Beiträge von Pebbles

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    ich aber immer mit ihr geschimpft, natürlich mit steigender Intensität...


    Und genau da liegt das Problem. Du hast ihr ihre Beute streitig gemacht. Du hast diese Haufen für sie wichtig gemacht. Die sind was ganz tolles, was man sich schnell reinpfeiffen muß, sonst kommt der inkompetente Rudelführer (weil schreien signalisiert Inkompetenz) und nimmt mir diese tolle Beute wieder weg. Da muß was ganz besonderes dran sein.

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    Ist sie verhaltensgestört (sie ist gut 5 Monate und ich habe sie seit dem sie 11 Wochen ist)?


    Nein - sie ist völlig normal. In dem Alter fressen sehr viele Welpen Kot und wie gesagt, durch dein Verhalten hast du alles nur noch viel Schlimmer gemacht.

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    Oder ist sie krank? Fehlt ihr irgendwas im Futter?

    Ich denke aufgrund deiner Beschreibung, eher nein. Ist eine Seltenheit, daß Mangelerscheinungen Grund sind, wird gern herangezogen, aber gerade in dem Alter ist das wirklich recht normal.

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    Oder ist sie dahingehend schlecht erzogen?

    Ja, ehrlich gesagt schon, aber ja nicht mit Absicht, sondern durch deine Unwissenheit ;-)

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    Außerdem habe ich Angst, dass sie dadurch evtl. krank wird.


    Nicht ganz unbegründet, denn man weiß nie, was im Kot für Parasiten stecken.


    Also ich würde, wenn es mein Hund wäre, folgendes Tun: Schleppleine an den Hund, tolle Leckerlies in die Tasche (besser noch ihr normales Futter und gänzlich auf Handfütterung umsteigen erstmal) und so ab in den Wald. Trainiere das Abrufen, freundlich, NICHT schimpfen. Nur dann erst rufen, wenn du eh gerade ihre Aufmerksamkeit hast. Lass das mit dem Ärger kriegen weg, egal wie das abläuft - dein Hund verliert das Vertrauen (bzw. hat wohl schon) und du kommst damit eh nicht weiter, er läuft dann ja eh vor dir weg.

    Über die lange Leine hast du jederzeit die Möglichkeit im Notfall zu ziehen. Dann aber ebenfalls immer freundlich und wenn sie kommt, belohnst du sie. Immer und immer wieder.

    Dann übst du zuhause, daß du Leckerlies auslegst und dir ein Kommando ausdenkst. Gehe mit dem angeleinten Hund durch die Leckerlies und wenn sie die ignoriert, gibst du das Kommando und es kommt ein Superleckerlie zu Tage (z. B. Leberwurstbrot in kleinen Stücken). Sie muß wissen, wenn dieses Kommando kommt, gibts was ganz tolles. Das wird dein "Notfallkommando", falls sie dir mal aus welchen Gründen auch immer entwischt. So daß sie weiß, da gibts was ganz tolles.

    Wichtig: Behalte immer die Ruhe. Sch... fressen ist für den Menschen eklig, für den Hund völlig normal, sowohl die eigene als auch ganz bevorzugt Menschensch... und die von anderen Tieren.

    Huhu!

    Mit der Frage kannst du wahre Glaubenskriege entfachen :lol:

    Also du mußt das Futter fütter, was dir am Besten zu Gute kommt und der Hund am Besten verträgt. Das mal als grobe Richtlinie.

    Ich persönlich gebe gar kein industrielles Fertigfutter mehr. Ich kann mich zum einen damit nicht so recht identifizieren, zum anderen verträgt meine eine Hündin irgendwelche Bestandteile im FeFu nicht. Daher gibts bei uns alles "frisch auf den Tisch", sprich Ernährung mit rohem Fleisch und Gemüse, neudeutsch auch BARF genannt.

    Was du im Endeffekt füttern möchtest, solltest du selbst entscheiden. Dosenfutter gibt es wenig wirklich empfehlenswerte. Die meisten Dosen bestehen zu einem Großteil aus Wasser, sind dementsprechend überteuert und auch ungesund, da häufig Zucker und minderwertige Produkte verarbeitet werden.

    Trockenfutter gibt es wie Sand am Meer. Ich selbst achte bei TroFu immer gern auf einen großen Fleischanteil, da wir mit unseren Vierbeinern nun einmal Fleischfesser daheim haben. Viele Futter liegen in Getreidebasis, sprich an erster Stelle ihrer Zusammensetzung steht Getreide und das passt einfach nicht. Obendrein sind Getreide häufig auch Allergieauslöser. Es gibt einige Futtersorten, die ich im Notfall verfüttern würde. U. a. gehört dafür Josera dazu, Bozita, Solid Gold, Timberwolf und noch einige wenige andere mehr.

    Am Anfang solltest du aber auf jeden Fall das Futter weiter geben, was der Hund vorher bekommen hat. Ihr schaut ja in einem TH und solltet da durchaus die ersten vier Wochen das Futter weitergeben. Die Umstellung des Umzugs ist oft schon Aufregung genug, daß man das Verdauungssystem nicht noch weiter durch eine Futterumstellung reizen sollte, solange das "alte" Futter vertragen wird.

    Ansonsten ist da Thema Futter ein weites Feld, mit dem man sich Jahrelang auseinandersetzen kann :freude:

    Huhu!

    Ich würde euch empfehlen, euch zusätzlich zur Therapie beim Tierarzt, einen Tierheilpraktiker zu suchen. Hunde, die für Milben anfällig sind, haben häufig ein Problem mit ihrem Immunsystem, so daß die Milben so quasi eine Nische finden, sich gut auszubreiten. Oft kann über eine gezielte Therapie mit einem Konstitutionsmittel, welches speziell für deinen Hund bestimmt wird, sowie einigen anderen Mittelchen, der Heilungsprozess unterstütz werden.

    Ich mußte auch direkt an Milben denken oder andere Parasiten. Müsste man am Hautgeschabsel erkennen können.

    Wurde ein Blutbild gemacht? Borreliose-Titer würde ich dennoch einfach mal bestimmen lassen - egal was der Arzt meint... Ist ja schließlich euer Geld. Auch in NRW gibts Borrelien. Zwar nicht soo häufig, aber unmöglich ist nix.

    Ne gibts nicht.

    Ich würde an deiner Stelle die ersten 1 bis 2 Wochen mit einer Sorte Fleisch anfangen (z. B. Rindermuskel), dann nach und nach die Sorten erweitern. Ich habe z. B. die ersten Wochen gar keine Knochen gefüttert, einfach wegen der Umstellung. Es gab erstmal nur Rindermuskel, gematschte Möhren und gemahlene Eierschalen, dann nach und nach habe ich den Futterplan erweiter.

    Knochen auch vorsichtig anfangen, am allerbesten erstmal nur mit Hühnerhälsen, erst wenn das vertragen wird, Zug um Zug erweitern.