Beiträge von Pebbles

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    Ja und wie siehts mit dem Pansen aus?


    Da Pansen auch i. d. R. vom Rind kommt, natürlich weglassen. Du könntest aber versuchen, ob du Schafpansen bekommst. Ansonsten ist Pansenfütterung kein MUSS!

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    Kann es sein, dass sie es durch irgendwelche Zusatzstoffe im TroFu nicht vertragen hat?!


    Zum einen können sich Allergien im Laufe des Lebens entwickeln und das z. T. von heute auf morgen. Zum zweiten KÖNNTEN die Symptome in der Tat durch die Zusammensetzung auslöst werden. Zum dritten traue ich den Allergietests so oder so nicht.

    Zitat

    Das mal ne Woche lang und dann den Speiseplan langsam erweitern?

    Länger als eine Woche - 3 bis 4 Wochen auf jeden Fall. Und dazu auf jeden Fall Calciumcitrat oder gemahlene Eierschale zufüttern für den Calciumbedarf. Das sollte man nicht vergessen.

    Hm - ich muß gestehen, 14 Tage finde ich schon recht lange. Wenn da man die Fäden noch nciht angewachsen sind. Und es sind immer noch Blutkrusten auf der Narbe??

    Ich würde das ehrlich gesagt lieber einen TA machen lassen.

    Hallo!

    Fütterst du Fertigfutter?

    Dann lass das mit dem Obst und Gemüse weg, denn in Fertigfutter ist schon mehr als genug pflanzlicher Anteil für einen Fleischfresser.

    Mal zum Naschen ein Stück Apfel oder Möhre, Birne usw. ok - aber nicht als dauerhafte Zugabe zum Futter.

    Die 10 % Obst beziehen sich aufs BARFen

    Huhu!

    Klaro - gerade Allergiehunde sprechen häufig sehr positiv auf BARF an. Wenn es eine reine Allergie gegen Rindfleisch ist, kannst du ja dennoch alles andere an Fleisch verfüttern.

    Viele Futterallergiker bzw. deren Herrchen, fangen erstmal mit Pferdefleisch an und gekochten Kartoffeln, da beides recht allergenarm ist. Dabei wird dann ein genaues Tagebuch geführt, was genau gefüttert wird, wie es verrtagen wird, wie der Kot war usw. Dann fängst du Zug um Zug an, den Futterplan um einzelne Komponenten zu ergänzen. So kannst du auch direkt herausfinden, was gut vertragen wird und was nicht.

    Fleischmäßig bleibt dir ja noch vieles offen. Vom Geflügel, über Lamm, Pferd, Wild. Das ist absolut kein Problem

    Hallo Andrea!

    Face kommt ja aus der irischen Border Rescue (http://www.bordercollie-rescue.org) und ich kann soweit sagen, durchweg positive Erfahrungen, sowohl als Hundeübernehmen, als auch als Pflegestelle. Wie gesagt, dort werden nur persönlich bekannte Menschen als Pflegestelle engagiert und die Hauptarbeit läuft auch nicht über Pflegestellen, sondern die meisten Hunde sind direkt in Irland bei Bea zu Hause. Pflegestellen sind pro Hundeübergabe immer so 3 bis 5 würde ich sagen, die einen Pflegehund mitnehmen (Mal mehr, mal weniger).

    In Deutschlang bin ich nicht ganz so zufrieden. Auch hier hatte ich eben Kontakt zu den dt. BC-Nothilfen und fühlte mich doch häufg da sehr allein gelassen. Da mußte man wirklich alles allein organisieren und hatte häufig noch nicht mal einen Ansprechpartner. Das hat mir selbst nicht wirklich so gefallen.

    Huhu!

    Danke fürs Kompliment. Es ist eben jetzt, nach gut 4 Jahren, irgendwo der Punkt, wo ich sage "ich kann nicht mehr". Die Verantwortung für die Hunde ist ja noch ok. Die eigenen Hunde leiden natürlich immens dadrunter, immer wechselnde Hunde, immer andere Hunde im Mittelpunkt, aber das kriegen wir eigentlich sehr gut geregelt. Was mir momentan einfach tierisch den Nerv raubt ist die Blödheit der Menschheit. Krass ausgedrückt, ich weiß, aber so langsam könnte ich des öfteren einfach nur noch mit einer Brechstange durch die Welt gehen. Beispiele?

    1. Ein junges Paar, was sich für einen sehr aktiven jungen BC interessierte, mir das blaue vom Himmel versprach - und ich nach 2 Tagen den Hund zurück hatte. Sie hatten ihn direkt so vollgepumpt mit Sachen, daß er bis heute (!!) in seiner neuen Familie jetzt, Macken zeigt, die er bei mir in den ganzen Wochen des Pflegehunddaseins nicht gezeigt hat.

    2. Ein älterer Herr, der auf Geheiß seiner Familie unbedingt einen Hund haben mußte, weil er ja durch Rente so viel Zeit hat. Ok -w as für einen? Och der Schwager hat doch gerade einen gekauft, nehmen wir da auch einen von. Border COllie aus Arbeitslinie vom Massenvermehrer. Super Vorraussetzungen. Der kleine Schatz war 4 Monate als wir ihn bekamen und mit 9 Monaten dann endlich vermittlungsfähig - so versaut war er

    3. Älteres Ehepaar bei uns in der Siedlung. Mal eben einen Welpen gekauft auf der Durchreise. Eindeutig BC - vielleicht mit Schlag Münsterländer. Die HÜndin ist jetzt ca. 3 - völlig aggressiv, völlig verunsichert, völlig ohne Bindung zum Menschen - und jetzt auch noch seit 3 Tagen verschwunden. Die Leute sind in Urlaub und haben den Hund bei ebenfalls unfähigen Leuten abgesetzt, wo er entlaufen ist. Die Chance sie wieder einfangen zu können ist gleich Null (da sie, wenn sie abhaut und wiederkommt, jedesmal Prügel bezieht).

    Ich weiß - ich kann die Augen nicht verschließen vor der Welt. Aber irgendwie ist bei mir jetzt der Punkt wo ich sage, ich möchte mir meine eigene kleine heile Welt aufbauen. Es wird im Winter noch ein dritter eigener Hund hier einziehen und ich will dann einfach nur noch Hundemama sein für meine eigenen. Klar mal ein Transport für einen Nothund - aber das wars.

    Hallo!

    Vorraussetzungen bei uns waren, daß wir bereits einen Hund von der Orga selbst adoptiert hatten und eine persönliche Bekanntschaft eben mit der Leiterin der Rescue, so daß sie uns einschätzen konnte.

    Die Pflegehunde jetzt laufen weniger über eine Organisation. Die fliegen mir mittlerweile leider meist so zu, weil es sich rumspricht, daß ich die arme Irre bin, die den tierischen Zivilisationsmüll der Menschen aufnimmt. Oft wenden sich die Leute an mich, weil ich einfach nur helfen soll, Tipps geben und nicht selten sthen sie auf einmal mit Sack und Pack des Hundes einfach vor der Tür. Und jedesmal nehm ich mir wieder vor, Nein zu sagen und die Leute in ihre eigene Verantwortung zu entlassen. Mal sehen, ob ich beim nächsten Mal wirklich hart bleibe....

    Solange der Hund nicht unter Schmerzen leidet, die quasi irreparabel sind, würde ich keinen Hund einschläfern. Pebbles war auch als junger Hund immer wieder schwer krank - ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, sie einzuschläfern. Sie ist ein Teil der Familie und da wird alles mögliche getan.

    Anders sieht es aus, wenn die Prognose lautet "leidet dauerhaft und wir können nicht lindern" - dann würde ich sofort zum TA gehen. Denn einen Hund kann man GsD in so einer Situation noch erlösen - einen Menschen wie wir leider momentan in der Verwandtschaft wieder erleben und durchstehen müssen, leider nicht.