Die Idee, einen ganz neuen Welpen nachts irgendwie zu fixieren, ist schon viel älter als die Hundebox. Der Grund ist, man will nachts schnell wach werden, wenn der Kleine rausmuß. Da Welpen ungern ihren Schlafplatz verschmutzen, werden sie bei begrenztem Platz unruhig, das merkt man, wacht auf und geht mit dem Welpen raus.
Eine Hundebuchautorin pflegte zB in den ersten Nächten mit der Leine ums Handgelenk zu schlafen, der Welpe schlief im Körbchen direkt neben dem Bett.
Der oben offene Pappkarton hat mehrere Vorteile: man kann im Gegensatz zur Box die Hand von oben reinhängen lassen. Unruhe und Scharren überträgt sich laut, im Gegensatz zur Box. Plus, niemand denkt auch nur daran, das Teil länger zu benutzen als unbedingt nötig.
Schläft der Welpe einfach so im offenen Körbchen neben dem Bett, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß er sich nachts still und leise ein paar Schritte davon entfernt und sich löst, ohne daß man es bemerkt.
Ein Hund soll immer Zugang zu Wasser haben. Das ist mit Leine oder Karton nicht gegeben. Aber da man jede Unruhe bemerkt und wach wird, finde ich das in dem Fall nicht so schlimm. Meist wird der Kleine ohnehin nur rausmüssen, aber er wird auch bei Durst unruhig werden und dadurch den Halter wecken, dann kann man ihm ja Wasser anbieten.
Dagmar & Cara