Beiträge von dagmarjung

    Wenn ich die hier geschilderten Verhaltensketten so anschaue, dann sind die alle über Belohnung zustande gekommen. Und die Lösung, um die unerwünschten zu löschen oder zumindest abzuschwächen liegt darin, den Hunden die Belohnung konsequent zu verwehren.

    Wenn der Hund also keine Belohnung mehr dafür erwartet, läßt er das Verhalten bleiben. Oder er macht es nur noch mit ganz normaler Motivation (etwa beim Vorlaufen) und nicht extra, um damit einen Keks zu verdienen.

    Dagmar & Cara

    Und allgemein zum Baden, bei solchen Rassen (empfiehlt zumindest unsere Hundefrisörin) wöchentliches bis zweiwöchiges Baden.

    Ich nutze Shampoo und Conditioner von K9.

    Alle ein bis zwei Wochen baden? :skeptisch: Man kann`s auch übertreiben...

    Ich bade Cara nur vor dem Scheren, also etwa alle 2 Monate, im Winter kann es auch länger dauern.

    Wenn man Showpudel jederzeit in Top-Haarkondition und optimal geschnitten halten will, dann ist das wohl nicht zu umgehen, sehr oft zu baden und zu schneiden. Aber für den normalen Haushund ist das unnötig.

    ist es wohl in ordnung, nachts ein ganz weiches Halsbändchen anzulassen? ich habe eines bei Fressnapf gesehen das ist nicht mit Klickverschluss sondern mit winziger Schnalle und sehr weich. Zirka 6mm schmal

    Für Pudel sind Schnallenhalsbänder unpraktisch. Viel zu viel Gefummel zwischen den Locken. Besser mit Klickverschluss!

    Beim Welpenhalsband bitte gut darauf achten, daß es breit genug ist. Dünne Bändchen schneiden ein. So ein Zweg wirft sich doch öfter mal spontan in die Leine.

    Nun ist die Hundeschule die solche getrennten Kurse anbietet viel weiter weg..eine gute Schule ist in der Nähe, aber die trennen nicht nach Grösse. Wie sind eigentlich Eure Erfahrungen mit Kleinsthunden in normalen Welpen- und Hundeschulen? Versteht ein Kleinsthundebesitzer meine Ängste und kann da was dazu sagen?

    Cara war als Kleinpudelwelpe größenmäßig schon an der Grenze für ein gemischte Gruppe, in der auch frei gespielt wird. Damals habe ich mir schon einen Knoten ins geistige Taschentuch gemacht: für einen noch kleineren Welpen würde ich mir auf jeden Fall einen Welpenkurs suchen, in dem nach Größen getrennt wird.

    Warum: Der Welpe soll nach der Trennung von seiner Hundefamilie die arteigene Kommunikation weiter lernen und ausbauen. Das ist auf Augenhöhe aber nur unter etwa gleichschweren Welpen möglich. Denn ausgelassenes Welpenspiel ist nun mal Jagen, Kämpfen, Kräftemessen. Nein sagen und erleben, daß es vom Partner ernstgenommen wird. Lernen, ein Nein vom Partner zu akzeptieren. Gerade die letzteren Lernerfahrungen sind nur dann gegeben, wenn keiner der Welpen dem anderen stark überlegen ist.

    In meinen Augen sind gleichgroße Spielgefährten gerade für Welpen kleiner Rassen gold wert.

    Ich habe bei Cara damals gemerkt, daß sie in gleichgroßer Welpengesellschaft ganz anders und viel freier agiert hat als in einer gemischten Gruppe.

    Das Kennenlernen von größeren Hunden als Artgenossen ist auch außerhalb von gemeinsamem Spiel möglich. Man muß ja zB nicht die gesamte Welpenstunde trennen, sondern nur das Freispiel.

    Dagmar & Cara

    Die Doodlewelpen:

    "Ich lebe somit mit meinem und nicht von meinem Hund."

    Bei Welpenpreisen ab 6000 Euro? Im Ernst? :lachtot:

    So nobel möcht ich auch mal mit meinem Hund leben... :roll:

    auch interessant:

    "Wir verkaufen nicht an Züchter, wir wollen unsere Babys nicht in Zwingern sehen. Wir behalten uns ein Vorkaufsrecht vor wenn Sie Ihren Liebling nicht mehr halten können, somit ist auch der Weiterverkauf an Züchter nicht erlaubt."


    Weil ja kleine Begleithunde mit Stockmaß unter 40 Zentimetern bei Züchtern regulär und üblicherweise in Zwingern gehalten, ach was sage ich - gebändigt werden. Einzige Ausnahme: die idealistisch gesonnene Ausnahmepersönlichkeit, die die Anzeige erstellt hat. :headbash:

    (Ich vermute, sie hat einfach keinen TA gefunden, der Frühstkastrationen bei Welpen vornimmt.)

    Dagmar & Cara

    Herzgeräusche (Herzklappeninsuffizienz) ist bei älteren Hunden nicht ungewöhnlich. Auch bei Cara (13 Jahre) ist das Herz nicht mehr so, wie es war. Je nach Ausprägung können die Hunde aber noch lange gut damit leben, brauchen eventuell auch lebenslang keine Medikamente. Sind Medikamente irgendwann doch nötig, ist damit trotzdem eine gute Lebensqualität möglich.

    Cara steht demnächst leider auch eine größere OP bevor, mein TA sieht aber im Herz keinen Hinderungsgrund. Eine sorgsame Anästhesie (Inhalationsnarkose, nicht Spritze) gehört natürlich dazu.

    Alles Gute für Roo!

    Dagmar & Cara