Ich bin auch vom Sheltie zum Pudel gekommen. Nach meiner Deutschen Schäferhündin wollte ich einen kleineren Hütehund haben und landete beim Sheltie. Leider ist die Grenze zwischen sensibel und ängstlich fließend und mein Sheltie neigte ganz klar zu letzterem. Er war damit auch keine Ausnahme in seiner Rasse. Daher, so bezaubernd ich sie nach wie vor finde, zog kein weiterer Sheltie, sondern ein Kleinpudel ein. Ebenso kooperativ und lernfreudig, aber seelisch standfester und mit einem stabilen Nervenkostüm ausgestattet.
Lustigerweise war mein Sheltierüde einer der schweigsamsten Hunde, die ich je kennengelernt habe. 
Würde ich heute einen Sheltie suchen, würde ich sehr auf nervenfeste Eltern achten und nur einen Welpen nehmen, den ich von klein an mit meiner Umwelt und meinem Alltag vertraut machen kann. Mein damaliger Rüde kam vom guten Züchter, war aber schon 9 Monate alt und die Umstellung vom Mehrhundehaushalt in ruhiger Wohngegend zum Einzelhundedasein in der Großstadt hat ihn im Grunde überfordert. Er war halt ein sehr zartes Seelchen.
Dagmar & Cara