Beiträge von Pebbles

    Ich kenne mittlerweile einige Hunde, die freiligende Decken als Klo ansehen. Häufig sind das Welpen, die mit so einem Zeitungsklo beim Züchter "angelernt" wurden und jetzt gewöhnt sind, irgendwo drauf zu pieseln.

    Die Decke würde ich gut auswaschen und auch mit Febreze oder so was ähnlichem einsprühen und wohl die erste Zeit nicht wieder hinlegen, damit er nicht in Versuchung kommt.

    Zitat

    Da ist ja schon das erste Argument :-)

    Zum Glück haben wir keine dieser Probleme, unsere schläft ruhig (nur die ersten Nächte hat sie sich ein wenig herumgetrollt) und in der Früh kommt sie und leckt unsere Zehen ab weil sie Pipi muss, und das immer um die selbe Uhrzeit (7-7,30). Die ersten Tage hat sie 3x in die Wohnung gemacht, seitdem ist sie komplett stubenrein und macht nurmehr draussen. Und das bei einem Alter von 4,5 Monate und seit knapp 3 Wochen ist sie bei uns..also wir haben wohl einfach riesig Glück gehabt mit ihr (und wissen das auch zu schätzen :-) )!

    lg
    Phil

    Ich denke, es ist auch so ein wenig ein Unterschied "Einzelhund" oder "Rudelhund". Pebbles wie gesagt hatten wir auch nicht in der Box, haben uns selbst überlistet, dadurch, daß sie sich nicht aus ihrem Körbchen traute, was wir aber erst nach ner Woche gemerkt haben. Alle Hunde vorher waren auch nicht in Boxen und ich muß sagen, das mit Pebbles, so im Nachhinein ist das echt angenehm gewesen, weil kein einziges Unglück Nachts passierte.

    Als Face einzog, war sie ja schon 7 Monate und total verkaspert. Ich denke, hätten wir Face und Pebbles beide frei von Beginn an in der Wohnung laufen lassen nachts, wäre das arg "lustig" geworden. Face war ca. 2 Monate nachts "eingesperrt" und als mein Freund dann einige Tage im Krankenhaus war, habe ich einfach die Box aufgelassen (er braucht seinen Schönheitsschlaf und so war die Testphase optimal). Seither schläft sie ebenfalls in ihrem Körbchen.

    Wir hatten dann im wechselnde Dritthunde (Pflegehunde) und auch die haben bis auf 2 ältere Rüden, alle nachts in der Box genächtigt aus selben Gründen. Ich stelle mir das nämlich anstrengend vor, denn Hunde bewgen sich ja, neue erstrecht. Entweder keift Pebbles rum, Face findet das cool und will ne Runde toben usw.

    Auch unser Welpe, der im Winter einziehen wird, wird die erste Zeit in seiner Box schlafen. Je nach dem wie gut das klappt, kommt Face als Babysitter mit in die Box (ist sie schon gewöhnt).

    Meine Hunde lieben alle die Box. Hier stehen zwei offene in der Wohnung zur freien Verfügung und bei drei Hunden im Haus momentan ist da immer reger Wechsel. Ich habe nicht den Eindruck, daß die Hunde es als "Wegsperren" sehen, sondern vielmehr sich durch den Höhlencharakter auch recht sicher fühlen.

    Achso - dann liegst du bei ca. 30 % Gemüse, was ich noch ok fände, gerade wenn dein Hund zum Übergewicht neigt.

    Probiers einfach würde ich sagen. Nur weiter verändern solltest du das Fleisch-Gemüse-Verhältnis wohl nicht.

    Meine züngeln direkt und gehen auch mit der Schnauze in Richtung meiner Hand nach dem Motto "du - weg da bitte". Gerade für Faces Rute (die Haare dort sind länger als der ganze Hudn groß ist), habe ich mit der Zeit eine "Bürstentechnik" entwickelt hin von einer ganz groben bis hin zu einem feinem Kamm. Dauert lange, scheint aber nicht so zu ziepen.

    Jap - genau die Fehlerverknüpfung hatten wir auch.

    Wir waren zu Pebbles 1. Geburtstag hier in einem Museumsdorf, in dem auch alte Pferderassen gezeigt werden. Stellten uns an den Zaun, weil wir das Fohlen beim spielen beobachten wollten, hatten Pebbles einen Augenblick nicht im Blick und schon wars passiert. Erst Wochen später wurde uns klar, daß da eine völlige Fehlverknüpfung gelaufen war, nämlich als bei den nächsten Pferdebegegnungen (Wir haben hier eine Reithalle) mein Hund konstant weg war.

    Wir sind dann extra viel zu den Pferden, immer nur so weit, wie ihre Nerven es aushielten, viel gefüttert, immer einen Schritt dichter usw.

    Wirklich ihre Angst überwunden hat sie allerdings erst, als beim Hüten auf der Weide auch 2 Pferde standne und wir absichtlich durch die Pferde, um die Pferde rum usw. die Schafe kreuz und quer getrieben haben. Da war einfach die Arbeit wichtiger als die Angst und schon nach kurzer Zeit und wenigen Wochen war die Angst dann gänzlich weg.

    Ui - zahlenmäßig das jetzt festzumachen, ist schwer.

    Erziehung läuft über ganz normale hündische Kommunikation (kann natürlich nur funktionieren, wenn der Ersthund diese erlent hat).

    Die ersten Tage mit neuem Hund oder Welpen sehen hier häufig so aus: Pebbles übernimmt den Part der Frl. Rottenmeier, sie ist streng und ihr häufigster Satz ist "das darfst du nicht". Es werden Individualdistanzen eingeübt, es wird manchmal etwas übertrieben klar gestellt, daß Welpe gefälligst an ihrem Spielzeug, wenn sie gerade damit selbst spielt, nix zu suchen hat, der Welpe wird aus ihrem Korb und ihrer Box geworfen usw. usw. Face ist dann eher so ein wenig die große Schwester, die nach dem Motto "komm ich zeig dir mal alles hier" verfährt und häufig den Welpen auch ständig an ihren Füßen hängen hat. Sie ist enorm geduldig, hat quasi keine Individualdistanz, die Pupse turnen auf ihr und unter ihr und überhaupt rum, dürfen in ihre Box und ihren Korb. Einzig beim Fressen wird ein Schlussstrich gezogen.

    Über die Zeit ändert sich das dann, Pebbles läßt mehr zu, wird freundlicher. Face möchte dann irgendwann mit Erziehungsarbeit beginnen. Ist ganz lustig dann zu beobachten, wenn dann die "Du, das dürfen wir nicht" Anstupser an den Welpen kommen und wenn der dann nicht reagiert, kommt Face immer fix zu mir angelaufen und "petzt".

    Was noch dazu kommt ist, daß die Welpen sich enorm viel von den Großen abschauen. Nicht immer zu meiner reinen Freude ;-) aber häufig doch eine echte Erleichterung, weil Sachen für den Welpen einfach direkt selbstverständlich sind, weil die Großen es eben auch machen.

    Ich finde es immer wieder toll zu beobachten, wie die Hunde untereinander agieren und auch wie jede meiner Damen direkt so ihre feste Rolle übernimmt. Die eine als strenge Gouvernante, die dann mit besserem Benehmen der Kinder auch mal nett sein kann und die andere als Ersatzmama und große Schwester, die erst "böse" wird, wenn die Kleinen es übertrieben.

    Huhu!

    Ja, ich bin sicher, daß Leo eine perfekte Zielscheibe abgibt. Hunde merken häufig, wenn ander körperlich eingeschränkt sind, zudem fehlt Leo ja sicher auch durch die lange Krankheit die absolute Souveränität im Umgang mit anderen Hunden.

    Ich würde wirklich sehen, daß ich einfach die anderen Hunde meide, soweit als möglich, mich wie o.a. "bewaffne" um ihn schützen zu können und gleichzeitig aber auch nach netten Spielpartnern für ihn suchen. Damit er eben lernt "nicht alle großen Hunde sind doof". Gibts denn bei euch zufällig einen Hundeplatz o.ä. wo du Gruppenstunden mit ihm besuchen könntest? Sowas fände ich prima, weil er eben dort u. U. lernt, sich anders zu verhalten und nicht direkt so unsicher aufzutreten.

    Also nicht, daß ich es jetzt "verwerflich" finde, wenn er direkt in die unterwürfige Rückenlage geht, aber ich kenne das von Pebbles, die als Welpe und Junghund genauso war und direkt zwei mal richtig geplättet wurde (soweit, daß sie beide Male genäht werden mußte). Danach hatten wir zunächst die Hölle, weil sie in dann in eine Aggression anderen Hunden gegenüber umgeschlagen ist. Erst als ich das im Griff hatte, hatte sie auch gelernt, ganz normal auf andere Hunde zuzugehen, weder zu unterwürfig noch zu aggressiv. Sie will bis heute nichts mit anderen Hunden zu tun haben, hält aber alle Regeln der Hundesprache ein, wendet den Kopf ab, geht einen leichten Bogen und ignoriert die anderen Hunde. Kommen die ihr dann allerdings trotz ihrer Zeichen "bleib weg" zu nahe, wirds auch mal bitzig, allerdings auch in einer Form, daß sie zwar Zähne zeigt und im Weitern auch mal drohend hinkeift, aber nicht mehr beissen will.

    Solch ein Verhalten müsste Leo in sein Repertoire aufnehmen und das geht eben leider nur mit viel üben üben üben.