mit einer viel zu hoch angesetzten Menge an Buchweizen......bleibt für mich unbeantwortet.
    Inwieweit die Hunde schon "vorbelastet" waren, habe ich jetzt nicht herausgehört. Warum haben die überhaupt eine Diät bekommen? Hast du das verstanden? Ging es da um eine Ausschlussdiät?
    Sorry.....war teilweise akustisch schwer zu verstehen ;)

    ich hab nur verstanden, dass die Besitzer das so wollten mit dem Buchweizen, ist also nicht nur auf deren "Mist" gewachsen. Und wie die Dame auch meinte denkt man sich ja erst mal nix dabei, finde aber gut das sie dann alle alten Daten durchgegangen sind und da nicht einfach drüber stehen. Ich nehme an das es sich um ADs gehandelt haben, warum macht man das sonst?
    Das es an den Kohlenhydraten lag glaub ich nicht, denn diese hohen Mengen verwenden die ja immer, da müssten ja alle Hunde die da hin gehen Probleme bekommen.
    Ich wollte das nur anmerken mit dem Buchweizen, weil hier jemand evtl. eine AD damit machen wollte. Ab und an wird meine wohl auch noch Buchweizen bekommen, werde aber in Zukunft versuchen es zu vermeiden, sie ist durch Medis eh schon vorbelastet. Mit großen Mengen KH hat meine kein Problem, im Gegenteil sie braucht das um ausgeglichen zu sein.

    Ein halbherzig durchgeführter veganer "Tierversuch" ist für mich persönlich nicht aussagekräftig. Buchweizen in moderater Menge..... geschält und weich gekocht, sollte eigentlich kein Problem sein. Gibts ja in der Regel nicht täglich. Die Hundeküche ist auch kein Versuchslabor.Ich fand Frau Professor etwas "Old School" ;) Ihr Argument, dass vegane "Tierversuche" ( hat sie so gesagt) sowieso nicht genehmigt werden, weil sich die industrielle Forschung als wesentlich lukrativer erweist, schon etwas herablassend. Wahrscheinlich will kein Wissenschaftler den weißen Kittel mit `ner Kochschürze tauschen :D

    Wie auch immer...nett geplaudert, aber letztlich mit "überholtern" Argumenten. Ich möchte nicht wissen, was in die Versuchshunde an einseitiger Nahrung gestopft wird, damit Organschäden auftreten.

    Wieso veganer Tierversuch mit Buchweizen? Es war doch gar nicht die rede davon, dass die Hunde die Buchweizen bekommen haben vegan ernährt wurden. Sie hat doch nur davon berichtet, dass es einige Fälle gab wo die Hunde nach regelmäßigem Buchweizenverzehr Leber und Pankreas Probleme bekommen haben. Das würde ja bedeuten, dass man das auf keinen Fall wie hier angesprochen für eine AD benutzen darf.
    Ich bin übrigens voll dafür, dass kein Hund im Labor veganes Ernährung testen muss. Weil es eben nicht notwendig ist (da stimme ich mit der Professorin überein) und habe das auch so verstanden, dass es deswegen nicht genehmigt werden würde.