Beiträge von Pebbles

    Hallo!

    Zwingend nötig nicht, aber oftmals wirklich einfach nur gut. Weil man doch selbst Fehler macht, die man nicht selbst sieht.

    Eie gute Hundeschule zu finden ist schwer. Am besten sprichst du mit Hundehaltern in der Umgebung einfach mal. Ich persönlich bevorzuge häufig Hundevereine, aber auch gibts gute und schlechte.

    Das mit dem Schnuffeltuch kann hinkommen. Er kannst auch einfach für den Stressabbau gebrauchen. Ich wäre aber bei gegerbten Schaffellen vorsicht, daß er nicht anfängt, da etwas abzufressen und aufzufressen.

    Und zum Gähnen: Natürlich Gähnen Hunde auch, wenn sie müde sind oder auch "einfach mal so". Wie wir Menschen eben auch bei schlechter Luft usw. Rufst du aber z. B. deine Hund und er gähnt dich an, ist das durchaus wahrscheinlich als Calming Signal zu werten.

    Ist sie kastriert? Dann kann es auch kastrationsbedingt sein. Neben dem von Wakan empfohlenen Canephidrin gibts obendrein dann noch ein Mittel namens Propalin, was meine Face gerade bekommt.

    Das Problem mit den Schlafplätzen läßt sich relativ leicht lösen. Legt ihr einfach eine Campingdecke unter. Diese Decken sind beschichtete von unten. Eigentlich, damit die Feuchtigkeit aus der Erde nicht hoch kann - aber der umgekehrte Weg geht auch prima. Die kann man dann einfach in die Waschmaschine stecken und gut ist. Bei Lidl gabs die Tage günstg welche.

    Hallo Wakan!

    Interessante Fragestellung, die man wohl nicht mein einem Ja oder Nein so direkt beantworten kann.

    Zum einen zum ja: Die "modernen" Erziehungsformen, die den Hund weniger leiden lassen, begrüsse ich natürlcih. Tiermedizin bis zu einem gewissen Punkt lindert natürlich leiden. Das Futterangebot ist prima, hat aber auch Nachteile (künstliches Futter und eben zu viel Futter). Kein Hund muß heute mehr erfrieren oder vor Hitze eingehen. Kein Hund muß heute mehr ums Überleben kämpfen.

    Zum Nein: Vermenschlichung, Verweichlichung, ein zu viel an Liebe macht das Leben vieler Hunde sicher zum Horror. Tiermedizin bis zum Todquälen, weil Mensch sich nicht rechtzeitig trennen kann. Die große Hundepopulation führt zu Einschränkungen, die teilweise ein Hundeleben kaum noch Lebenswert machen (siehe z. B. in Hamburg). Qualzuchten zum Spaß des Menschen, die das Hundeleben erschweren. Gelangweilte, unterbeschäftigte, aber auch völlig überdrehte und gestresste Hunde wohin man schaut, viel zu wenig wird das Mittelmaß getroffen.

    Ich denke, man könnte lange so weitermachen. Ich für mich persönlich komme das super schwer auf einen Nenner muß ich gestehen. Ich weiß es nicht, wäre die einzige faire Antwort auf so eine Frage. Meiner Meinung nach.

    Naja - ich sehe eben in diesen 20 Sek. immer ein Risiko, daß es beim nächsten Mal 30 werden usw. Ich habe ja einen stark jagdtriebigen Schäferhund und bin da echt sensibel. Klar, wenn man einen Hund hat, den man immer und präzise abgerufen bekommt, denke ich auch "ok, nicht sooo wild". Aber bei einem Hund, der so oder so schon ein Jagdproblem hat, sehe ich das eben total anders.

    Mein Vater ist da auch so "och - die tut denen doch nix, die kommt ja auch immer gleich wieder" - naja - aber was, wenn dann auf einmal doch nicht und der Hund startet durch? Dann kommt sicher der typische Hundehaltersatz von ihm "das hatter ja noch niiiiiiiiiiiiiie gemacht". Und dann ist m. M. nach das Problem da.

    Ich finde das irgenwie ganz schön riskant, bei mir wird keinerlei Anspurten geduldet, wo ich mit Face auch gerade wieder arg zu kämpfen habe, da die gern Vögel hochscheucht. Gibts aber nicht bei mir, weil ich mir da keine Probleme ins Haus holen möchte...

    Vielleicht sehe ichs aber auch zu eng.

    Zu der Frage warum Mäuse jagen - Hund hats im Prinzip schon beantworte. WENN meine frühere Hündin Mäuse "gejagt" hat, dann hat sie sie entweder ausgebuddelt oder durch einen plötzlichen Sprung zunichte gemacht. Und - sie hatte, nachdem ich ihr das gestattet hatte, überhaupt keinerlei Interesse mehr an anderem Viehzeugs. Das war für mich der zweite sehr sehr gute Nebeneffekt. Sie war damit mehr als abgelenkt durch das Aufpassen, ob was raschelt. Und hier im Haus - sorry, da dürften meine sogar ein Kaninchen jagen, wenn es sich hier häuslich einnisten will.

    Hund - hehe - aber das war reiner Zufall. Maushausen entsprang meiner (heute zugebenerweise etwas albernen) Grundstimmung.

    Hallo Jutta!

    Schwer zu sagen, weil ich dein Posting nicht ganz verstehe.

    Sonst leinst du immer nur auf dem Nachhause-Weg die letzten 100 Meter ab und diesmal auch auf dem Hinweg? Oder immer schon auf dem Hinweg?

    Ich denke nämlich, daß der Hinweg viel viel "gefährlicher" ist, da der Hund da noch viel mehr Spannung in sich hat als auf dem Rückweg.

    Ich an deiner Stelle würde jetzt einfach mal wieder trainingsmäßig drei Schritte rückwärts gehen. Also erstmal gar nicht wieder ableinen und dann einfach auf dem Heimweg lecker Futter in der Tasche (ihre normale Futterportion, also keine Leckerlies) und dann eben die letzten Meter nach Hause füttern. So würde ich das jetzt halten. Keine Fütterung mehr daheim, sondern nur noch Handfütterung unterwegs und nur noch erstmal auf dem letzten Stück. Wenn das prima klappt, einfach die Strecke erweitern, auf der du sie ableinst. Auf dem hinweg an der Schlepp lassen und auf dem Rückweg an einem gewissen Punkt das Futter zücken und anfangen zu füttern.

    So würde ich persönlich das jetzt machen.

    Ich glaube nicht, daß du auf dem verkehrten Weg bist, du brauchst halt Geduld. Bei so einem älteren Hund sitzt das Verhalten natürlich schon recht feste im Hirn.

    Hm - ich bin und bleibe etwas verwundert, wie locker hier mit der Abwesenheit eines Hundes von 20 Sek. umgegangen wird. Oder bin ich einfach hyper-sensibel? In 20 Sek. knallt dir ein Jäger dreimal den Hund ab, kann er mindestens 2 Mal vor ein Auto laufen oder gar den Hasen / das Reh oder sonst nochwas erwischen und reißen.