Beiträge von dagmarjung

    5000??!! :shocked: spinnen die?!

    Nicht doch, das ist alles ganz logisch. Die Lösung des Rätsels steht im Text: "Wir suchen noch für zwei bezauberne reinrassige Double Labradoodle Welpen ein liebevolles Zuhause.

    Merkste was?

    Labradoodle sind, wie man weiß, Wunderhunde und daher natürlich etwas teurer, sagen wir 2500,-. Also sind Double Labradoodle natürlich doppelt so teuer!

    Dagmar & Cara

    Ja, genau, das ist wenn im Theater oder Film das Publikum direkt angesprochen wird. Bei einem Bild wäre das dann der Blick aus dem Bild (in extremer Form bei "We want you for U.S. Army"). Wird in der Kunst gerne genutzt, um die Betrachter*innen ins Bild zu holen oder ihnen klar zu machen, dass sie gerade ein bestimmtes Ereignis bezeugen.

    Und um dieses weit verbreitete Stilmittel zu erklären, muß du deine minderjährigen SchülerInnen auf krasse erstabachtzehn-Schockerfilme heiß machen? :roll:

    Dagmar & Cara

    Nochmal zum Thema: Tierschutzhund "retten":

    Ihr habt ein anspruchsvolles Anforderungsprofil. (Dagegen ist nichts zu sagen, ich hatte auch eines, Ergebnis siehe links im Avatar)

    Ein Hund, der verträglich mit Menschen jeden Alters, Artgenossen und anderen Tieren ist, gelehrig, anpassungsfähig, nervenstark, ein überall-dabei-Hund, aktiv aber nicht hibbelig, der nicht jagt, nicht ernsthaft bewacht. Jung soll er sein und vermutlich auch gesund.

    Mit anderen Worten, ihr wollt die Sorte Hund, die so gut wie jeder will. Für solche Hunde gibt es im Tierheim Wartelisten. Einen solchen Hund rettet man nicht, sondern man ist einer von -zig Bewerbern und darf sich glücklich schätzen, wenn man diesen Hauptgewinn bekommt. Falls nicht, stehen aber schon andere Interessenten bereit, bei denen er ein ebenso gutes Leben haben wird.

    Deswegen ist es kein ethischer Mehrwert, wenn man einen solchen Hund im Tierschutz anstatt vom Züchter erwirbt.

    Alte, chronisch kranke, ängstliche, oder bissige Hunde kann man dagegen wirklich retten, denn für diese finden sich nur schwer Interessenten.
    Aber dazu müssen eben die Voraussetzungen stimmen. Das kann und will nicht jede/r leisten.

    Dagmar & Cara

    In 1-2 Jahren wird das alles sowieso ruhiger, bis dahin muss man dafür sorgen, dass sich der Hund keinen Mist angewöhnen kann. Besser vorausschaunend handeln als es wieder abgewöhnen müssen.

    9 Monate ist halt auch ein aufregendes Alter. Da gab es auch bei meiner Hündin einige Themen, von denen ich damals nie erwartet hätte, daß sie später mal keine mehr sind.

    ZB hätte ich damals nie erwartet, daß Cara später als Erwachsene mal gelassen und ohne Leine an ballspielenden Kindern vorbeigehen könnte.

    Zu anderen Leuten hinwollen war auch bei uns ein lang andauerndes Thema, wobei ich bei Cara ganz überwiegend Kontaktfreude gesehen habe und nur in Einzelfällen mal Fiddeln. Sie fand schon als Welpe Menschen als Sozialkontakt interessanter als Hunde. Das wollte ich ihr auch nicht völlig nehmen.

    Ich mußte Cara also nicht komplett abschirmen, um ihr Sicherheit zu vermitteln, aber ich mußte viel und lange daran arbeiten, daß sie nicht immer zu jedem Menschen hindarf und daß sie dann auch auf mich hört.

    Wie @Langstrumpf schreibt, wenn du jetzt das Richtige tust und die richtigen Weichen stellst, dann wird diese anstrengende Zeit vorübergehen und du wirst in ein, zwei Jahren den angenehmen, alltagstauglichen Begleithund haben, den du dir erträumt hast.

    Dann schaust du vielleicht noch mal in deinen alten Thread hier und lächelst über vergangene Sorgen und bist stolz auf alles, was ihr dann erreicht habt! :smile:

    Dagmar & Cara

    Dass es ein Fiddeln sei, sagt unsere Trainerin genau auch! Nur: Wenn sie ja eigentlich NICHT hin will / es eine Konfliktlösestrategie ist, warum dreht sie sich dann auf dem Spaziergang sogar nach Leuten um, die schon an uns vorbei sind und will hin? Ist das immer ein Fiddeln?

    Ich glaube, daß gerade Fiddeln ganz häufig auf eine gemischte Gefühlslage hindeutet. Einerseits sind Menschen als Sozialpartner hoch attraktiv und wirken andererseits in direkter Nähe dann doch bedrohlich. Ein Konflikt. aus dem der Hund alleine ganz schwer rauskommt. Deshalb ist Hilfestellung durch klare Vorgaben hier mit Sicherheit sehr hilfreich.

    So erkläre ich mir auch, warum deine Hündin gerne Leute von hinten verfolgt: Von hinten, mit abgewandtem Gesicht und in der Bewegung vom Hund weg wirken die Menschen viel harmloser als frontal, fixierend und sich auf den Hund zu bewegend. Da siegen beim Hund dann Neugier und Kontaktfreude. Aber wenn der Mensch sich dann mit dem Hund befaßt, ihn anspricht, anschaut, sich runterbeugt und streicheln will, dann schlägt die Waage wieder in die andere Richtung aus.

    Dagmar & Cara

    Früher durfte man Frauen schlagen - das war sogar ganz normal. Noch in der Generation meiner Großeltern.

    Damals wurden viel weniger Ehen geschieden als heute

    Fazit: war dann wohl gar nicht so verkehrt

    ich weiß jetzt nicht, wie du das genau gemeint hast, aber:

    Früher waren Frauen finanziell wesentlich abhängiger von ihren Ehemännern als heute, weshalb sie sich eine Scheidung nicht leisten konnten. Scheidungen gingen daher ganz überwiegend von Männern aus. Seit Frauen wirtschaftlich unabhängiger geworden sind, lassen sie sich scheiden, wenn sie mit der Beziehung unzufrieden sind. Deswegen gibt es heute viel mehr Scheidungen als in früheren Generationen.

    Das hat aber nichts mit der Qualität von Ehen früher versus heute zu tun.

    Dagmar & Cara

    Daumen sind gedrückt! :streichel:

    Mach dir bloß keine Vorwürfe. Man kann nicht alles voraussehen, was einem jungen Hund so einfallen könnte und die ganze Wohnung 100prozentig absichern. Das würde ja auf Käfighaltung hinauslaufen.

    Dagmar & Cara