Beiträge von Pebbles

    Das sehe ich ganz anders. Ich erzwinge nichts mit der Box, wenn der Hund vernünftig daran gewöhnt wird. Meine Hunde lieben ihre Boxen und das hat nichts mit Zwang zu tun.

    Und wenns hier rein um die Verletzungsgefahr beim übersteigen des Brettes geht, dann ist die Box ja wohl die bessere Variante oder?

    Ich finde es wichtig, daß ein Hund von Anfang an lernt, seinen Platz einzunehmen und nicht ständig dem Besitzer folgen kann. Meine Welpen mußten bisher immer alleine schlafen und es hat noch keinem geschadet. Erst viel später durften die Hunde erwachsen mit zu uns ins Schlafzimmer. Nicht jeder möchte seinen Hund im Schlafzimmer haben und bei so einem großen Hund wie einem Neufundländer kann ich das auch mehr als nur gut verstehen.

    Hallo!

    Erkundige dich mal, ob du evtl. mit einer Bescheinigung vom TA da weiter kommst und eine Ausnahmeregelung bekommen kannst. Das sollte eigentlich möglich sein, wenn dein TA dir bestätigt, daß dein Hund aus gesundheitlichen Gründen kein Sitz machen kann. Ich denke, dann müsste eben auch die Sitz-Übung ins Steh umgewandelt werden.

    Es gibt da häufig so Ausnahmeregelungen, genau wie ich ja z. B. einem Tauben Hund mit Sichtzeichen helfen muß usw.

    Ok - so eine "Mega-Kanone" würd ich jetzt auch nicht wirklich nehmen, aber dennoch kann man einfach nicht immer verhindern, daß mal was ist. Z. B. eben beim Buddeln, man ist draußen mit dem Hund, es klingelt. Bis ich den Hund dann drinnen habe, ist der Postbote oder wer weiß wer, schon über alle Berge. Klar ist es immer besser, den Hund vor Schandtaten durch Weitsicht zu bewahren - aber gerade bei so Geschichten oft gar nicht praktikabel. Und ehrlich gesagt? Ich bringe lieber einem Welpen direkt bei, er darf es nicht, wie daß ich ständigen Kontakt mit dem NoNo vermeide und er dann mit 12 Monaten erstmal RICHTIG aufräumt.

    Sag mal - wie groß ist dein Hund?

    Eine Box Gr. 5 hat ja schon sehr große Ausmasse und kann dann schlichtweg als "Höhle" erstmal zu groß sein und sich somit als Klo prima anbieten. Da sich sonst alles nach Welpe anhört, würde ich sagen, verkleiner die Box mit Kissen, Decken oder Kartons erstmal auf Welpengröße vorübergehend.

    Hallo Melanie!

    Das mit der Wasserpistole finde ich gar nicht so übel - es fügt dem Hund keinen Schmerz zu, sonder erschreckt ihn nur bei einer unerwünschten Tätigkeit.

    Bei mir ist es so, daß meine Hunde sich frei im Garten bewegen dürfen, ich nich timmer dabei bin (wie auch, wenn sie z. T. stundenlang draußen im Schatten liegen und schlafen). Pebbles hat uns als Junghund dann auch das Frühlingsfest der fliegenden Krokusse beschert und ich war ziemlich stinkig darüber, daß sie das eh nur kleine Beet, was Sven liebevoll angelegt hatte, total zerstört hatte - binnen weniger Sekunden.

    Ich habe es dann ähnlich gemacht wie Marc und nach 3 "Übungseinheiten" hat Pebbles NIE wieder die Anwandlung gehabt, im Beet zu buddeln. Die Hunde dürfen unterwegs buddeln, sie haben im Garten meiner Eltern ein "Buddelbeet" und das muß ihnen reichen - und das klappt jetzt auch prima.

    Zitat

    zu dumm seinen eigenen Hund zu erziehen.


    So sollte es (von mir auf jeden Fall) absolut NICHT rüberkommen. Ein Forum ist dazu da, um Fragen zu stellen und beantwortet zu bekommen - nur man muß eben auch mit der dementsprechenden Kritik leben, die ja in vielen Fällen auch die Augen öffnet und sicher schon manchen Hund und seinen Besitzer vor Weiterem bewahrt hat.

    Wenn man längere Zeit als Trainer und in der Nothilfe tätig ist, dann wird man einfach krasser in seinen Ansichten, bzw. man hält einfach ab einem Punkt nichtmehr mit seiner Meinung zurück. Es ist nicht böse gemeint, aber häufig gibt es einfach Punkte, wo man wirklich ein dickes Stop-Schild sofort aufstellen muß. Und für mich ist einer dieser Punkte, wenn jemand Angst vor seinem eigenen Hund zeigt. Ok - es ist nicht euer eigener Hund, aber ihr habt die Verantwortung.

    Zu der Geschichte vorhin kann man wenig sagen - vielleicht hat er schlechte Erfahrungen oder sonstwas. Lasst euch dadurch bitte nicht noch weiter verunsichern! Dennoch - ohne es böse zu meinen! - nochmal ein Tipp von mir: Sucht euch Hilfe mit dem Hund, der euch vor Ort kompetent berät. Ein Hund der schnappt, sich Beute von Bezugspersonen nicht abnehmen läßt usw. hat massive Probleme. Es kann sein, daß der Hund durch das Hin und Her stark verunsichert wird und daher diese Probleme rühren. Lasst euch vor Ort beraten. MIT dem Besitzer zusammen - sonst hat alles keinen Wert.