Beiträge von Pebbles

    Ich kann mich zu 100 % Katharinas Ausführungen anschließen. Bitte KEINE Knoten reinmachen und die Leine nicht in die Hand nehmen. Am Anfang, wenn du selbst unsicher bist, dann ja, aber möglichst schnell darauf hinarbeiten, die Leine schleifen zu lassen.

    Wobei ich ehrlich gesagt bei diesem Hundeproblem auch nicht mit Schlepp arbeiten würden.

    Ich würde auch die Augen offen halten, den Hund zu mir rufen, anleinen und bei mir bestätigen mit Futter z.B., abklären, ob die Hunde spielen dürfen (wenn gewünscht), ableinen, mit einem Auflösekommando (z. B. geh spielen) den Hund von mir lösen. Wenn nicht spielen erwünscht, den Hund solange bestätigen, bis der andere Hund vorbei ist und dann kurz noch Fuß weitergehen, bis keine Gefahr mehr ist, daß mein Hund zurück läuft und dann wieder Freigabe geben. Meist sind die Wege ja nicht so unübersichtlich, daß man überrascht wird, daß auf einmal ein Hund um die Ecke kommt und wenn er auf gewissem Radius ansprechbar bleibt, sollte das gut funktionieren.

    Vergesst bitte nie, daß ihr durch zu wildes Spiel den Adrenalinpegel eurer Welpen so hochpuscht, daß sie fast gar keine andere Wahl mehr haben. Für mich bedeutet das nicht nur Konsequent mit den gegebenen Tipps "Aufquieken mit anschließender totaler Ignoranz", sondern auch, daß ihr darauf achten solltet, daß es gar nicht erst so weit kommt. Man kann auch ruhig mit einem Welpen spielen und Spaß haben.

    Das Problem ist auch, daß sich dieser Stresspegel beim Hund immer weiter aufbaut. Überdrehe ich einen Hund unbewußt heute, braucht er bis zu 6 Tagen um den Stress wieder ganz zu verdauen. Überdrehe ich dann morgen, übermorgen usw. weiter, ist der Pegel immer hoch und so kommt es schnell zu solchen Übersprungshandlungen.

    Darüber sollte man sich auch im Klaren sein.

    Huhu!

    Fang ruhig erstmal einfach nur mit Muskelfleisch an, gibt ein/zweimal die Woche gekochtes Ei dazu (ich denke, ein ganzes wird zu viel für so einen Zwerg *grübel*), dann kannst du erst auch auf die Leber verzichten.

    Ich kann nur von mir sprechen. Ich fand rohes Fleisch auch absolut ekelig, habe mir immer alles gewolft gekauft um es bloß nicht anfassen zu müssen und dann so den Hunden verfüttert. Mit der Zeit ist die Ekelgrenze stark gesunken. Mittlerweile zerteile ich Rinderherzen wie nix, Portionieren 60 kg Fleisch ohne drüber nachzudenken, daß ich hinterher aussehe, als hätte ich die Kuh persönlich erlegt usw. Man merkt einfach im täglichen Umgang mit dem Fleisch, daß das gar nicht so schlimm ist und selbst viele Vegetarier die ich kenne vergessen über den Genuss ihres Hundes ihren Ekel, weil sie sich einfach erfreuen.

    Wie groß die Fleischstückchen müssen, mußt du mal schauen. Wie Björn schon schrieb kannst du die ganze Portion in einem geben. Aber es kommt eben auf den HUnd an. Meine Pebbles ist so ein Döselkopp, der ganze Stücke nicht frisst. Daher muß ihr ihre 300 g Fleisch immer in 5-6 Stücke schneiden. Ab und an mal gehts dann auf einmal doch (ich probiers immer aus). Pebbles wurde lange Zeit mit TroFu gefüttert und hat da wohl einfach gewohnheitsmäßig das Kauen verlernt. Face würde wohl ne ganze Kuh am Stück fressen.

    2 Fütterungen täglich finde ich auch absolut ausreichend.

    Hattet ihr jetzt eigentlich schon was zur Calciumversorgung geschrieben? Sorry, ich hab die Beiträge nur so überflogen und es könnte sein, daß ich es übersehen habe. (hatte 2 lange Tage *gg*)

    Im Prinzip brauchst du also Muskelfleisch von deinen gewählten Beutetieren, pürriertes Gemüse, hochwertiges Öl, Eier und vielleicht Hüttenkäse oder Quark usw. Und eben Gedanken über die Calciumversorgung ob du Knochen, CaCitrat oder gemahlene Eierschale verfüttern magst und schon kanns losgehen.