Beiträge von Aussie06

    Nur ein Einwurf, weil oben erwähnt, bei Pferden kommt man endlich zunehmend von der 3-Monats-Standard-Wurmkur ab und entwurmt nur nach positiven Kotproben, passend auf die gefunden Würmer mit Kontrollkotprobe, ob die Wurmkur gewirkt hat. Nennt man selektive Entwurmung, Kotproben werden anfangs häufiger (6 Wochen - 3Monate), bei stabilen Pferden dann halbjährlich untersucht, ausgenommen Jungpferde unter 3.

    Bei meiner Hündin verfahre ich genauso.

    Lieben Dank für eure Antworten, v.a. dir Jennja.
    Clickern kennt sie, allerdings haben wir das schon lang nicht mehr gemacht, aber so verfressen wie sie ist wird das gleich aufgefrischt sein. "Zeigen und benennen" kenne ich, hab ich mit meinem Pferd mit Erfolg schon gemacht. Ist ein interessanter Ansatz um die negative Spannung bei Kinderlärm raus zu kriegen. Demnächst haben wir ein Trainingslager im Verein, da werd ich das mal gezielt üben und mal schauen wie mein Wauzi reagiert.

    Was ich zur Zeit überlege (wahrscheinlich mach ich mir zu viel Gedanken *ggg*) ist, dass unsere Hündin ihr Körbchen am Fußende im Schlafzimmer hat. Dort schläft/döst sie auch gerne, wenn ich irgendwo im Haus bin (macht sie v.a. abends gerne, wenn ich auf dem Sofa liege). Unser Zwerg kommt logischerweise auch zu uns ins Schlafzimmer ins Babygitterbett. Weil ich überall lese, man soll bloß nicht Baby und Hund unbeaufsichtigt lassen bin ich am Überlegen, ob das Gitterbett (normalhoch) genug Abgrenzung zwischen Hund und Baby ist? Also z.B. Baby schläft im Schlafzimmer im OG, Hund döst dort in seinem Körbchen und ich bin im EG auf dem Sofa. Oder ist das verantwortungslos und ich muss meine Hündin dann "aussperren" (Tür schließen)? Könnte mir vorstellen, dass sie das erst recht als Ausgrenzung versteht, denn die Schlafzimmertür ist nie zu bei uns (nachts nicht, dass sie zum Wassernapf kann und tags nicht, dass sie zum Körbchen kann).

    Hi,

    im Dezember erwarte ich unser erstes Baby und ich mach mir Gedanken darüber, wie ich meine Hündin am besten darauf vorbereite und das Ganze positiv für sie hinbekomme.
    Kurz zum Charakter meines Aussiemädels, sie ist stark auf mich fixiert, gehorcht aber sonst im Prinzip jedem. Von Erwachsenen leicht zu erziehen, sehr folgsam und unterordnend, Jagdtrieb voll unter Kontrolle. Sie freut sich über jeden Erwachsenen, auch Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung sind kein Problem. Sehr futterneidisch ggü. Hunden, früher gelegentlich eiffersüchtig gegen andere Hunde, das hat aber nachgelassen. Anderen Hunden gegenüber gerne dominant, kann sich aber auch dominanten Hündinnen unterordnen, zwei oder mehrere spielende Hunde machen sie unsicher, dann geht sie weg. Aufdringliche Rüden werden auf Abstand gehalten.
    Leider bereiten Kinder ihr immer wieder Stress und ich kann nicht sagen, was diese Kinder an sich haben, denn manchen Kinder (leider die Minderheit) sind völlig in Ordnung für sie. Gehen wir Gassi ignoriert sie Kinder, es sei denn sie rennen laut schreiend rum, da wird sie nervös (Hütehund eben). Aber in der Nähe von Gebäuden/in Gebäuden kann es sein, dass sie drohend die Lefzen hochzieht und "tackert" wenn das Kind dann nicht wegbleibt/es ihr zu eng wird. Leider zeigt sie ihr Unwohlsein/ihren Unwillen nur in der Körpersprache, kein vorheriges Knurren. Ich hab schon einiges versucht, von beruhigen, zu strafen (ein scharfes Wort von mir ist Strafe genug für sie), zu belohnen, zu ignorieren, zu bewusstem weggehen von mir (dass sie meinen Stress nicht mitbekommt, den solche Situationen mir mittlerweile bereiten). Ich hab nix gefunden, was funktioniert und manage es jetzt so, dass ich den Kindern erkläre, dass mein Hund Angst vor Kindern hat und sie deswegen sie nur streicheln dürfen, wenn mein Hund von selbst zu ihnen hinläuft...was so gut wie nie vorkommt. Wobei gerade hundeerfahrene Kinder, die meine Hündin eher ignorieren für meine Hündin interessant und toll sind, zu denen geht sie gerne hin, v.a. wenn die Kinder selbstbewusst sind.
    Ich habe sie mit 8 Wochen direkt von der Züchterin geholt. Dort ist sie mit Anschluss im Haus aufgewachsen (leider ohne Kinder), anschließend bei mir gabs auch immer wieder Kinderkontakt und mir wäre nicht aufgefallen, dass sie da negative Erfahrungen gemacht hätte. Wenn (Klein-)kinder von Freunden bei uns zu Besuch sind legt sie sich meist in Menschennähe irgendwo hin. Das Kind wird beobachtet, sie ignoriert es, solange es von ihr wegbleibt, es darf nur nicht aktiv Kontakt mit ihr aufnehmen...schwer einen Kleinkind begreiflich zu machen... Meine Hündin könnte jederzeit in ihr Körbchen oder so gehen, das macht sie aber nicht, sie möchte bei den Menschen sein. Sind wir allein ist sie nicht permanent in unserer Nähe, geht in den Stock nach oben oder liegt auf der Treppe rum.
    Sie ist es gewohnt, an letzter Stelle der Hierarchie zu stehen, im Haus gibt es keine Aktion, draußen nur wenn ich es möchte, im Prinzip ist sie mein ständiger Begleithund, außer wenn ich arbeiten gehe. Sie ist bei den Pferden immer dabei und weiß auch da, dass sie nach dem Pferd kommt und in der reithalle angebunden warten muss. Ich kann andere Hund streicheln, sie unangeleint ablegen wenn tobende Hunde an uns vorbeigeführt werden, wenn sie zu anderen Hundn zum Spielen hinmöchte wartet sie sitzend, bis ich es erlaube. Sie darf auf Einladung aufs Sofa, verzieht sich aber auch ohne mit der Wimper zu zucken, wenn ich es möchte. In die Hundeschule gehen wir nicht (waren im 1. Jahr dort), dort ist es mir zu langweilig und die Zeit habe ich auch nicht. Die einzigen Momente, in denen sie nicht sofort aufs Wort gehorcht sind, wenn sie bekannte Menschen entdeckt, zu denen sie hinmöchte, wenn ich da zu langsam reagiere kommt sie erst, wenn sie den Menschen begrüßt hat...mit der Macke kann ich wunderbar leben. Im Prinzip ein perfekter Begleithund ... wenn nicht das Kinderproblem wäre.

    Hab schon reichlich gegoogelt, aber nicht so wirklich eine Antwort gefunden. In Fachbüchern gibts auch immer nur kurze Passagen mit allgemeinem Blabla zu dem Thema :-(

    Tut mir leid, dass es ein solcher Roman geworden ist, aber ich denke, ohne den Charakter des Hundes zu kennen kann man schlecht sagen tu dies oder das. Eine befreundete Hundetrainerin hat auch einen Aussie (Rüde), sie meinte, Aussies seien eben so und das geht schon alles gut...das hilft mir nicht wirklich weiter...


    Wie würdet ihr meine Hündin aufs Baby vorbereiten?
    Was würdet ihr beachten, wenn das Baby dann da ist (hab vor ambulant zu entbinden wenn alles glatt geht, so dass ich im Idealfall nur rel. kurze Zeit weg bin)?
    Wie würdet ihr die ersten Baby-Hund-Jahre gestalten?