Beiträge von Pebbles

    Ich werde langsam auch vernünftiger. Wurde früher noch Brot und Brötchen nach dem Motto "Je heller desto Besser" gefuttert, steige ich heute auch um. Auch meine Mais-Futterei ist längst vorbei. Früher konnte ich den Dosenweise fressen, heute gibts nur ab und an mal in Salat ein wenig.

    Ich merke schon, daß ich mich seit BARF auch selbst ein wenig bewußter ernähre und manchmal drüber nachdenke, warum ich dieses und jenes den Hunden seltener füttere, uns aber alle paar Tage ins Essen haue...

    Weil dein Hund ein Fleischfresser ist.

    Weizen und Mais sind Kulturpflanzen, sprich vom Menschen "erfunden", gezüchtet oder wie auch immer du es nennen willst und weit später entstanden als der Mensch, der Hund oder anderes Getier. Dementsprechend kann unser Verdauungssystem gar nicht alles aus diesen Produkten verdaueen. Daher nennt man diese Bestandteile auch "Ballaststoffe", eben weil sie wenig Nutzen für unseren Körper erbringen, ihn aber dennoch als eine Art Ballast durchlaufen. Klar zieht sich der Körper auch Gutes aus diesen Dingen, aber ein Gros wird unverdaut ausgeschieden. Hast du z. B. schonmal Mais gegessen und hinterher mal darauf geachtet, was da wieder raus kommt? Teilweise finden sich im Kot dann ganze Maiskörner wieder.

    Mais hat aber noch einen weiteren großen Nachteil. Häufig ist er genmanipuliert und daher nicht so wirklich toll.

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    Aber wir kommen immer mehr von der gefressenen Maus ab.

    Schade eigentlich, daß es zu OT wird, aber könnte man zu dem Thema nicht ein neues eröffnen oder die Beiträge hier abhängen? Find ich nämlich recht spannend eigentlich...

    Ey - ihr spinnt doch wohl :shock:

    Cira fand ich nu gar nicht soo schlecht. Ich denke, die hat sich durch die rennenden Schafe aufstacheln lassen und dann keine Zeit mehr für "Ohrenpflege" gehabt. Die Ansätze an sich fand ich gar nicht schlecht.

    Und Lucy hat glaub ich NULL verstanden warum ihr Frauchen mit Adrenalin nur so um sich sprühte, im 3 Sekunden-Abstand die Farben wechselte wie ein Chamäleon von grün, auf rot zu weiß. Die schaute dich schon beim Warten immer etwas verunsichert an.

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    Ich hab einfach so Angst davor, daß ich ihn unendlich vermisse.


    Klar wirst du das - aber mit dem Wissen, das Beste für den Hund getan zu haben. Und das Beste für den Hund ist in deiner Lage nicht unbedingt auch das Beste / Schönste für dich. :knuddel: Der Schritt ist schwer und es werden sicher viele Tränen fliessen. Aber leider ist es manchmal so, daß die Liebe zu einem Tier das Eingeständnis erfordert, evtl. selbst nicht das Beste fürs Tier zu sein.

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    Wie soll ich darüber hinwegkommen?


    Vielleicht kein Trost, ich weiß es nicht. Ich selbst würde mich in der Lage damit trösten, daß ich Vergleiche ziehe. Z. B. zu einer Freundin, die am letzten Donnerstag ihre 6jährige Hündin verloren hat, nachdem sie am Mittwoch noch mit dem Gedanken lebte, einen gesunden Hund zu haben, dann die Diagnose Krebs, Donnerstag Not-OP und leider ist der Hund nicht mehr aufgewacht, weil der Krebs zu weit fortgeschritten war. Mir persönlich wäre es wenigstens ein Trost zu wissen, daß mein Hund ein glückliches Leben weiter führen darf.

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    ich habe mit der Familie auch schon vereinbart, daß, wenn sie in den Urlaub fahren oder so, ich Nero betreuen kann. Ob das gut ist?


    Dafür gibt es keine allgemeingültige Aussage. Definitiv nein, wenn er dann bei dir wieder den ganzen Tag allein sein muß. Ansonsten sind sehr viele, bzw. die meisten Hunde rechte Opportunisten und fühlen sich da wohl, wo sie geliebt und umsorgt werden. Mir versetzts manchmal auch einen kleinen Stich, wenn meine Ex-Pflegehunde mir so gar keine Träne nachweinen. Dennoch freuen sich immer alle, wenn sie mich wieder sehen. Oder z. B. momentan mein Gasthund, der einer Freundin gehört. Sie freut sich tierisch, wenn sie ihr Frauchen sieht, hat aber NULL Probleme direkt mit mir wieder mitzugehen, kein Zwiespalt in dem Hund, er gehört momentan zu mir und das ist ok für sie. Von daher kann die Urlaubsbetreuung auch für den Hund sehr nett sein.

    Bis der nächste Pflegehund einzieht :rolleyes:

    Meine zwei zertören nichts. Manchmal ist wird ein Spielzeug allerdings so stark bespielt, daß es kleine Macken erhält vom drauf rumkaufen usw. Wenn dann erstmal ein Loch entstanden ist, dann wird allerdings auch gut dran gearbeitet, daß das Spielzeug den Tag nicht mehr übersteht. Aber wir haben z. B. noch Plüschtiere, die hier seit Pebbles Einzug mit leben.

    Hallo Sanny!

    Ich denke auch, ihr solltet euch DRINGEND kompetente Hilfe suchen.

    Was ich aber noch einwerfen möchte, sind eigene Erfahrungen. Ich hatte vor einigen Jahren mal einen Schäferrüden übernommen, der sich ähnlich gebährdet hatte wie dein Hund. Die Leute haben ihn wohl deswegen auch abgegeben (allerdings hatten sie uns das verschwiegen). Arco fing auch mit so "Kleinigkeiten" an, wie ankurren, bedrängen, mal schnappen. Binnen weniger Wochen steigerte sich dieses Verhalten maßlos. Auf einem Spaziergang fiel er mich dann plötzlich von hinten an. Gott sei Dank konnte ich noch halbwegs reagieren, kam aber natürlich nicht ohne heftige Blessuren davon. Es stellte sich heraus, daß er einen Gehirntumor hatte (CT gemacht). Wir liessen daraufhin aus der Narkose für das CT nicht mehr aufwachen.

    Ich will dir keine Angst machen, aber kalkulier bitte auch einen TA-Besuch mit ein.