Beiträge von Pebbles

    Hallo Kutya!

    Zwischen euren Hunden gibt es keine Rangfolge und wird es auch keine geben. Es ist ein zusammentreffen zweier fremder Rudel - mehr nicht.

    Abgesehen davon, daß man eh keine Stöckchen werfen sollte wegen der Verletzungsgefahr, würde ich euch raten, diese Spielereien gänzlich weg zu lassen, wenn ihr euch seht. Beute ist immer Streitobjekt, sogar hin und wieder in absolut geregelten Verhältnissen, wenn man Pech hat.

    Ist echt so eine Art Neverending-Story.

    Erst hatte sie Panik vor dem Slalom - Training völlig unmöglich.

    Das legte sich dann irgendwann, sie konnte ihn relativ schnell sicher.

    Dann ein völliger Einbruch - nichts ging mehr.

    Mit viel Geduld und Spucke haben wir ihn wieder aufgebaut, aber es ging nur linksgeführt, auf dem Turnier nur seltenst mal richtig.

    Seminar. Hinky Nickels sagt mir ganz klar, daß sie den Slalom definitiv noch nicht richtig verstanden hat.

    Ok - zurück auf Null. Hilfsbögen dran. Die Fortschritte waren gut. Wir haben gaaaanz langsam einen nach dem anderen Bogen wieder abgebaut. Immer nur wenns echt perfekt ging. Jetzt sind die Bögen weg. Alles läuft prima. Sie fädelt super ein, egal wo ich bin, ich kann sogar teilweise nen Belgier vorm Slalom machen. Also hat sie ihn jetzt definitiv verstanden.

    Heute noch kurze Trainingseinheit vor dem Nordseeturnier - und was ist? Madame Bodenlenkrakete meint auf einmal, daß sie es eiliger hat und doch mal eben wieder ausfädelt.

    Das macht mich gerade ganz wuschig. Alle die Wochen Trainingsaufbau jetzt doch wieder umsonst? Oder kann das doch noch mal vorkommen. Vielleicht war ich zu dicht dran? Aber das hat sie eben die letzte Zeit auch nicht gestört.

    Wie könnte ich dem Hund noch vermitteln, daß es nicht Not tut, sich im Slalom selbst zu überholen. Ich wäre so froh, wenn sie ihn einen Tuck langsamer und dafür bedachter machen würde....

    Ideen??

    ICh würde auch sagen, gönnt euch einfach einen 2-3 wöchigen Urlaub und fangt dann beim ersten Training mal auf Mini / Midi erst wieder an.

    Die Wuffel zeigen uns immer wieder, wenn sie zu viel Streß haben - denen fällt auch immer wieder Neues ein.

    Zitat

    und da war das Problem das Sie dann alles in einem mordstempo ohne zu kauen ins sich reinschlingt-was ja auch nicht gesund ist oder ?????


    Daher mein Tipp mit der Handfütterung (abgesehen davon, daß es eure Bindung stärkt). SO kannst du die Fressgeschwindigkeit auch noch dosieren.

    Also getrennt füttern sehe ich nicht als Unterstützung des Futterneides, sondern schlichtweg als Vermeidung von Fehlverhalten und die erstmal absolut beste Lösung. Warum willst du das nicht? Ich habe hier häufig wechselnde Hunde und ich kann / konnte bei WEITEM nicht alle mit meinen gemeinsam füttern, was sie weder zu schlechteren noch besseren Hunden machte. Getrennte Räume ersparen dem Hund den Stress, um sein Futter bangen zu müssen und somit kann das Verhalten auch abgebaut werden.

    Obendrein würde ich anfangen, den Hund aus der Hand zu füttern und zwar nur dann, wenn er ruhig ist. Damit aber auch erstmal in getrennten Räumen anfangen. Wenn er brav ist, gibts Futter, wenn nicht, hat er eben Pech gehabt und Hunger.

    Wenn das super klappt, kannst du evtl. die Tür ein Stück offen lassen, daß die Hunde sich beim Fressen zwar sehen können, aber nicht erreichen (evtl. so ein Kindertürchen dazwischen oder sowas). Dann dieses Programm weiter durchzuziehen. Ich selbst würde aber bei so unterschiedlich starken Hunden eh nie das Risiko eingehen.

    So gut z. B. die kleine Hündin meiner Eltern und meine Weiber befreundet sind - gemeinsames Fressen geht einfach niciht. Paula frisst viel langsamer, würde immer bedrängt werden. ICH weiß zwar, daß meine zwei nicht klauen würden, aber Paula weiß das nicht und schon ist der Stress da.

    Hallo Sandra!

    Das mit der TA-Praxis hört sich doch gut an. Oder auch im Futterhaus / Fressnapf usw. wenn es sowas bei euch gibt. Oder sag einfach auch mal im Tierheim Bescheid, daß du einen "Gassigänger-Job" anbieten möchtest. Oft kommen ja auch Leute ins TH, die ein Problem haben, weil sie nicht mehr genug Zeit für ihren Hund haben und da kannst du evtl. Probleme lösen helfen.

    Kai - wir sind tatsächlich mal einer Meinung.

    Sven und ich haben gerade fast 1 1/2 Std. lang unsere drei Mädels hier gebürstet. Wir haben jetzt Fell, den Mädels müssen wir allen dreien die Halsbänder ein Loch enger schnallen. Es ist viel Arbeit während des Fellwechsels und ich stöhne auch. Alle 2 bis 3 Tage fast eine Std. Bürsten nervt und ich war echt froh, daß Sven mir heute mal richtig geholfen hat. Jetzt haben wir ordentlich Grund drin und Unterwolle ist jetzt wirklich fast alles weg.

    Mich könnte nichts von diesem "Mißtrauen" abbringen. Ich sehe es ähnlich wie Björn. Ich kaufe auch z. B. gewolftes Fleisch (sowohl für Mensch als auch für Tier) nur in "Notfällen", wenns mal schnell gehen soll. Ebenso verzichte ich für uns Menschen auch so gut es irgend geht auf Fertiggerichte. Wir gehen sogar selten essen, weil ich da super pingelig bin...

    Conny - das mag ja bei den extremen noch hinkommen mit der Entschuldigung so zurecht gezüchtet. Ein Border hat aber weder übermäßig langes noch übermäßig "flusiges" usw. Haar, sondern ein ganz normales Fellkleid mit Unterwolle.

    Luzie liegt im Garten meiner Eltern. Ich würde das nie wieder machen! Meine Eltern ziehen jetzt evtl um - und dann müssen wir Luzie da "allein lassen".

    Die nächsten Hunde würde ich hier im Krematorium einäschern und wohl im Wald verstreuen. So zumindest ist momentan meine Vorstellung.