Beiträge von SweetEmma

    Ich hab auch mal eine Frage

    Sind am Dienstag beim TA wegen Blutabnahme und Ultraschall

    Nala zeigt keine gesundheitlichen Auffälligkeiten, Blutbild und US mach ich quasi nur für „mich“ und damit sie einmal durchgecheckt ist und wir Vergleichswerte für evtl. spätere Auffälligkeiten haben

    Reicht es ein „großes Blutbild“ in Auftrag zu geben oder sollte ich noch nach bestimmten Werten fragen :ka:

    Wenn dein Hund keine Auffälligkeiten zeigt dann würde ich nur das große Blutbild und US machen lassen.

    Besondere Werte sie Schilddrüse oder Bauchspeicheldrüse müsstest du dazu sagen, die sind nicht automatisch alle im Blutbild mit drin.

    Wir sind vorhin in den Wald gefahren für eigentlich eine kleine Gassirunde mit Wasserzugang, die Hunde haben dann aber entschieden statt der 2.5km Runde die 4,1km Runde laufen zu wollen.... ok wir haben dafür 1 Stunde gebraucht, das schaffen wir normalerweise unter 40min, aber die Hunde fanden es garnicht so schlimm wie ich befürchtet hatte, es war sogar recht angenehm im Wald, obwohl das Thermometer zuhause gut 34 Grad gezeigt hat.

    Seufz, da ich mal wieder nicht genah hingeguckt hab, was für eine Packung ich heute morgen aus der TK gezogen habe, gibt es keine HotDogs sondern Spaghetti Bolognese...

    :D Gibt Schlimmeres, ich habe im morgendlichen Halbschlaf schon aus versehen das Hundefutter rausgeholt und war Abends dann sehr enttäuscht als ich voller Vorfreude die Tupperdose aufgemacht habe :flucht:

    Kann ich mich nur anschließen, gibt nichts entspannteres als Nachts zu fahren. Normaler Rhythmus für die Hunde und wir Menschen wechseln uns beim Fahren ab. Kühle Temperaturen, die Hunde schlafen und es ist wenig los auf den Straßen. Der Beifahrer kann schlafen (so fern man denn in Autos schlafen kann, ich leider nicht :verzweifelt: )

    Ich kann deine Entscheidung nachvollziehen!

    Die ganze Schilderung hat sich für mich wie eine Achterbahnfahrt gelesen, zwischen heulen und totaler Überforderung und dann doch auch vielen positiven Momenten. Schade dass ihr nicht mehr aus den positiven Momenten machen konntet denn ich denke Holly ist ein wirklicher Rohdiamant der eigentlich keine Baustellen hat und mit etwas Anleitung zu einem tollen Begleiter werden wird.

    Nach allem was du hier geschrieben hast scheinst du ein super Bauchgefühl zu haben und deshalb wurde es ja auch immer besser. Du hast nach und nach erkannt was für Holly das passt, auch gegen die Empfehlung der Trainerin.

    Alles was du beschreibst ist das typische Verhalten eines Junghundes. Wenn du einen Hund mit 10 Wochen vom Züchter geholt hättest hätte dieser Hund in der Junghundephase das selbe Verhalten gezeigt. Zumindest kenne ich keinen Hund der in diesem Alter nicht seine kompletten Aussetzer und "Spinnzeiten" hatte.

    Das sind Dinge die nicht nach 10 Tagen weg sind, in dieser Zeit ist der Hund nicht mal angekommen.

    Bei meinem 1. Hund war ich ähnlich wie du (vermutlich wie fast jeder Ersthundbesitzer). Ich hatte Angst etwas falsch zu machen, etwas kaputt zu machen, dem Hund zu schaden, hatte ständig ein Auge auf den Hund. Das Leben drehte sich die ersten Monate NUR um den Hund. Ich war das was man bei Müttern "Helikoptermütter" nennt.

    Aber irgendwann ging das nicht mehr, Arbeiten musste ich, Haushalt machen musste ich, Körperpflege musste sein und auch sozialkontakte wollten gepflegt werden. Es gab plötzlich Situationen, da war so ein Stress da musste erst Anderes erledigt werden und es war keine Zeit den Hund zu beachten und siehe da..... kaum hatte ich meinen Fokus nicht mehr auf dem Hund wurde dieser entspannt.

    Der Hund hat innerhalb von 2 Tagen kapiert dass wenn ich am Schreibtisch sitze oder den Laptop aufklappe KEINE Zeit mehr für ihn ist. Ich hatte schlicht weg auch mal keine Zeit direkt zu springen wenn er bellte/ quatsch machte und das hat er ganz schnell verstanden.

    Ein Hund stirbt nicht wenn er zur Auszeit mal 2 Stunden in einen "Hundelaufstall" kommt, klar wird er erstmal meckern, aber mehr wird nicht passieren. Je weniger er beachtet wird desto schneller kommt er zur Ruhe und das Thema ist in 1 Woche durch.

    Klar laufen Welpen hinter einem her, das dürfen sie bei mir auch, aber wenn ich an den Briefkasten gehe oder in den Keller dann geht die Tür eben für 2 min zu, spätestens beim 10. Mal hat Hundi das kapiert.

    Ihr habt ein Leben und das scheint toll für einen Hund geeignet zu sein, aber ihr müsst das Leben auch leben, der Hund wird sich diesem Leben anpassen. Je weniger "Augenmerk" ihr ständig auf den Hund habt desto schneller wird er eure regelmäßigen Abläufe kennenlernen. Er wird wissen dass wenn du am Schreibtisch sitzt oder im Bad bist oder in der Küche steht eben KEINE Aufmerksamkeit für ihn ist. Genauo wird er lernen dass wenn ihr auf der Couch sitzt Kuschelzeit ist oder wenn ihr die Leine holt Gassizeit oder Spielzeit wenn das Spielzeug ausgepackt wird.

    Die Welt darf sich nicht nur um den Hund drehen, da ist schädlich für euch und schlimm für den Hund.

    Ich bin Pflegestelle für Tierschutzhunde, d.h. die kommen auch direkt aus dem Ausland und kennen unseren Tagesablauf auch nicht. Auch die rennen erstmal auf schritt und tritt hinterher, bellen empört wenn ich die Türe hinter mir schließe, aber das Ganze geht maximal 2-3 Wochen, dann haben sie die Abläufe kapiert und wissen genau wann "UNSERE gemeinsame Zeit" ist und wann eben "Menschenzeit" ist in denen sie entspannt schlafen können weil sie wissen es passiert nichts.

    Ich wünsche euch und Holly alles gute und hoffe dass sie ein tolles Zuhause finden wird.