Beiträge von dagmarjung

    Gerade bei Agility ist der solide Aufbau wichtig. Und das sage ich als Obediencesportlerin. Wenn eine Obi-Übung nicht richtig aufgebaut wurde, dann wird sie halt unsauber ausgeführt und das gibt Punktabzug, hat aber keine weiteren Konsequenzen.

    Wenn in der temporeichen Sportart Agi Fehler beim Aufbau gemacht werden, können Verschleiß und Verletzungen beim Hund die Folge sein, ganz abgesehen vom sportlichen Mißerfolg.

    Nicht jede Sportlerin, die erfolgreich in ihrer Sparte ist, wird dadurch allein schon zur guten Trainerin. Daß du bei der Schnupperstunde offensichtlich nicht wirklich gut angeleitet worden bist, und das bei nur drei Teilnehmerinnen in der Gruppe, läßt mich in diesem Fall schon zweifeln.

    Hat sie vielleicht ihre Erfolge in früheren Jahrzehnten gehabt, als noch anders trainiert wurde? Denn die Entwicklung ist seit den Neunzigern natürlich erheblich fortgeschritten. Gerade als Trainerin muß man sich aber stets auf dem aktuellen Stand des Wissens halten.

    Egal ob Schnupperstunde oder nicht, man macht den Aufbau richtig oder gar nicht. Training bleibt Training. Die Vorstellung, gleich alles auf einmal zu wollen und zu probieren, hätte eine gute Trainerin den Einsteigern schon ab der ersten Minute der ersten Stunde in der Einführung nehmen müssen.

    Selbst wenn die anderen schon fortgeschritten waren, kann man bei nur drei Teilnehmerinnen problemlos auf jedes einzelne Team individuell eingehen.

    Zum Thema Allergie:

    ist das eine allgemeine Besorgnis ohne konkreten Anlass oder besteht ein lonkreter Verdacht, jemand in deiner Familie könnte Allergiker sein oder ist das bestätigt?

    Allergien sind so individuell, daß man nicht garantieren kann, daß es mit nichthaarenden Rassen gut geht. Es kann sogar sein, daß man mit Hund A Glück hat, aber auf seinen Wurfbruder doch reagiert oder umgekehrt. Allergien können sich auch mit dem Alter des Hundes oder der Person ändern und entweder verschwinden/sich abschwächen oder sich verstärken.

    Nichthaarende Rassen wie Pudel verteilen ihre Haare zwar nicht flächendeckend in der Wohnung wie andere Hunde, aber sie verlieren natürlich auch Hautschuppen, die ja als eigentliche Auslöser gelten.

    Ich bin ja Anhängerin von Dr Rückerts tierärztlich empfohmemem ABAM Konzept. Hat bei Cara jedenfalls prima funktioniert.

    Das ABAM-Konzept: Eine revolutionäre Fütterungsmethode für den Hund - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert

    Nein im Ernst: vielseitig und abwechslungsreuch füttern, natürlich in dem Maß, wie es der Hund verträgt, dann mache ich mir ebensowenig Sorgen wegen möglicher Mängel wie bei meiner eigenen Ernährung.

    Frühlingsgrasen war hier auch üblich.

    Aber einen Vorteil hat es, im Endeffekt wird es billiger so, meine Halsbandsucht stirbt weil man beim Wersheltie eh nix sieht. :lol:

    Sag ich ja. :nicken:

    Beim Pudel sah man meine schönen selbstgemachen Perlen- oder Bortenhalsbänder ja wenigstens eine gewisse Zeit lang nach jeder Schur. Bis die Wolle wieder drüber wuchs, was am Hals immer schneller ging als am Rest des Körpers.

    Aber beim Sheltie kann man in punkto schicke Halsbänder und Geschirre wirklich Geld sparen. Es lohnt sich einfach nicht.

    Du hast ja immerhin einen wunderbaren Ausgleichshund mit kurzem Haar und edlem, schlanken Hals. Ein wahres Model für ästhetisch befriedigende Outfits.

    Aoleon :

    Gewöhn dich dran. Nimm künftig die Ausschussware in Matschfarben aus der Grabbelkiste, das spart Geld. All die schicken Farben, dekorativen Designs und Glanz und Glitzer kannst du anderen Hundehaltern überlassen, denn sehen wirst du nichts davon, jedenfalls nicht an deinem Sheltie. :winking_face_with_tongue:

    (Ich hatte auch einen...)

    Irgendwie hab ich was die Pausen angeht nach der Welpengruppe nicht wirklich was verändert! Ich übe mit ihm etwas und sobald ich den Eindruck habe, es fällt ihm schwerer sich zu konzentrieren, mach ich einen kurzen Break. Zuhause oder beim Spaziergang können die Einheiten auch schonmal fünf-sechs Minuten gut gehen, mit wirklich schönem Fußlaufen

    Es gibt Aufgaben, die kann man länger am Stück trainieren und andere, mit denen man den Hund über so lange Zeit überfordert. Das gilt nicht nur für Welpen.

    5 Minuten am Stück wirklich schönes Fuß laufen gehört auf jeden Fall zur zweiten Kategorie. So lang und so hochkonzentriert sauberes Fuß laufen, damit sind die Hunde mit einem oder anderthalb Jahren mental überfordert. (Leinenführigkeit im Sinne von nicht ziehen ist was anderes.)

    Ich weiß, daß es für die BH verlangt wird. Das Ergebnis ist entsprechend. Die Hunde laufen so lala, schlampig und lustlos, weil sie sich so lange schlicht nicht konzentrieren können. Das reicht aber zum Bestehen der Prüfung. Wer anschließend Obedience oder einen anderen Hundesport machen will, in dem wirklich saubere und freudige Fußarbeit verlangt wird, fängt danach mit dem Aufbau wieder bei Null an. Das ist frustrierend.

    (Den Agisportlern kann es natürlich egal sein.)

    Schau mal im Internet nach Videos von Obedience Beginner oder Klasse 1 Prüfungen: da dauert die gesamte Prüfung mit allen Elementen unter 5 Minuten (Beginner) oder knapp über 5 Minuten (Klasse 1).

    Und das sind Hunde schon jenseits der BH.

    Das Dumme an diesen endlosen Strecken, die in der BH verlangt werden ist letztlich, daß die Hunde dabei die Freude an der Aufgabe verlieren.

    Und genau das finde ich schon wesentlich: der Hund soll richtig, richtig freudig und aufmerksam dabei sein wenn er gemeinsam mit seinem Menschen auf den Platz geht.

    Optimalerweise macht man eine kurze Pause schon bevor der Hund merklich lustlos wird. Nach dem Motto "wenns am schönsten ist... " hält man so die Motivation hoch. Das gilt für Hunde jeden Alters.

    Das ist jetzt nur meine ganz persönliche Sichtweise und ich kenne ja deine räumliche Situation nicht, aber ich finde, daß jedes Familienmitglied, auch ein kleines Kind, ein vollberechtigter Mitbewohner im gemeinsamen Haushalt ist und sich dort frei bewegen können soll.

    Also klar, ein Zimmer reservieren für den Hund ja, wenn es nötig ist, aber nicht alle Zimmer und den Flur und das Kind dafür nur aufs Wohnzimmer beschränken. Und das vielleicht über viele Monate, falls der Hund sich nicht so schnell vermitteln läßt.

    Auch menschenfreundliche Hunde reagieren auf Kleinkinder oft anders, denn diese bewegen und verhalten sich ganz anders als größere Kinder und Erwachsene. Das ist für Hunde, die es nicht aus der Welpenzeit kennen, schwer einzuordnen.

    Wenn was schief geht müsste der Hund, glaub ich, dennoch bei mir bleiben.

    Alleine das sollte in deiner Lebensituation mit Kind ein Ausschlussktiterium sein.

    Einen reinrassigen Malinois würde ich mir, Stand jetzt, auf keinen Fall ins Haus holen. Dafür hab ich zu viel von Problemfällen hier im Forum gelesen

    Ein Mischling kann alles zeigen, was die eine oder andere der Ausgangsrassen auch zeigen kann, durchaus auch in voller Ausprägung. Damit mußt du rechnen. Wenn du also Rasse XY nicht bei dir haben willst, nimm auch keine Mischlinge aus dieser Rasse.

    Wir haben einen großen Garten, der aber nur teileingezäunt ist. Wir leben direkt an Feldern und an einer Hundestrecke, sprich, Hunden aus dem Weg gehen ist absolut schwierig. Eine ruhige Ecke im Garten finden ist möglich, wobei da ab und zu auch Kinder der unteren Nachbarn (insgesamt 3 Parteien) spielen.

    Das sind auch keine wirklich guten Voraussetzungen für die Aufnahme eines weitgehend unbekannten Hundes. Der Garten ist höchstens mit Leine nutzbar und wenn dort Kinder spielen, ist es bestimmt nicht gerne gesehen, wenn sich dort Hunde versäubern. Die Hundestrecke ist, wie du sagst, sehr belebt.

    Räumlich trennen wäre möglich. Kind im Wohnzimmer und Hund im Flur und den restlichen Zimmern wäre möglich. Aber natürlich umständlich.

    Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Muß das Kind denn nicht auch öfter mal durch den Flur und in andere Zimmer als das Wohnzimmer oder ist es noch ein kleines Baby?

    Selbst wenn, wird es doch in einigen Monaten beweglicher werden.