Hallo Wakan!
Interessante Fragestellung, die man wohl nicht mein einem Ja oder Nein so direkt beantworten kann.
Zum einen zum ja: Die "modernen" Erziehungsformen, die den Hund weniger leiden lassen, begrüsse ich natürlcih. Tiermedizin bis zu einem gewissen Punkt lindert natürlich leiden. Das Futterangebot ist prima, hat aber auch Nachteile (künstliches Futter und eben zu viel Futter). Kein Hund muß heute mehr erfrieren oder vor Hitze eingehen. Kein Hund muß heute mehr ums Überleben kämpfen.
Zum Nein: Vermenschlichung, Verweichlichung, ein zu viel an Liebe macht das Leben vieler Hunde sicher zum Horror. Tiermedizin bis zum Todquälen, weil Mensch sich nicht rechtzeitig trennen kann. Die große Hundepopulation führt zu Einschränkungen, die teilweise ein Hundeleben kaum noch Lebenswert machen (siehe z. B. in Hamburg). Qualzuchten zum Spaß des Menschen, die das Hundeleben erschweren. Gelangweilte, unterbeschäftigte, aber auch völlig überdrehte und gestresste Hunde wohin man schaut, viel zu wenig wird das Mittelmaß getroffen.
Ich denke, man könnte lange so weitermachen. Ich für mich persönlich komme das super schwer auf einen Nenner muß ich gestehen. Ich weiß es nicht, wäre die einzige faire Antwort auf so eine Frage. Meiner Meinung nach.