Nochmal zum Thema: Tierschutzhund "retten":
Ihr habt ein anspruchsvolles Anforderungsprofil. (Dagegen ist nichts zu sagen, ich hatte auch eines, Ergebnis siehe links im Avatar)
Ein Hund, der verträglich mit Menschen jeden Alters, Artgenossen und anderen Tieren ist, gelehrig, anpassungsfähig, nervenstark, ein überall-dabei-Hund, aktiv aber nicht hibbelig, der nicht jagt, nicht ernsthaft bewacht. Jung soll er sein und vermutlich auch gesund.
Mit anderen Worten, ihr wollt die Sorte Hund, die so gut wie jeder will. Für solche Hunde gibt es im Tierheim Wartelisten. Einen solchen Hund rettet man nicht, sondern man ist einer von -zig Bewerbern und darf sich glücklich schätzen, wenn man diesen Hauptgewinn bekommt. Falls nicht, stehen aber schon andere Interessenten bereit, bei denen er ein ebenso gutes Leben haben wird.
Deswegen ist es kein ethischer Mehrwert, wenn man einen solchen Hund im Tierschutz anstatt vom Züchter erwirbt.
Alte, chronisch kranke, ängstliche, oder bissige Hunde kann man dagegen wirklich retten, denn für diese finden sich nur schwer Interessenten.
Aber dazu müssen eben die Voraussetzungen stimmen. Das kann und will nicht jede/r leisten.
Dagmar & Cara