Beiträge von dagmarjung

    Ich bin ja Anhängerin von Dr Rückerts tierärztlich empfohmemem ABAM Konzept. Hat bei Cara jedenfalls prima funktioniert.

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=19301

    Nein im Ernst: vielseitig und abwechslungsreuch füttern, natürlich in dem Maß, wie es der Hund verträgt, dann mache ich mir ebensowenig Sorgen wegen möglicher Mängel wie bei meiner eigenen Ernährung.

    Frühlingsgrasen war hier auch üblich.

    Aber einen Vorteil hat es, im Endeffekt wird es billiger so, meine Halsbandsucht stirbt weil man beim Wersheltie eh nix sieht. :lol:

    Sag ich ja. :nicken:

    Beim Pudel sah man meine schönen selbstgemachen Perlen- oder Bortenhalsbänder ja wenigstens eine gewisse Zeit lang nach jeder Schur. Bis die Wolle wieder drüber wuchs, was am Hals immer schneller ging als am Rest des Körpers.

    Aber beim Sheltie kann man in punkto schicke Halsbänder und Geschirre wirklich Geld sparen. Es lohnt sich einfach nicht.

    Du hast ja immerhin einen wunderbaren Ausgleichshund mit kurzem Haar und edlem, schlanken Hals. Ein wahres Model für ästhetisch befriedigende Outfits.

    Aoleon :

    Gewöhn dich dran. Nimm künftig die Ausschussware in Matschfarben aus der Grabbelkiste, das spart Geld. All die schicken Farben, dekorativen Designs und Glanz und Glitzer kannst du anderen Hundehaltern überlassen, denn sehen wirst du nichts davon, jedenfalls nicht an deinem Sheltie. :winking_face_with_tongue:

    (Ich hatte auch einen...)

    Irgendwie hab ich was die Pausen angeht nach der Welpengruppe nicht wirklich was verändert! Ich übe mit ihm etwas und sobald ich den Eindruck habe, es fällt ihm schwerer sich zu konzentrieren, mach ich einen kurzen Break. Zuhause oder beim Spaziergang können die Einheiten auch schonmal fünf-sechs Minuten gut gehen, mit wirklich schönem Fußlaufen

    Es gibt Aufgaben, die kann man länger am Stück trainieren und andere, mit denen man den Hund über so lange Zeit überfordert. Das gilt nicht nur für Welpen.

    5 Minuten am Stück wirklich schönes Fuß laufen gehört auf jeden Fall zur zweiten Kategorie. So lang und so hochkonzentriert sauberes Fuß laufen, damit sind die Hunde mit einem oder anderthalb Jahren mental überfordert. (Leinenführigkeit im Sinne von nicht ziehen ist was anderes.)

    Ich weiß, daß es für die BH verlangt wird. Das Ergebnis ist entsprechend. Die Hunde laufen so lala, schlampig und lustlos, weil sie sich so lange schlicht nicht konzentrieren können. Das reicht aber zum Bestehen der Prüfung. Wer anschließend Obedience oder einen anderen Hundesport machen will, in dem wirklich saubere und freudige Fußarbeit verlangt wird, fängt danach mit dem Aufbau wieder bei Null an. Das ist frustrierend.

    (Den Agisportlern kann es natürlich egal sein.)

    Schau mal im Internet nach Videos von Obedience Beginner oder Klasse 1 Prüfungen: da dauert die gesamte Prüfung mit allen Elementen unter 5 Minuten (Beginner) oder knapp über 5 Minuten (Klasse 1).

    Und das sind Hunde schon jenseits der BH.

    Das Dumme an diesen endlosen Strecken, die in der BH verlangt werden ist letztlich, daß die Hunde dabei die Freude an der Aufgabe verlieren.

    Und genau das finde ich schon wesentlich: der Hund soll richtig, richtig freudig und aufmerksam dabei sein wenn er gemeinsam mit seinem Menschen auf den Platz geht.

    Optimalerweise macht man eine kurze Pause schon bevor der Hund merklich lustlos wird. Nach dem Motto "wenns am schönsten ist... " hält man so die Motivation hoch. Das gilt für Hunde jeden Alters.

    Das ist jetzt nur meine ganz persönliche Sichtweise und ich kenne ja deine räumliche Situation nicht, aber ich finde, daß jedes Familienmitglied, auch ein kleines Kind, ein vollberechtigter Mitbewohner im gemeinsamen Haushalt ist und sich dort frei bewegen können soll.

    Also klar, ein Zimmer reservieren für den Hund ja, wenn es nötig ist, aber nicht alle Zimmer und den Flur und das Kind dafür nur aufs Wohnzimmer beschränken. Und das vielleicht über viele Monate, falls der Hund sich nicht so schnell vermitteln läßt.

    Auch menschenfreundliche Hunde reagieren auf Kleinkinder oft anders, denn diese bewegen und verhalten sich ganz anders als größere Kinder und Erwachsene. Das ist für Hunde, die es nicht aus der Welpenzeit kennen, schwer einzuordnen.

    Wenn was schief geht müsste der Hund, glaub ich, dennoch bei mir bleiben.

    Alleine das sollte in deiner Lebensituation mit Kind ein Ausschlussktiterium sein.

    Einen reinrassigen Malinois würde ich mir, Stand jetzt, auf keinen Fall ins Haus holen. Dafür hab ich zu viel von Problemfällen hier im Forum gelesen

    Ein Mischling kann alles zeigen, was die eine oder andere der Ausgangsrassen auch zeigen kann, durchaus auch in voller Ausprägung. Damit mußt du rechnen. Wenn du also Rasse XY nicht bei dir haben willst, nimm auch keine Mischlinge aus dieser Rasse.

    Wir haben einen großen Garten, der aber nur teileingezäunt ist. Wir leben direkt an Feldern und an einer Hundestrecke, sprich, Hunden aus dem Weg gehen ist absolut schwierig. Eine ruhige Ecke im Garten finden ist möglich, wobei da ab und zu auch Kinder der unteren Nachbarn (insgesamt 3 Parteien) spielen.

    Das sind auch keine wirklich guten Voraussetzungen für die Aufnahme eines weitgehend unbekannten Hundes. Der Garten ist höchstens mit Leine nutzbar und wenn dort Kinder spielen, ist es bestimmt nicht gerne gesehen, wenn sich dort Hunde versäubern. Die Hundestrecke ist, wie du sagst, sehr belebt.

    Räumlich trennen wäre möglich. Kind im Wohnzimmer und Hund im Flur und den restlichen Zimmern wäre möglich. Aber natürlich umständlich.

    Das kann ich mir nur schwer vorstellen. Muß das Kind denn nicht auch öfter mal durch den Flur und in andere Zimmer als das Wohnzimmer oder ist es noch ein kleines Baby?

    Selbst wenn, wird es doch in einigen Monaten beweglicher werden.

    Nach dem allerersten Mal und dann auch noch in der ungewohnten Halle - ich nehme an daß ihr für die BH draußen trainiert - würde ich da noch nicht aufgeben. Es kommt mir allerdings schon so vor, daß du heute ein bißchen zuvlel auf einmal erwartest hat.

    Wenn du schreibst daß er "schon sehr aufgeregt" war und dann aber gleich noch mehrere neue Geräte ausprobieren mußte, finde ich das schon sehr viel.

    Eine Halle mit ihren ganz neuen Licht- und Bodenverhältnissen und dem ungewohnten Raumklang ist schon an sich herausfordernd. Das darf man nicht unterschätzen.

    Was ich aus der Junghundestunde und der BH Vorberteitungstunde in meinem Verein kenne und sehr empfehlen kann: in der Mitte der Stunde eine längere Gassipause von 10 bis 15 Minuten machen und diese nicht als Spielpause benutzen, sondern für eine gemütliche Löserunde. Denn mit Spielen zwischendurch macht man den Hund aufgeregter, nicht entspannter.

    Ob (...) "erfolgt seinen Besitzern gerne durch das Haus ganz dezent und ruhig." womöglich schon eine (Teil-)Antwort auf das Problem nebst evtl. unerwünschtem Anfassen im Geschäft weil ach so süßer Kleinpudel sein könnte?

    Kann sein, muß aber nicht sein. Ich finde es jedenfalls normal, wenn mein Hund sich vorzugsweise da aufhält, wo ich bin. Das hat Cara sogar in meiner kleinen 2 Zimmerwohnung so gehalten. Nur selten hat sie mal auf dem Bett im Schlafzimmer geschlafen, wenn ich noch im Arbeitszimmer war.