Ui - zahlenmäßig das jetzt festzumachen, ist schwer.
Erziehung läuft über ganz normale hündische Kommunikation (kann natürlich nur funktionieren, wenn der Ersthund diese erlent hat).
Die ersten Tage mit neuem Hund oder Welpen sehen hier häufig so aus: Pebbles übernimmt den Part der Frl. Rottenmeier, sie ist streng und ihr häufigster Satz ist "das darfst du nicht". Es werden Individualdistanzen eingeübt, es wird manchmal etwas übertrieben klar gestellt, daß Welpe gefälligst an ihrem Spielzeug, wenn sie gerade damit selbst spielt, nix zu suchen hat, der Welpe wird aus ihrem Korb und ihrer Box geworfen usw. usw. Face ist dann eher so ein wenig die große Schwester, die nach dem Motto "komm ich zeig dir mal alles hier" verfährt und häufig den Welpen auch ständig an ihren Füßen hängen hat. Sie ist enorm geduldig, hat quasi keine Individualdistanz, die Pupse turnen auf ihr und unter ihr und überhaupt rum, dürfen in ihre Box und ihren Korb. Einzig beim Fressen wird ein Schlussstrich gezogen.
Über die Zeit ändert sich das dann, Pebbles läßt mehr zu, wird freundlicher. Face möchte dann irgendwann mit Erziehungsarbeit beginnen. Ist ganz lustig dann zu beobachten, wenn dann die "Du, das dürfen wir nicht" Anstupser an den Welpen kommen und wenn der dann nicht reagiert, kommt Face immer fix zu mir angelaufen und "petzt".
Was noch dazu kommt ist, daß die Welpen sich enorm viel von den Großen abschauen. Nicht immer zu meiner reinen Freude ;-) aber häufig doch eine echte Erleichterung, weil Sachen für den Welpen einfach direkt selbstverständlich sind, weil die Großen es eben auch machen.
Ich finde es immer wieder toll zu beobachten, wie die Hunde untereinander agieren und auch wie jede meiner Damen direkt so ihre feste Rolle übernimmt. Die eine als strenge Gouvernante, die dann mit besserem Benehmen der Kinder auch mal nett sein kann und die andere als Ersatzmama und große Schwester, die erst "böse" wird, wenn die Kleinen es übertrieben.