Beiträge von dagmarjung

    Das ist zweimal derselbe Schädel (Airedale). :???:

    Oh, sorry. Ich versuche es noch mal_:

    Airedale 23 cm, mit gut ausgeprägtem Scheitelbein und gut geschützter Augenhöhle:
    https://triade-therapiebedarf.de/index.php/item/363-schaedel

    Beagle: hier ist das Scheitelbein nur noch angedeutet und die Augenhöhle nicht mehr ganz so geschlossen:

    https://www.tierschaedel.de/epages/6329359…99/Products/103

    Zwergpudel: hier ist das Scheitelbein ganz verschwunden, der Hirnschädel wird runder, die Augenhöhle größer und offener, aber der Fang ist noch gut ausgeprägt.:

    https://www.deviantart.com/shinigami-taxi…-Sold-375857548

    Man kann die Linie von hier aus weiterziehen zu den Minirassen bis hin zu den Teacups, irgendwann wird es dann eben richtig problematisch.

    Noch eindrücklicher war diese Reihung auf einer Abbildung, die ich leider nicht in Internet gefunden habe. Da wurden 3 Größen einer Rasse gegeneinander gestellt: Riesenschnauzer, Mittelschnauzer, Zwergschnauzer. Obwohl sie denselben Rassestandard haben, unterscheiden sich die Schädel in derselben Weise wie die oben gezeigten.

    Dagmar & Cara

    Z. B. wenn Notfälle passieren wie Unfälle und irgendwelche wichtigen Entscheidungen nur vom rechtlichen Besitzer getroffen werden dürfen. Oder irgendwelche Relevanz für die Versicherung, dass die zwischen Besitzer und Nichtbesitzer unterscheidet? Auch wenn ich alles abschließen werde, sollte meine Mutter fähig sein in Notfällen zu agieren.

    Ein Hund ist kein Kind, und Hundebesitzer sind rechtlich nicht dasselbe wie Eltern, wenn es darum geht, für den Hund zu entscheiden. Ob du oder deine Mutter mit dem Hund zum Tierarzt geht, ist dem TA egal. Was die Haftplichtversicherung betrifft, lies genau nach, ob Familienmitglieder mit einbezogen sind.

    Dagmar & Cara

    und hat sich in Rekordzeit eingewöhnt

    seit der ersten Minute ist er auf mich fixiert, läuft sogar ohne Leine sicher mit und orientiert sich an mir, er lässt alles machen. Angst kann ich so keine erkennen

    Nach nur 5 Tagen hat sich ein neuer Hund noch nicht eingewöhnt. Wie denn auch, alles ist ja neu für ihn und er braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Du bist im Moment sein Notnagel, weil er schlicht nichts anderes hat und aus allem herausgerissen wurde, was er kannte. Dieses Hinterherdackeln ist Ausdruck von Unsicherheit und Abhängigkeit und typisch für Hunde, die in ein neues Heim verpflanzt werden.

    Eine echte, vertrauensvolle Freundschaftsbeziehung muß erst wachsen. Das wird kommen, aber es braucht Geduld.

    Auch wenn es für dich nicht so wirkt, dein Hund steht unter Anspannung. Du wirst den Unterschied merken, wenn er nach einigen Monaten (kann auch länger dauern) wirklich innerlich bei euch angekommen ist.

    Es wird ihm und dir sicherlich helfen, wenn du es so ruhig wie möglich angehen läßt und nicht unter dem Zwang handelst, daß er sofort funktionieren muß.

    Dagmar & Cara

    Hier mal ein positives Beispiel für eine Rasse, die mehrheitlich keine zu starken Verzwergungsmerkmale des Schädels aufweist, obwohl sie sehr klein ist. Kräftiger, langer Fang, ausgeprägte Nase, kleine Augen, die gut in den Höhlen liegen. Wegen ihrer guten Proportionen wirken Schipperke auf Bildern meist deutlich größer als sie wirklich sind. Ich kenne leider die Größe der abgebildeten Hunde sind, aber typische Schipperke bewegen sich so in dem Rahmen 4 bis 5 Kilo.

    Zwei erwachsene Hunde sind zu sehen, bitte ganz runterscrollen.

    https://www.zooplus.de/magazin/hund/hunderassen/schipperke

    Dagmar & Cara

    Wie funktioniert das genau? Es gibt eine begrenzte Menge an Knochenmaterial und der Körper muss dann entscheiden, wo die am meisten gebraucht wird? :fear:

    So in etwa. Dabei ist das Gehirn so wichtig, daß es sich auf jeden Fall den benötigten Raum verschafft. Andere Funktionen des Schädels müssen dann zwangsläufig zurücktreten. Das Gehirn verkleinert sich ja nicht proportional, wenn der Hund kleiner wird.

    Das fängt nicht erst bei den Zwergrassen an, sondern zieht sich kontinuierlich von groß nach klein. Schon bei meinen Kleinpudel fühle ich kein Scheitelbein mehr, das beim Großpudel gut zu ertasten ist. (Der Kamm hinten auf dem Hirnschädel). Der Schädel von kleineren Hunden ist runder, das Gehirn hat einen größeren Anteil. Bis zu einem gewisen Größe ist das unproblematisch. Aber bei den Kleinstrassen gibt es dann Probleme, wenn nicht einmal mehr genug Material da ist, um das Gehirn vollständig zu bedecken, die Augen zu halten und den den Zähnen Platz zu bieten.

    Gilt das ebenfalls für Yorkshire Terrier und z.B. kleinere Bolonkas und Malteser?

    Ja, das Prinzip ist für alle verzwergten Rassen das Gleiche. Man kann aber auch bei kleinen Hunden sehr wohl darauf achten, daß diese Entwicklung nicht zu weit geht. Wenn man allerdings gnadenlos auf Kindchenschema züchtet, großer Rundkopf, große Augen und winziges kurzes Schnäuzchen, dann führt das automatisch zu solchen bedauernswerten Hundchen.

    Hier noch zwei Schädel eines großen und eines kleineren Hundes. 23 cm bzw 16 cm Schädelllänge. Beim größeren Schädel liegt das Gehirn noch besser geschützt unter den Muskeln, die am Scheitelbein ansetzen, und es ist proportional zum Gesamtschädel kleiner. Der Schädel des kleineren Hundes hat kein Scheitelbein mehr, ist aber noch solide und stabil. (Wenn ich raten sollte - Schäferhund und Beagle)

    https://triade-therapiebedarf.de/index.php/item/363-schaedel

    https://triade-therapiebedarf.de/index.php/item/363-schaedel

    Dagmar & Cara

    Hier mal ein Bild zum Chihuahuakopf. Anders als bei den brachyzephalen Rassen entsteht der kurze Fang bei den Zwerghunden dadurch, daß sozusagen das gesamte verfügbare Knochenmaterial dafür verbraucht wird, daß Gehirn zu schützen, wenn auch notdürftig. Für alles andere wie Schnauze oder stabile Augenhöhlen reicht es dann nicht mehr.

    Interessant auch, daß die Totenmaske des Chis gar nicht so extrem wirkt wie der Schädel. Solche Chis sieht man gar nicht selten.

    Ich finde es sehr gut, daß auch diese Rassen durch das Gesetz mit erfasst werden. Denn die Tendenz zur Rundköpfigkeit ist alarmierend, aber es gibt ja zum Glück auch noch Zwergspitze und Chihuahuas mit besseren Köpfen.

    http://www.infohund.de/2011/11/28/mod…-fell-geschaut/

    Dagmar & Cara

    Google mal "dog skeleton anatomy".

    Da hab ich allerhand gute Bilder gefunden, zB:

    https://www.123rf.com/photo_36979819…-side-view.html

    Dieselben Suchbegriffe + "model" dann bekommst du zB dieses:

    http://www.bjwinslow.com/gallery/biolog…leton_20?full=1

    ich habe ein ähnliches vom Pferd, das war nicht teuer, aber ich weiß nicht mehr von welchem Hersteller. Man mußte es allerdings selbst zusammenkleben als Bausatz.

    Man kann es auch ohne die Plastikhülle aufstellen.
    Dagmar & Cara

    Hundesport vor 30 Jahren: Noch dominierte der Schutzhundesport, aber der stand bereits in der öffentlichen Kritik, und viele Hundebesitzer wollten etwas anderes mit ihren Hunden unternehmen.

    Es war die Zeit, wo sich der Turnierhundesport als erste alternative Sportart etablierte, manchmal von Seiten der Vereine eher unbeliebt, aber um die Mitgliederzahlen zu halten, mußte man so etwas anbieten.

    Seither hat sich die Palette der Hundesportarten stetig erweitert. Agility, Obedience, Dummytraining, Zughundesport, Mantraining, Rally Obedience und anderes, die Auswahl von heute ist groß und es gibt stetig Neues.

    Das hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Galten früher fast nur die klassischen Gebrauchshunderassen, vor allem der Schäferhund, als geeignet für Hundesport, dominieren heute ganz andere Rassen wie Border Collie oder Sheltie. Solche Rassen galten früher als zu "weich" für Hundesport. Das hat natürlich auch viel mit den veränderten, hundefreundlicheren Ausbildungsmethoden zu tun.

    Viele Hundesportvereine haben sich inzwischen ganz vom Schutzhundesport, heute IPO, ganz getrennt. Denn es hat sich gezeigt, daß es nicht leicht ist, IPO und andere Hundesportarten innerhalb desselben Vereins zu erhalten, die Klientel ist doch sehr unterschiedlich, und das führt oft zu Konflikten.

    Dagmar & Cara