Öhm - also moment. Wenn ich Tierschutz betreibe, ist das durchaus auch mit Kosten verbunden. Wie es jetzt mit dem Süd-Tierschutz ist, weiß ich nicht, da hab ich nix mit am Hut.
Aber: Man darf nie vergessen, daß Tierschutz auch die Orgas VIEL VIEL Geld kostet. Kastrationen übersteigen bei Hündinnen z.B. den Preis von 250 Euro schonmal. Dann hat der Hund noch KEINE Impfung, noch KEINE Wurmkur, noch KEINEN Chip, noch KEINE Allgemeinuntersuchung. Dann kommt dazu, daß ja auch sehr gern mal kranke Tiere abgegeben werden, die Medikamente benötigen oder Futterzusätze usw. Das Geld müssen die gesunden Tiere einfach auch mit reinbringen. Oder was ist, wenn sich ein Pflegehund mal ein Bein bricht? TA-Kosten von 1000 Euro nach sich zieht? Auch das und ähnliches passiert - und zwar öfter als man denkt. Oder mal eine Beißerei, ein Autounfall usw. usw.
Wenn ich als Pflegestelle auftrete, dann nehme ich hier nicht einen Hund, der mal so mit läuft auf, sondern ich nehme einen Hund vorübergehend in meine Familie auf. Der gehört zu uns. Also bin ich auch bereit, die Futterkosten zu tragen. Und wenn man nicht grade 3 Doggen in Not aufnimmt, sind die Kosten auch durchaus tragbar. Was frisst so ein mittelgroßer Hund? 20 bis 30 Euro im Monat vielleicht. Man muß jetzt ja nicht zwangsläufig das beste Top-Futter geben, da reichen auch mal durchschnittlich gute Futter mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Obendrein - und auch das habe ich schon gemacht - kann man auch mal bei örtlichen Tierläden usw. anfragen, auch die sind immer mal bereit, für einen Nothund einen Preisnachlass zu gewähren usw. Man muß nur fragen!