Beiträge von Pebbles

    Ich muß sagen, wenn ich das Verhalten vieler Hunde (nicht nur meiner eigenen, sondern auch von vielen BARF-Bekannten sehe), dann teilen die Hunde sich das selbst ein. Denn ich kenne wirklich kaum einen Hund, der sich freiwillig an Leber wirklich satt frisst. Pebbles kriegt sogar das große Würgen, wenn Leber in den Napf kommt.

    Und ich kenne auch wirklich kaum einen Hund, der große Portionen Leber verträgt.

    Ich denke, daß das einfach Erfahrungswerte sind - nicht von mir (wie gesagt, meine hassen Leber generell und ganz besonders Gelfügelleber und bekommen daher eigentlich gar keine), sondern eben von vielen vielen Frischfütterern, die ich einfach nur so weiter geben kann.

    Huhu!

    Ich denke mal, daß es so eine Art Protest ist, weil ihr sie allein lasst. Habt ihr das Alleinsein vernünftig trainiert mit ihr (auch ohne den ersten Hund daheim zu lassen)? Finde ich sehr wichtig, daß man es wirklich gut übt.

    Zur Sicherung eures Inventars würde ich persönlich auf eine Box umsteigen, wenn ihr weg müßt.

    150 g Leber ist zu viel. Leber solltest du immer mit anderem Zeugs mischen. Das Auskotzen war sicher noch die bessere Variante (kann sonst Mörder-Durchfall geben).

    Bei der Größe würde ich in der Woche ca. 100 bis 150 g Leber füttern, dann aber aufgeteilt auf 2 bis 3 Portionen und immer zusammen mit anderem Fleisch.

    Wobei meine Leber erstmal aus Grundsatz schon gleich dreimal gar nicht fressen - höchstens gebraten mit Zwiebeln ;-)

    ui - äh - Himmel müsst ihr sowas hochholen? Da fällt mir doch gerade mal wieder siedentheiß auf, daß ich seither schon wieder kräftig eingekauft habe....

    Sind noch einige Geschirre (Camiro, K9 und noch eins, wo ich grad den Namen vergessen habe) dazu gekommen *seufz*

    Ich glaube, ich muß mal sehen, daß ich den Thread in Zukunft ignoriere.

    Domino - wie, ich denke, du hast noch gar keinen Hund?? Zumindest steht das in den anderen Threads - und nu doch?


    Tja - Steitpunkt in unserem Hause. Meiner Meinung nach NEIN, Svens Meinung nach JA. Gut, daß mein Hund (Pebbles) auf meiner Seite steht und von sich aus schon nicht ins Bett kommt. Sven und Face allerdings sind da eine andere Geschichte, mit der ich wohl leben muß.

    Ähm - so recht verstehe ich deine Frage nicht.

    Ja, das Gemüse sollte pürriert oder / und gedünstet werden. Und zwar damit die Zellwände aufgebrochen werden, damit eben der Hund das Gemüse überhaupt verwerten kann.

    Inwieweit ein Wolf wirklich den Mageninhalt mitfrisst ist übrigens immer noch strittig, daher gibt es ja schon häufig die Tendenz, daß gar kein Gemüse mehr gefüttert wird (bin ich aber nicht wirklich überzeugt von).

    So - und wo ist jetzt deine Frage? *grübel*

    Huhu!

    Also macht euch nicht einen zu großen Kopf

    1. Übt das mit dem sie allein lassen. Ich liebe für diese Gelegenheiten gefüllte Kongs. Damit beschäftigen sich meine Hunde je nach Füllung über ne halbe Stunde. Natürlich gehen auch andere Knabbereien. Schickt sie auf dem Platz, gebt ihr was, damit sie etwas zu tun hat. Um die Liegeplätze meiner Hunde habe ich mir ehrlich gesagt noch nie wirklich so große Gedanken gemacht. Solange die Hunde keine Probleme machen und sich verantwortlich fühlen, dürfen sie liegen wo sie wollen. Die Nacht-Körbe stehen sogar direkt im Eingangsbereich. Macht euch darüber nicht allzuviel Sorgen. Meine Mädels schlafen nachts auch meist da, wo sie gerade lustig sind, was je nach Wetterlage immer ganz anders ausschauen kann. Auch daß sie mal vorm Bad auf dich wartet, finde ich persönlich nicht tragisch. Entweder du schickst sie vorher gezielt auf den Platz (was sie aber dann auch schon gelernt haben muß) oder lass sie warten. Für meine bedeutet, Frauchen geht auf Toilette, häufig, daß es danach direkt los geht. Daher lungern sie auch vor der Badtür rum. Übt das Alleinsein in kleinen Schritten. Wenn sie erst eine Woche da ist, ist natürlich alles noch neu und aufregend. Macht ihr das Warten eben schmackhaft.

    2. Übt ein Anschau-Kommando mit ihr. Könnt ihr prima mal eben zwischendrin auf dem Sofa machen und bestätigt dann jede Aktion, wo sie euch anschaut. Legt ein Kommando drauf und baut das langsam mit mehr und mehr Ablenkung aus. So kannst du das "Schau" "Watsch" "Guck" oder wie auch immer dann nutzen, wenn du gern möchtst, daß sie nicht schnüfelt. Meine ehem. Hündin mit Jagdblut hatte ein "Nase hoch" - sie mußte mich nicht anschauen (hätte sie eh nicht geschafft) aber auf Nase hoch wußte sie, daß sie eben den Kopf nicht am Boden lassen darf. Muß man in kleinen Schritten üben, geht dann aber recht fix. Hilfeich ist es eben einfach immer Leckerlies in der Tasche zu haben, besonders am Anfang.

    3. Ebenfalls das "Schau" finde ich hier hilfreich. Meine können oft ihre Rüsselnasen auch nicht bei sich behalten, besonders wenn die anderen Leute "gut" riechen (was immer das für einen Hund heißt). Sie bekommen dann ihr Fuß-Kommando mit einem Schau-Kommando verbunden und schon bleiben die Rüssel da wo sie hingehören. Muß man eben auch üben.

    4. Ist jetzt etwas schwer, bellt sie sich richtig in Rage oder ist sie auch schnell wieder beruhigt? Ich würde sie ruhigstellen (wenn das über ein Nein geht, super) und dann direkt fürs ruhig sein ebenfalls mit Leckerlies belohnen. Geht das über ein einfaches nein nicht und weißt du das im Voraus, würde ich mich kommentarlos wegdrehen und gehen. Gar nichts sagen - einfach weg aus der Situation. Da Luna ja wohl noch immer angeleint ist, muss sie dir ja folgen. Ich würde nicht großartig an der Leine reißen, aber so mit bestimmtem Schritt und festgehaltener Leine einfach weitergehen. Folgt sie dir und schaut dich an - Belohnen.

    Insgesamt gesehen würde ich euch raten, besucht doch einfach eine Gruppenstunde in einem Hundeverein / Hundeschule. Dort lernt Luna viele der Dinge, die euch noch etwas Kopfzerbrechen machen. Und in so einer Gruppe gibts dann eben auch Übungspersonen, die etwas komisch aussehen (diese Situationen kann man ja auch prima stellen).