Beiträge von Pebbles

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    Kannst du das ganze bitte mal Schritt fuer Schritt fuer kleine doofe Marias erklaeren? :flehan: :flehan: :flehan: :flehan:


    Buede. :bindafür:

    Hallo Maria!

    Ein neuer Klingelton kündigt dem Hund nicht an, daß Mensch aufspringt und zur Tür rennt. Nix anderes tut der alte Klingelton. Es ist eigentlich dem Clickerprinzip ganz ähnlich. Das Klingeln löst eine Erwartungshaltung im Hund aus, beim Clickern ist es das Leckerlie, beim Klingeln das Begrüßen von Besuch / Postbote usw. Also muß man "einfach" dem Hund die Erwartungshaltung nehmen, was recht einfach zu lösen ist, indem man erstmal den alten Klingelton eleminiert.

    Wie Hund aber schon schrieb, kommt es ab dann genau auf den Menschen an. Es gibt Klingeln, die kann man auch benutzen, ohne daß man sie an der Tür installiert. Das wäre das einfachste. In dem Fall würde ich so arbeiten: Ich betätige den Knopf und gehe mit einem Leckerlie und dem Hund in Richtung Hundedecke / Korb / Box - was auch immer. Sage dem Hund Platz, gebe ihm das Leckerlie, lasse ihn eine Weile dort liegen und gebe ihm dann ein Auflösungskommando. Die Liegezeiten werde ich dann Zug um Zug verlängern, je nachdem, wie gut der Hund ansonsten schon in der Ablage ist. Ich werde das Zimmer verlassen kurz, dann länger usw. Immer darauf achtend, daß der Hund wirklich an seinem Platz liegen bleibt.

    Mit der Zeit wird i.d.R. der Hund das Klingeln allein schon mit der Aktion "ich gehe auf die Decke" verbinden. Bei uns z.B. schauts hier so aus, daß 2 bekloppte Border Collies wie angestochen in ihre Körbe rasen, wenn die Klingel geht.

    Wichtig ist es aber wirklich, daß man IMMER darauf achtet, daß der Hund erst nach erfolgtem Aufslösekommando seinen Platz in der Situation verläßt, denn sonst hat man im Ernstfall verloren.

    Das kann man natürlich auch so prima üben, wenn die KLingel eingebaut ist, dann eben mit einer Hilfsperson, die draußen klingelt. Das geht natürlich auch mit dem alten Klingelton, nur wird es da i.d.R. VIEL länger dauern und VIEL mehr Training bedürfen. Mit einem neuen Klingelton und beständigem Üben erreicht man in einer Woche oft schon ein Ziel, was sich sehen lassen kann.

    Dadurch, daß man dem Hund dann die Veranwortung nimmt, den Gast an der Tür begrüßen zu müssen, verhält er sich i.d.R. auch ruhiger und sieht gar keinen Grund zu bellen. Die Körbe der Mädels sind übrigens in relativer Türnähe, so daß ich gleichzeitig die Tür öffnen und die Weiber kontrollieren kann. Empfiehlt sich aber nicht bei jedem Hund, oft ist es günstiger, den Platz fernab der Tür zu suchen. Da muß man einfach seinen eigenen Hund ein wenig analysieren.

    Meine Hunde dürfen i.d.R. erst dann aus dem Korb, wenn der Besuch bereits sitzt. Ausnahmen gibts natürlich, daß sind meist "Hundeleute", die sie dann auch schon mal stürmischer begrüßen dürfen, als z.B. Verwandtschaft *g*

    Warum? Ich habe doch ganz klar gesagt, daß klar sein muß, daß bei dem neuen Klingelgeräusch der Hund auf seinen Platz gehen soll und selbigen erst wieder verlassen darf, wenn der Besitzer das ok gibt - damit erübrigt sich i.d.R. auch das Bellen, weil der Hund sich nicht mehr verantwortlich fühlt.

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    Aber ist ja nur ein Vorschlag, Durchführen kann ich nicht, dazu bin ich zuweit weg.

    Leider - denn ich wäre froh, wenn ich dir den Hund übergeben könnte - allein schon, weil die männlcih bist und Ahnung hast. Und ich weiß auch, daß er bei dir keine Zicken machen würde. Meinen Bofrost-Fahrer und einen Gast hat er gestern auch schon adoptiert.

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    @ Pepples:

    So hart wie es klingt.
    Das volle Programm. Futter hinstellen, nach 5 Minuten weg, ansonsten erst mal totales ignorieren. Raus gehts nur mal kurz zum "Geschät erledigen", sonst nix. Wenn der Hund zuhause irgendwo liegt, rückwärts oder seitlich hingehen, den Hund nicht anschauen oder ansprechen und "seinen Platz" beanspruchen. Verhalte dich so, als ob der Hund nicht da wär. Ruhig ein paar Tage durchhalten, der Hund kommt mit Sicherheit angekrochen.


    Schönen Tag noch

    Wäre ja alles schön - bliebe nur noch mein "Respekt" vor dem "Tierchen" und seine Attacken gegen mich, die er auch bei Ignoranz fährt (uns putzen muß Mensch die Küche halt mal und kochen auch). Übrigens zieht er sich nicht zurück, weil er "motzig" ist, sondern weil er Angst hat, so denke ich auch nicht unbedingt, daß er angekrochen kommen wird.

    Ne - in unseren "Garten" passt das Kerle nicht rein *g*. Also Gassigehen müssen wir schon, abgesehen auch davon, daß es ja nicht gesund sein kann, wenn ein Hund 24 Std. am Tag in seinem Korb liegt und sich nicht rührt, denn dann sind mit Sicherheit auch Krankheiten vorprogrammiert. Also ein gewisses Maß an Bewegung MUSS er haben.

    Das mit dem Mädels hatte ich auch gehofft. Er hat hat Angst vor Pebbles, Face hat Angst vor ihm - also wird das auch nix. Ich hab die Mädels auch schon zum "Futterneid hervorrufen" mißbraucht - war ihm sch...egal. Oder mich einfach hingesetzt und mit den Mädels gespielt (er soll total ballgeil sein) - auch da - NULL Reaktion.

    Hallo Lupula!

    Genau das versuche ich seit Sonntag - also jetzt seit 6 Tagen. Er nimmt NICHTS. Und er bekommt schon (von zuhause mitgegeben) Futter vollster Lockstoffe, Wurst nimmt er nicht, Käse nicht, ich hab ihm Hähnchen gekauft - er nimmt nichts. Gesund isser übrigens, wir waren Donnerstag beim TA, weil ich Sorge hatte, ob er vielleicht auch krank sein könnte. Zähne usw. alles oB. Soll jetzt aber nicht heißen, daß ich mich ihm anbieder, ich biete ihm das Futter eben einfach nur aus der Hand an, laufe also nicht hinterher, sondern lasse ihn den Großteil des Tages einfach in Ruhe. Dennoch nichts. Bin ja froh, daß er säuft... Dieses Hungern baut natürlich noch mal Streß auf. Er ist den ganzen Tag am beschwichtigen, kaut vor lauter Streß auf seinen Zähnen (hab ich auch noch nie gesehen). Bachblüten bringen nix bisher.

    Das wäre schön - nur ist der wie gesagt beruflich stark eingespannt, kommt meist abends gegen 21 Uhr und fährt gegen 6 Uhr morgens wieder - und das an 6 Tagen die Woche. Von daher ist da auch nix zu machen...

    Hallo ihr Lieben!

    Ich bin momentan in einer absoluten Zwickmühle.

    Ich habe am Sonntag von einer Familie einen 4 jährigen kastrierten Rüden übernommen. Er hatte dort 2-3 Mal geschnappt / gebissen und man hatte nun Sorge um die Kinder des Hauses, nachdem man allerdings schon einen Hundetrainer einige Wochen hatte usw.

    Tja - der Rüde zeigt sich hier als sehr unsicher und das Schlimmste ist, daß er unsicher gegenüber Frauen ist. Super - wo er bei einer Frau auf der Pflegestelle ist... Er verweigert das Futter, liegt apathisch in seinem Korb und kommt nur, wenn er wirklich muß raus. Alles auch noch recht ok, dachte ich....

    Bis er jetzt anfing aus seiner Unsicherheit nach vorn zu gehen. Sprich, er geht mich an, bisher nur ein Abwehrschnappen und ein massives Drohen (Zähnefletschen). Nun muß man wissen, daß der Kerle 63 cm hat und 38 kg und nicht wirklich ein "Hündchen" ist, sondern ein richtig kräftiger BC-Mix. Ist mein Freund daheim, läuft alles ok, er ist absolut auf Männer bezogen, jeder Mann, der hier das Haus betritt wird nach kurzer Unsicherheit sofort adoptiert und wedel freu und darf ich mit.

    Ich fühle mich allerdings hier (größtenteils allein, da Sven momentan beruflich mehr als eingespannt ist), nicht mehr wirklich sicher. Da er sich mir gegenüber auch total verweigert (kein Futter, kein Spiel, kein Kontakt) kann ich auch in puncto Beziehungsaufbau nicht wirklich etwas machen.

    Ich bin schon auf der Suche nach einer männlichen Pflegestelle, aber die sind ja nun auch nicht wirklich großzügig vorhanden. Letzte Konsequenz für mich wäre, ihn in ein Tierheim zu bringen, da ich wirklich regelrecht "Angst" vor ihm habe, also wirklich ein Gefühl, was mittlerweile über einen normalen Respekt herausgeht. Er hat ja in seiner vorigen Familie schon gelernt, sich aus Zwickmühlen mit seinen Zähnen heraus zu manövrieren und genau das zeigt er hier.

    Any Ideas? Also wie geagt noch mal - es ist NICHT mein Hund, bevor das jemand falsch versteht, er hat 4 Jahre bei einer Familie gelebt mit dem Herrn des Hauses als Bezugsperson, dieser geht jetzt nach langer Krankheit wieder arbeiten und damit fingen auch in seinem alten Zuhause die Probleme an - eigentlich vergleichbar mit der Situation hier, denke ich....

    Achso - neben dem Problem her ist der Rüde übrigens perfekt. Super erzogen, stubenrein, bleibt problemlos allein, fährt liebend gern Auto, kommt mit Mädels klar, Rüden allerdings sind nicht seine große Liebe.

    Ganz einfach: Besorg dir einen neuen Klingelton und übe, daß dein Hund, wenn dieser neue (und noch neutrale Klingelton) bedeutet: Geh auf deinen Platz, dort wartest du, bis ich dir sage, du darfst aufstehen.

    Damit unterbrichst du die alte Verhaltenskette. Das geht theoretisch auch mit der alten Klingel, ist aber VIEL aufwändiger. Du mußt eben deinem Hund zeigen, daß klingeln auf einmal nicht mehr hießt "Frauchen springt auf, wir springen mit, rasen zur Tür, begrüßen die Gäste usw."